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𝙇𝙖𝙣𝙜𝙯𝙚𝙞𝙩𝙥𝙧𝙤𝙟𝙚𝙠𝙩 𝙢𝙞𝙩 𝙃ö𝙝𝙚𝙣 𝙪𝙣𝙙 𝙏𝙞𝙚𝙛𝙚𝙣
🆁︎🅴︎🆉︎🅴︎🅽︎🆂︎🅸︎🅾︎︎🅽︎ *spoilerfrei🤗 Tiere denken – Richard David Precht Fachliteratur Goldmann Verlag 2018 499 Seiten 12,00 € [unbezahlte Werbung, selbstgekauft] Wertung: 7,5 von 10 möglichen Punkten „Ich habe ein dickes Buch über unser Verhältnis zum Tier geschrieben, und alle wollen nur wissen, was ich esse…“ David Richard Precht Dieses Werk hat mich einiges an Kraft und Durchhaltevermögen gekostet, denn ich hatte bereits im Januar mit dem Lesen begonnen und konnte das Buch erst im Juli beenden. „Tiere denken“ ist definitiv kein guter Geheimtipp für Menschen, die sich einen kurzen und knappen Überblick über unser Verhältnis zu Tieren verschaffen wollen. Auch für Personen, welche nichts mit Philosophie und Anthropologie anfangen können, dürfte dieses Sachbuch wohl eher nichts sein. Ich selbst bin zwar offen für diese Ansätze, aber auch mir viel der Zugang zu manchen Kapiteln eher schwer. Die Sätze sind oft lang und verschachtelt, beziehungsweise mit vielen Namen sowie Jahreszahlen gespickt. Außerdem fand sich der Autor für mein Verständnis an der ein oder anderen Stelle selbst etwas zu witzig oder smart ironisch. Alles in Allem konnte ich mir trotzdem noch einmal wichtige Impulse und neues Wissen aus diesem Buch ziehen. Zum Beispiel habe ich jetzt einige gute Argumente gegen das Jagen für aufkommende Diskussionen an der Hand. Außerdem habe ich bemerkt, dass meine Meinung über Zoos noch mehr Fachliteratur und verschiedene Sichten benötigt, bis ich mich da wirklich sicher positionieren kann und will. Wer richtig tief in die Materie der Entstehung von Beziehungen zwischen Menschen und Tieren einsteigen will, kann das hier auf jeden Fall ausleben. Für eine kürzeren, leicht zugänglichen Ausflug in die Thematik empfehle ich aber auf jeden Fall „Streicheln oder schlachten“ von Marcel Sebastian. Das war ein absolutes Highlight für mich!

26. Juli 2024
𝙇𝙖𝙣𝙜𝙯𝙚𝙞𝙩𝙥𝙧𝙤𝙟𝙚𝙠𝙩 𝙢𝙞𝙩 𝙃ö𝙝𝙚𝙣 𝙪𝙣𝙙 𝙏𝙞𝙚𝙛𝙚𝙣
🆁︎🅴︎🆉︎🅴︎🅽︎🆂︎🅸︎🅾︎︎🅽︎ *spoilerfrei🤗 Tiere denken – Richard David Precht Fachliteratur Goldmann Verlag 2018 499 Seiten 12,00 € [unbezahlte Werbung, selbstgekauft] Wertung: 7,5 von 10 möglichen Punkten „Ich habe ein dickes Buch über unser Verhältnis zum Tier geschrieben, und alle wollen nur wissen, was ich esse…“ David Richard Precht Dieses Werk hat mich einiges an Kraft und Durchhaltevermögen gekostet, denn ich hatte bereits im Januar mit dem Lesen begonnen und konnte das Buch erst im Juli beenden. „Tiere denken“ ist definitiv kein guter Geheimtipp für Menschen, die sich einen kurzen und knappen Überblick über unser Verhältnis zu Tieren verschaffen wollen. Auch für Personen, welche nichts mit Philosophie und Anthropologie anfangen können, dürfte dieses Sachbuch wohl eher nichts sein. Ich selbst bin zwar offen für diese Ansätze, aber auch mir viel der Zugang zu manchen Kapiteln eher schwer. Die Sätze sind oft lang und verschachtelt, beziehungsweise mit vielen Namen sowie Jahreszahlen gespickt. Außerdem fand sich der Autor für mein Verständnis an der ein oder anderen Stelle selbst etwas zu witzig oder smart ironisch. Alles in Allem konnte ich mir trotzdem noch einmal wichtige Impulse und neues Wissen aus diesem Buch ziehen. Zum Beispiel habe ich jetzt einige gute Argumente gegen das Jagen für aufkommende Diskussionen an der Hand. Außerdem habe ich bemerkt, dass meine Meinung über Zoos noch mehr Fachliteratur und verschiedene Sichten benötigt, bis ich mich da wirklich sicher positionieren kann und will. Wer richtig tief in die Materie der Entstehung von Beziehungen zwischen Menschen und Tieren einsteigen will, kann das hier auf jeden Fall ausleben. Für eine kürzeren, leicht zugänglichen Ausflug in die Thematik empfehle ich aber auf jeden Fall „Streicheln oder schlachten“ von Marcel Sebastian. Das war ein absolutes Highlight für mich!
26. Juli 2024







