Blick ins Buch

Thriller

Level X

3,4(6)
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Über das Buch

Rick Hamilton konnte nicht ahnen, dass am Ende dieses Tages seine Welt Kopf stehen würde. Seine Frau Anne und sein Sohn Charly werden in einen schweren Autounfall verwickelt. Rick, der das Desaster aus nächster Nähe mit erleben muss, fällt in eine bodenlose Ohnmacht. Als er zwei Tage später im Krankenhaus erwacht, ist ihm die Welt ein Rätsel: Anne sieht aus wie Anne, aber kleidet sich anders. Sein bester Freund Harold ist zwar ein guter Kumpel, aber irgendwie nicht ganz der Alte. Ricks und Annes Sohn Charly hat angeblich nie existiert, und obendrein wird Rick von allen nur Richard genannt. Ist das die Wirklichkeit? Soweit er sich erinnert, war Anne doch bei dem Unfall ums Leben gekommen! Was ist passiert? Bei dem Versuch, eine Erklärung für all diese seltsamen Veränderungen zu finden, stößt Rick an seine Grenzen. Bald bewegt er sich auf dem schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Realität: Der Gedanke, in einer anderen Welt gefangen zu sein, lässt ihn nicht mehr los. Von allen unverstanden und für verrückt erklärt, versucht er, einen Ausweg aus einem Leben zu finden, das eine schlechte Kopie seines eigenen zu sein scheint. Einen Ausweg, der mehr als einen Mord zur Folge hat.

Editionen (1)

ISBN9783431033304
VerlagEhrenwirth
Erscheinungsdatum31.12.03
Seitenzahl270

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

1 Rezensionen

3,4

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  • tarzansuncle
    tarzansuncle

    36 Follower

    4,0

    Richard "Rick" Hamilton ist ein erfolgreicher Verleger der kurz vor seinem großen Durchbruch steht. Im fehlt lediglich eine kleine Finanzspitze. Während eines diesbezüglichen Gespräches bei seiner Bank kritzelt er gedankenverloren auf seinem Notizblock. Erst als er genauer hinsieht, erkennt er, dass er unbewusst eine Reihe comicartiger Szenen gezeichnet hat, die seine Frau in Verzweiflung zeigen. Schockiert stürmt er sofort aus der Besprechung, rast wie von einem siebten Sinn geleitet zu einem Highway, wo er wegen eines Staus sein Auto verlassen muss. Er rennt an den stehenden Wagen vorbei, um am Anfang des Staus einen LKW zu sehen, der einen grünen Kleinwagen zerquetscht hat - den Wagen seiner Frau. Als er am Unfallort ankommt, sieht er, dass sein Sohn Charlie unverletzt ist. Helfer kümmern sich um das Kind, während er ein letztes Lächeln seiner Frau erlebt, bevor sie im Unfallwagen stirbt. Hamilton schreit vor Trauer und Schmerz, ihm wird schwindelig, die Bilder verschwinden vor seinen Augen. Als er nach Sekunden wieder klar sehen kann, erkennt er, dass seine Frau sich bewegt! Die Unfallhelfer holen sie aus dem Wagen, sie kann alleine stehen, scheint unverletzt. Er umarmt sie, ohne die Situation verstehen zu können. "Wir müssen uns um unseren Sohn kümmern!" sagt er schließlich. Doch seine Frau erwidert verwundert: "Wovon sprichst Du? Wir haben keinen Sohn." Dies ist der Beginn der abenteuerlichen Geschichte... Das Buch hält zum größten Teil die Spannung, die schon auf den ersten Seiten aufgebaut wird. Immer wieder nimmt die Geschichte unvermutete Wendungen, zeigt neue Aspekte. Die Ausgabe, die ich laß trug den Untertitel "Psychothriller", doch das passt nur bedingt. Letztendlich muss jeder Leser nach der letzten Seite selbst entscheiden, ob es nun Psychothriller, Science-Fiction oder gar Horror ist, was dort erzählt wird. Lediglich die physikalischen Aspekte haben mich gestört, sie waren überzogen und die Handlung wäre auch gut ohne diese Details ausgekommen. Der deutsche Titel ist schlecht gewählt, heißt das Original doch "The man who turned into himself". Jedenfalls: Sehr spannend!

    21. Okt. 2025

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