Blick ins Buch

Geh vor dem letzten Tanz

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Über das Buch

Bonn 1944: Bombenangriffe, Hunger, Angst. Friedel Gugenheimer erlebt diese schreckliche Zeit an der Seite ihrer Großmutter. Doch was das Mädchen viel schlimmer quält: Warum haben ihre Eltern sie bei ihrer Emigration nach Amerika zurückgelassen? Mit dem Kriegsende beginnt eine neue, glücklichere Zeit. Die Familie findet wieder zusammen, Friedel wächst heran, lernt das Leben kennen und die Liebe.

Editionen (4)

ISBN9783426625828
VerlagDroemer Knaur
Erscheinungsdatum01.02.04
Seitenzahl440

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

4 Rezensionen

4,0

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  • 5,0

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    Das erste Mal mal habe ich das Buch 1997 nach Erscheinungsdatum gelesen. Fast 20 Jahre. Danach habe ich es noch mal gelesen und konnte mich tatsächlich nur noch an 2-3 Detail zu erinnern. Stell dir vor, du verhindert, dass Hitler je geboren wird. Deine Welt ändert sich. Homosexualität ist verboten, und das Groß Deutsche Reich hat sich anders entwickelt, aber ähnlich. Dann wachst du plötzlich in einer neuen Zeit auf in USA und sprichst englischen Akzent und kannst nicht erklären, warum. Den Rest müsst ihr lesen.

    30. Juni 2024

  • vanessi1501
    vanessi1501

    17 Follower

    5,0

    Was wäre wenn Hitler niemals gelebt hätte? Mit der Beantwortung dieser Frage beschäftigen sich der junge Geschichtsdoktorand Michael und der schon etwas ältere Physikprofessor Leo, denn offensichtlich wäre die Welt doch auf jeden Fall eine bessere, wenn es den bärtigen Psychopathen aus Braunau am Inn niemals gegeben hätte, oder? Zunächst mal ist zu sagen - ich liebe Stephen Fry. Heiß und innig. Und ich hab mich gefreut so viel von ihm in diesem Buch zu entdecken. "Geschichte machen" ist zudem soweit ich das beurteilen kann, sehr sorfältig recherchiert, der Zeitstrahl der alternativen Welt ist sehr konsequent durchdacht und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, weil man merkt, derjenige der hier schreibt, hat auch was im Kopf (nicht unbedingt gegeben in vielen Fällen, leider). Es gab ein paar kleine Dinge, die mich minimal gestört haben, beispielsweise waren die Charaktere ein bisschen zu oberflächlich angelegt, ich meine hier vor allem Michael, Leo und auch Glodner, vor allem vom Alternativdiktator gabs für mich viel zu wenig onscreen-time. Ich fand auch die Proportionen von der Erzählzeit nicht optimal. Am Anfang wars mir zu ausführlich, am Ende hatte ich noch so viele Fragen, da wars mir dann zu wenig ausführlich. Die Alternativzeit war spannend und es wäre schön gewesen, noch mehr darüber zu erfahren (etwa warum es unter Strafe verboten ist schwul zu sein und warum es immernoch so viele rassistische Tendenzen gibt). Aber insgesamt kann ich mich gar nicht beschweren, das Buch ist absolut nicht vorherzusehen, der Plot springt mal hierhin mal dorthin und alles was man tun kann ist mit offenem Mund hinterherzuschauen und sich dann zu beeilen hinterherzukommen. Großartiges Buch.

    17. Sept. 2024

  • thulathula
    thulathula

    15 Follower

    5,0

    Was wäre wenn Hitler niemals gelebt hätte? Mit der Beantwortung dieser Frage beschäftigen sich der junge Geschichtsdoktorand Michael und der schon etwas ältere Physikprofessor Leo, denn offensichtlich wäre die Welt doch auf jeden Fall eine bessere, wenn es den bärtigen Psychopathen aus Braunau am Inn niemals gegeben hätte, oder? Zunächst mal ist zu sagen - ich liebe Stephen Fry. Heiß und innig. Und ich hab mich gefreut so viel von ihm in diesem Buch zu entdecken. "Geschichte machen" ist zudem soweit ich das beurteilen kann, sehr sorfältig recherchiert, der Zeitstrahl der alternativen Welt ist sehr konsequent durchdacht und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, weil man merkt, derjenige der hier schreibt, hat auch was im Kopf (nicht unbedingt gegeben in vielen Fällen, leider). Es gab ein paar kleine Dinge, die mich minimal gestört haben, beispielsweise waren die Charaktere ein bisschen zu oberflächlich angelegt, ich meine hier vor allem Michael, Leo und auch Glodner, vor allem vom Alternativdiktator gabs für mich viel zu wenig onscreen-time. Ich fand auch die Proportionen von der Erzählzeit nicht optimal. Am Anfang wars mir zu ausführlich, am Ende hatte ich noch so viele Fragen, da wars mir dann zu wenig ausführlich. Die Alternativzeit war spannend und es wäre schön gewesen, noch mehr darüber zu erfahren (etwa warum es unter Strafe verboten ist schwul zu sein und warum es immernoch so viele rassistische Tendenzen gibt). Aber insgesamt kann ich mich gar nicht beschweren, das Buch ist absolut nicht vorherzusehen, der Plot springt mal hierhin mal dorthin und alles was man tun kann ist mit offenem Mund hinterherzuschauen und sich dann zu beeilen hinterherzukommen. Großartiges Buch.

    17. Sept. 2024

3 von 4 Rezensionen

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