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Die Papierschöpferin

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Über das Buch

Eine Papiermühle am Gardasee, eine tödliche Intrige und eine unmögliche Liebe

»Die Papierschöpferin« ist ein atmosphärischer, dicht erzählter historischer Roman um Papierherstellung, Buchdruck und eine unmögliche Liebe.

Norditalien im 15. Jahrhundert: Der plötzliche Tod ihres Vaters lässt Sofia di Maderno mit drei jüngeren Geschwistern zurück. Jetzt muss sie, auf sich allein gestellt, die Papiermühle der Familie führen. Als Sofia sich weigert, den Sohn eines anderen Müllers zu heiraten, werden aus den Nachbarn Konkurrenten, die ihr die Gesellen abwerben. Bald steht die Mühle kurz vor dem Ruin. Erst die Unterstützung des väterlichen Freunds Sebastiano, eines Franziskaner-Mönchs, lässt Sofia wieder Hoffnung schöpfen. Sebastianos Novize Gianluca lässt Sofias Herz höher schlagen. Schließlich führt der Kampf um ihr Erbe Sofia nach Augsburg, wo nach den Erfindungen Johannes Gutenbergs der Buchdruck revolutioniert wird. Und nach Venedig, wo ihr Vater einen gefährlichen Plan verfolgt hat …

Historischer Roman über eine visionäre Idee und eine junge Frau mit dem Mut, sie umzusetzen

Zwischen Gardasee, Augsburg und Venedig lässt Anna Thaler die faszinierende Geschichte von Papierherstellung und Buchdruck lebendig werden – ein wunderbares Leseerlebnis.

Entdecken Sie auch Anna Thalers historische Familiensaga aus Südtirol:

Das Land, von dem wir träumen Der Duft von Erde nach dem Regen Wenn der Sturm vorüberzieht

Editionen (1)

ISBN9783426529645
VerlagKnaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum02.02.26
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

9 Rezensionen

4,3

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  • booksandoffline
    booksandoffline

    67 Follower

    4,5

    Mein erster historischer Roman 🥰

    Dies war tatsächlich mein erster historischer Roman – und ich muss sagen: Ich fand ihn richtig toll. Es ist viel passiert und die Geschichte war überhaupt nicht langweilig, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte. Stattdessen war das Buch spannend und es hat großen Spaß gemacht, sich in diese Zeit hineinzuversetzen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Handlung lebendig erzählt ist und man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Ich konnte mir das Leben damals richtig gut vorstellen. Ich werde auf jeden Fall wieder einen historischen Roman lesen und kann dieses Buch sehr empfehlen – vor allem auch, weil es nicht so dick ist wie viele andere historische Romane. Ein schöner Einstieg in das Genre!

    3. März 2026

  • yvonnetulpe
    yvonnetulpe

    42 Follower

    4,0

    Eine mutige junge Frau, die sich durchzusetzen weiß Der Roman entführt in die dörfliche Gemeinschaft der Papierhersteller in Norditalien. Hier lebt Sofia mit ihren jüngeren Geschwistern und ihrem Vater Corrado, der die Kunst der Papierherstellung in einer Papiermühle ausübt. Sofia kümmert sich um das Papierschöpfen und führt den mutterlosen Haushalt. Ihre beiden jüngeren Brüder erlernen das Handwerk vom Vater. Dieser reist sehr gerne und verstirbt plötzlich auf einer Reise in Venedig. Es ist Mord, den der Leser hautnah miterlebt, nur wer hatte etwas davon? Der Vater war offensichtlich in geschäftlichen Dingen unterwegs und hatte ein wohlgehütetes Geheimnis. Sofia wird mitgeteilt, dass dieser an der Pest verstorben sei und ihr Vormund, der Mönch Sebastiano, ein enger Freund ihres Vaters, wird ihr Vormund. Sofia führt zunächst die Mühle weiter, jedoch gestaltet sich dieses schwierig. Nicht nur muss sich der zahlreichen Heiratsangebote erwehren, auch passieren plötzlich in der Mühle unerwartete Dinge, die sie fast an den Rand des Ruins treiben. Auch die anderen Papiermacher des Tals helfen ihr nicht mehr, selbst der enge Freund ihres Vaters nicht. Sebastiano stellt Sofia den jungen Novizen Gianluca an die Seite und Sofia verliebt sich ihn. Hat diese Liebe eine Zukunft, wie geht es mit der Mühle weiter und was hatte ihr Vater für ein Geheimnis? Anna Thaler beschreibt die Kunst des Papierschöpfens und der Buchdruckerei sehr authentisch, die ich so noch nicht näher kannte. Das war sehr interessant, nimmt jedoch nicht ausufernd Platz mit Erklärungen ein. Wer aber einen Einblick erhalten möchte, der bekommt ihn auch. Sie erzählt in einer flüssigen und sehr bildhaften Sprache, so dass das Tal, die Personen, die Zeit und auch die anderen Örtlichkeiten, an denen der Roman spielt, direkt vor einem entsteht. Es geht nämlich neben Augsburg auch nach Venedig. Sehr gekonnt werden sogar die Fugger in Augsburg in die Geschichte mit eingewoben. Zudem erlebt der Leser hautnah, wie es einer jungen Frau in dieser Zeit erging, in der Frauen noch nicht viele Möglichkeiten der Selbstbestimmung hatten. Sofia ist auch in ihrem Wesen zeitkonform, jedoch entwickelt sie sich weiter, auch wenn es sie immer wieder zweifeln lässt. Sie fügt sich oft, jedoch hinterfragt sie es schließlich dann doch. Das bringt sie in ihrer Entwicklung auch weiter. Gianluca bestärkt sie dabei, kämpft aber selbst mit sich, denn Novize und ein Leben im Kloster war nicht seine Wahl, sondern die seines Vaters. Es ist spannend, wie beide sich aus diesem alten vorbestimmten Leben kämpfen und zudem mit Rückschlägen umgehen. Es hat mir schöne Lesestunden bereitet Sofia und Gianluca und all die anderen Protagonisten dabei zu begleiten. Ich empfehle den Roman sehr gerne an historisch interessierte Leser weiter, die neben der Papierherstellerei und Buchdruckerei auch gerne eine schöne und nicht schwülstige Liebesgeschichte mögen.

    2. Feb. 2026

  • irveliest
    irveliest

    87 Follower

    5,0

    Gut recherchierter und sehr spannend umgesetzter historischer Roman über die interessanten Handwerke des Papierschöpfens und Buchdrucks. Auch damalige gesellschaftliche Aspekte und die des Glaubens werden harmonisch und bereichernd eingeflochten. Leseempfehlung!

    12. März 2026

3 von 9 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 7824%
booksandoffline
booksandoffline17. Feb. 2026

Also bisher liest es sich sehr schön, auch wenn’s etwas traurig ist. Bin gespannt wie es weiter geht ☺️

Autorin / Autor

Über Anna Thaler

Anna Thaler ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die vor einigen Jahren die wechselvolle Geschichte Südtirols für sich entdeckt hat. Ihr größter Traum wäre eine Eselfarm mit Blick auf die Dolomiten. Bis sie sich diesen erfüllen kann, entführt sie ihre Leserinnen und Leser mit ihren Romanen in die wilde und romantische Landschaft der Alpen.

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