Blick ins Buch

Fantasy

Die Flamme erlischt

3,3(8)
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Über das Buch

Der Hilferuf seiner Jugendliebe Gwen führt Dirk t'Larien nach Worlorn, einer sterbenden Welt am Ende aller Welten. Doch die archaische Kultur der Kavalaren, in der Gwen und ihr Ehemann Jaan leben, erlaubt den Frauen keinerlei Selbstbestimmung. Als es Dirk trotzdem gelingt, Gwen zur Flucht zu überreden, ziehen sie die Aufmerksamkeit der fanatischen Braith auf sich, die Menschenjagd als Sport betreiben. Nur Jaan könnte der mörderischen Hatz Einhalt gebieten. "George R. R. Martin packt den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Einfach brillant!" Robert Jordan "George R. R. Martin beweist, dass Fantasy gleichzeitig hohen Ansprüchen genügen und höchst unterhaltsam sein kann!" Terri Windling

Editionen (5)

ISBN9783442243181
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum20.03.06
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

4 Rezensionen

3,3

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  • waldelb
    waldelb

    75 Follower

    4,0

    Von Jägern und Spottmenschen und vielem mehr

    Der Titel klingt nach einem Ende, wenn die Flamme erlischt, wird alles dunkel sein. Der erste Roman von George R.R. Martin , der uns noch immer das finale Buch der «Game of Thrones» Reihe schuldig ist, scheint hier schon im Titel das Versprechen nach einem Abschluss geben zu wollen. Und er hält es, wenn auch mit einem eher offenen Ende. Wir sind in einer sehr fernen Zukunft auf dem sterbenden Planeten Worlorn, der sich durch seine Umlaufbahn von seinen Sonnen, die er umkreist, entfernt und zu Eis erstarren wird. Wenn es auch noch nicht soweit ist, scheint sich alles Leben auf dem Planeten mehr und mehr zurückzuziehen. Viele Menschen, die auf dieser Welt leben, haben die Welt bereits verlassen. Aber nicht alle. Die geblieben sind, halten fest an Bräuchen, die kaum mehr einen Sinn haben und zur Verrohung, wenn nicht gar zur Barbarei führen. Ehre und Rang sind wichtig, nur wer einen Namen hat, existiert, verlierst du diesen, wirst du zu einem «Spottmenschen» degradiert und darfst gejagt werden. Es ist eine archaische, brutale Männerwelt, Frauen haben kein Recht auf Selbstbestimmung, leben in Abhängigkeit. Es wäre kein Roman von George R.R. Martin, wenn es hier nicht neben einem sehr ausgefeilten Setting hauptsächlich um die Protagonisten und ihre Entwicklung ginge. Hier geht es um Intrigen, Kampf ums Überleben und natürlich auch um die Liebe, vor allem aber zeigt es auf, wie wichtig die Gestaltung von Beziehungen ist. Dies gibt der Geschichte Tiefe und Glaubwürdigkeit. Obwohl es sich um ein Endzeit-Szenario handelt, darf es bis zum Schluss nicht ums Aufgeben gehen, obwohl das Ende unausweichlich ist. Martin schafft es wieder einmal, eine sehr bunte Welt mit vielen Namen zu kreieren, wenn er auch bei der Namensgebung nicht immer ein gutes Händchen hat. Der Hauptsonne des Systems den Namen «fetter Satan» zu geben, kam mir wie ein schlechter Scherz vor und erweckte bei mir den Eindruck der Lächerlichkeit. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Aber darüber hinweggesehen ist es ein gelungenes Buch, welches durch seinen Facettenreichtum besticht und von mir sicher nicht so schnell vergessen wird.

    23. Apr. 2026

  • xenophil
    xenophil

    14 Follower

    3,5

    Ich mag es wie Herr Martin sein Universum vorgestellt hat. So nebenbei und doch sehr detailliert. Es lässt sehr viel Platz zum träumen. Und gleichzeitig schafft er ein emotionales Drama das sehr gut funktioniert. Das vielleicht schönste an der Geschichte ist, dass das Ende komplett offen bleibt. Das mag ich mit am meisten. Eine absolute Empfehlung an alle die es nicht zu einfach mögen.

    1. Apr. 2024

  • cozy.chaptergirl
    cozy.chaptergirl

    29 Follower

    Der Einstieg war etwas holprig, zum Ende fand ich die Geschichte recht spannend.

    Ich wusste nicht das dass Buch im Weltall spielt. Es war eine neue Erfahrung so eine Geschichte zu lesen. Davor habe ich mich noch nie wirklich mit dem Thema befasst. Das Glossar hat mir sehr geholfen viele mir neue Wörter zu verstehen. Es ist sehr informativ und einfach erklärt. Am Anfang der Geschichte fand ich Jaan und Garse sehr unsympathisch. Aber im laufe der Zeit habe ich die beiden immer mehr lieb gewonnen. Sie sind keine normalen Kavalare. Sie sind herzensgute Menschen die Ihre Kultur verändern wollen. Dirk t´Larien tat mir am Anfang leid, da er zu seiner einzigen wahren Liebe flog und dachte sie braucht seine Hilfe und will zu ihm zurück. Aber dann merkt er das nicht alles so scheint wie er es sich erhofft hatte. Im mittleren Teil habe ich mich wirklich gefragt wie er so dumm sein kann und solche Dummheiten begehen kann und damit alle in Gefahr bringt. Am Ende stellt er sich doch der Gefahr, was ich sehr bewundere egal wie hart es war, er hat nie aufgegeben. Gwen ist eine taffe willensstarke Frau die Ihren Weg geht egal wie schwer er auch sein mag. Und am Ende bekommt sie das was sie all die Zeit sich gewünscht hat.

    Der Einstieg war etwas holprig, zum Ende fand ich die Geschichte recht spannend.

    26. Mai 2022

3 von 4 Rezensionen

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