Aufblühen

Aufblühen

Hardcover
3.79
SukkulentenBadTopfplanzeDesign

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Beschreibung

Pflanzen stärken unser Immunsystem, verbessern unser Raumklima, sorgen für Entspannung, unterstützen Heilungsprozesse und machen einfach glücklicher. Die Autorin Sarah Remsky besitzt weit über 100 Pflanzen, die sie hegt und pflegt. In ihrem Buch zeigt sie, wie wir den Wohntrend in den eigenen vier Wänden realisieren können und gibt Tipps rund um die richtige Pflege, Standort und heilsame Wirkungen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Körper & Geist
Format
Hardcover
Seitenzahl
272
Preis
20.60 €

Beiträge

3
Alle
3

Meine Meinung Vorneweg muss ich erwähnen, dass dies leider ein sehr gutes Beispiel für ein Buch mit schlechtem Klappentext ist! Ich entschied mich für das Buch, da ich Pflanzen liebe, einen recht grünen Daumen habe und mehr über Pflanzen lernen wollte. Ich freute mich auf wertvolle Tipps, um noch mehr aus meinem grünen Daumen rauszuholen. Ich fing an zu lesen. Nach den ersten Seiten der Einleitung zu Pflanzen allgemein, befindet man sich im 1. Kapitel plötzlich tief im Leben der Autorin. In ihrem Leben mit der Depression. Sie berichtet wie es dazu kam, wie sie zu der Zeit lebte und was ihr insgesamt den Teppich unter den Füßen weggezogen hatte. Das irritierte mich, sodass ich nochmals den Klappentext las, um mich zu vergewissern, dass ich das richtige Buch ausgesucht und ob ich eventuell im Klappentext etwas überlesen hatte. Doch dem war nicht so. Der Klappentext deutete nicht auf ein Buch mit Depressionen hin. Nachdem ich es ausgelesen habe bin ich nun der Meinung, der Untertitel hätte sinngemäß lauten müssen: “Wie Pflanzen mich unterstützt haben, meine Depression dauerhaft zu besiegen” oder so ähnlich. Dann hätte jede*r Leser*in sofort gewusst, was sie beim Lesen erwartet. So aber interpretierte ich “Wie Zimmerpflanzen uns helfen, gesund zu bleiben” gänzlich anders als im Buch umgesetzt. Abgesehen von Sarah Remskys Autobiografie, die im Buch sehr offen und ehrlich mit ihrer Depression umgeht und alles schmerzhafte offenlegt, hat mir das Buch recht gut gefallen. Es ist mutig von der Autorin über ihr Leben zu schreiben und ich ziehe meinen Hut vor ihr, dass sie sich das getraut hat. Doch ich hätte diese Kapitel im vorliegenden “Pflanzenbuch” nicht gebraucht. Ich hätte mir ein reines Buch über Pflanzen gewünscht. Sarah Remsky gibt viele gute und hilfreiche Tipps. So weiß ich jetzt, dass jeder Pflanze, die außerhalb der EU gekauft wird, ein Pflanzengesundheitszeugnis beigefügt werden muss. Sarah Remsky bietet einen ausführlichen und strukturierten Qualitätscheck, wie eine gesunde Pflanze auszusehen hat. Zudem lernt man auch viel über Licht und Standorte. Ebenso gefiel mir der Abschnitt mit der Möglichkeit, eigene Blumenerde anzumischen, sehr. Sarah Remsky geht auf die verschiedenen Bestandteile ein und liefert ein paar “Erdrezepte” für besseren Pflanzenwachstum. Eine schöne Spielerei ist der Test, mit dem man seine Seelenpflanze herausfinden kann. Ich kann jetzt bei Gelegenheit im Internet nach den von ihr vorgeschlagenen Pflanzen googeln und es mit einer neuer Pflanze probieren. Neben den autobiografischen Kapiteln habe ich noch Kritik zu der geringen Anzahl von Bildern. Ich hätte mir noch viel, viel mehr Fotos gewünscht, die genau die Pflanzen zeigen, von denen im Buch die Rede ist. Gleich zu Beginn wird eine Zamioculcus Zamiifolin beschrieben, eine Glückfeder, doch wie diese aussieht, wird leider nicht gezeigt. Ich musste erstmal im Internet suchen. Genauso verhält es sich mit den schön und ausführlich beschriebenen Schädlingen. Doch leider gibt es nicht ein einzges Bild dazu. Auch wäre hierzu ganz passend gewesen ein paar Bilder von geschädigten Blättern, Wurzeln und Pflanzen zu zeigen, wie sie durch die beschriebenen Schädlinge aussehen. Bei all der Kompetenz von Sarah Remsky und der Ausführlichkeit, der von ihr beschriebenen Themen, wurde leider verpasst, ein ausreichend bebildertes Sachbuch zu liefern. Es gibt für meinen Geschmack zu viel Text und zu wenige Bilder. Dass in dieses Buch sehr viel Liebe reingesteckt worden ist, kann man sehen und spüren. Es ist wunderschön illustriert, das Cover fühlt sich sehr gut an und innen im Cover findet man auch wieder wunderschöne Zeichnungen von Pflanzen. Ich wünschte, Sarah Remsky hätte zwei separate Bücher zu den beiden Themen – Depression und Pflanzen – gemacht, die sie im vorliegenden Buch versucht hat zu verbinden. Für mich ging dieses Konzept nicht so gut auf. Fazit Ein Buch, das eine halbe Autobiografie ist, was dem Klappentext nach nicht zu erwarten war. Wer sich für das Leben der Autorin interessiert und wissen will, wie ihre Liebe zu den Pflanzen wuchs und wie sie sie durch ihre Depression begleitet und gestärkt haben, wird mit diesem Buch sehr glücklich werden. Wer, wie ich, eher ein Sachbuch über Zimmerpflanzen mit Tipps zur “Haltung” und Gesundheit erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein.

2

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 14,99 [D] Verlag: Bastei Lübbe Seiten: 272 Format: Ebook Reihe: - Erscheinungsdatum: 30.04.2020 Inhalt: Wie Zimmerpflanzen uns helfen, gesund zu bleiben Pflanzen stärken unser Immunsystem, verbessern unser Raumklima, sorgen für Entspannung, unterstützen Heilungsprozesse und machen einfach glücklicher. Die Autorin Sarah Remsky besitzt weit über 100 Pflanzen, die sie hegt und pflegt. In ihrem Buch zeigt sie, wie wir den Wohntrend in den eigenen vier Wänden realisieren können und gibt Tipps rund um die richtige Pflege, Standort und heilsame Wirkungen. Meine Meinung: Früher hatte ich wirklich keinen grünen Daumen. Selbst die einfachsten Pflanzen sind bei mir eingegangen, weswegen ich auf Kunstpflanzen für die heimischen Räume umgestiegen bin. Aber dann änderte sich etwas: nun schon im dritten Jahr erweitern mein Mann und ich unseren Garten mit immer mehr Hochbeeten aus Paletten. Der Anbau von Gemüse, Gewürzen und auch einfach nur dekorativen Blumen ließ mich hoffen, dass doch noch irgendwo ein grüner Daumen versteckt war. Und so holte ich mir vor etwa einem Jahr meine ersten neuen grünen Mitbewohner. Seitdem bin ich den Pflanzen verfallen. Nicht alle haben es geschafft, aber die meisten schon. Daher sprach mich dieses Buch auch so an, als ich es sah und die Inhaltsangabe las. Im langen Vorwort geht die Autorin mehrfach darauf ein, dass sie Depressionen hat und in Behandlung war und wie heilsam Pflanzen für alle Menschen sind. Da hoffte ich noch, dass es bei dieser Einführung bleiben würde und sich danach das Buch hauptsächlich auf die Pflanzen konzentrieren würde, wie ich der Inhaltsangabe entnommen hatte. Auf Seite 41 kaufte sie sich endlich ihre erste Pflanze, eine Monstera. Gut gefiel mir, dass direkt im Anschluss ein Profil der Pflanze inklusive Bild dargestellt wurde. Das erste Viertel des Buches ging es aber eigentlich tatsächlich nur um die Autorin und ihren Leidensweg (Vorwort + Kapitel 1). In Kapitel 2 gab es dann endlich die hilfreichen Pflanzentips, auf die ich gehofft hatte. Es wurde zum Beispiel darauf eingegangen, wie man am besten seine Erde anmischt (inklusive Rezepten) und was die häufigsten Schädlinge sind und wie sie zu bekämpfen sind. In Kapitel 3 ging es dann wieder weiter mit ihrer eigenen Geschichte in der Psychiatrie, bevor sich in Kapitel 4 alles um ihre liebsten Seelenpflanzen drehte. Besonders interessant fand ich dabei den Test, bei dem man seine eigene Seelenpflanze finden sollte. Dieser war ganz nett, jedoch nicht so ausführlich, wie ich es mir gewünscht hätte. Auf jeden Fall ausprobieren möchte ich mal die Makramee-Technik. Leider fehlten bei der Anleitung die Bilder, sodass man nur nach Text vorgehen kann. Aber es gibt ja genug Anleitungen im Netz. Die Autorin befasst sich insgesamt im Buch mit den für sie wichtigsten Grünpflanzen, die aktuell im Trend sind. Der Boho-Style kann also voll ausgelebt werden. Mir war das allerdings zu wenig. Ich habe mehr Vielfalt erwartet, mehr Informationen und vor allem mehr Bilder zu den Pflanzen. Natürlich gibt es einige Bilder, aber richtige Pflanzenprofile oder Steckbriefe kommen definitiv zu kurz. Insgesamt gefällt mir das Design des Buches jedoch sehr. Die aquarelligen Zeichnungen peppen es auf und wechseln sich mit Fotos ab. Schön ist es schon. Und auch die Zitate und verschiedenen Schriftarten strukturieren das Buch gut. Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat waren die Fotos der Autorin. Ganz ehrlich? Die Bilder sehen total geisterhaft aus. Sie hat sich so stark geschminkt (und vermutlich wurde auch viel mit Photoshop nachgeholfen), dass das Gesicht richtig unrealistisch und flach aussieht. Besonders unter den Augen fehlen komplett alle Details, als hätte man einen heftigen Instagram-Filter über das Gesicht gelegt. Wirklich schade, da Frau Remsky eine gut aussehende Person ist. Da wurde übers Ziel hinausgeschossen. Außerdem muss ich noch bemängeln, dass es in dem Buch hauptsächlich um die Autorin selbst und ihren Leidensweg geht. Dies erschloss sich mir aus der Inhaltsangabe überhaupt nicht. Das Wissen, das man aus dem Buch ziehen kann, lässt sich auf einige wenige Seiten reduzieren. Der Rest ist Design, Fotos und Lebensgeschichte. Und den Wunsch der Autorin, in mir die Freunde an Pflanzen zu wecken, wurde auch nicht wahr. Wer sich nur informieren will, wird durch den autobiografischen Teil vermutlich sogar eher abgeschreckt. Für mich ist es ein klarer Fall von falscher Werbung durch den Verlag. Dabei ist das Buch nicht schlecht, ich habe mir einfach etwas anderes gewünscht und erwartet. Wäre mir bewusst gewesen, dass ein großer Teil ihre Biographie ist, hätte ich es nicht angefragt. Fazit: Wenn man ein Buch über Depressionen lesen will mit Details zu Pflanzen, dann ist dieses hier richtig. Ich allerdings hatte ein Buch erwartet, in dem es eigentlich (fast) nur um Pflanzen geht, in welchem allerdings auch positiven Eigenschaften und Bedeutungen für den Menschen thematisiert werden. Daher war ich leider enttäuscht und vergebe nur 2 Sterne für das Design und die guten Tipps.

4

Entfacht die Pflanzenliebe erneut und macht Lust, sich nochmal zu trauen.

Dieses Buch hat mich gleich von der ersten Seite an gefesselt. Ich mochte sehr die Mischung aus persönliche Geschichte in die Depression hinein und wieder aus ihr heraus und damit verflochten die Darstellung der Liebe zu Pflanzen und damit einhergehend ganz praktische Tipps. Dabei mochte ich sehr die unprätentiöse und konkrete Art der Autorin zu schreiben. Das Buch hat mich inspiriert, mir noch weitere Pflänzchen ins Haus zu holen, mich doch nochmal an Calatheen zu trauen und ich bin sehr gespannt, wie es den Neuankömmlingen in den nächsten Wochen hier ergeht. Ob es alle bei mir schaffen oder nicht, und welche Pflanzen sich hier am wohlsten fühlen werden. 4 Sterne nur, weil ich einige Seiten übersprungen habe, da mich manche Aspekte nicht interessierten.

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