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Romane

Wie ein Stern in mondloser Nacht

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Über das Buch

Um ungewollten Babys das Leben zu retten, muss sie Freiheit und Ruf riskieren: Der neue Roman »Wie ein Stern in mondloser Nacht« von Marie Sand erzählt die ebenso anrührende wie erschütternde Geschichte der Hebamme Henni Bartholdy, die aus einer Not heraus die Babyklappe neu erfindet und von diesem Moment an auf sich allein gestellt bleibt. Immer größer wird die Schere zwischen Arm und Reich im Berlin der 50er-Jahre. Das sieht auch die Hebamme Henni Bartholdy mit wachsender Sorge. Wie kann es sein, dass im Deutschland des Wirtschaftswunders verzweifelte Mütter ihre ungewollten Babys aus Scham und schierer Not aussetzen oder gar töten? Als auch Hennis große Liebe, der Arzt Ed von Rothenburg, keine Antwort weiß, handelt sie. Kurzerhand stellt sie eine Apfelsinenkiste in den Hinterhof ihres Geburtsraumes auf. Bis tatsächlich das erste Findelkind in der Klappe liegt – und lebt! In ihrem Roman um die Babyklappe erzählt Marie Sand einfühlsam und zu Herzen gehend ein erschütterndes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, das so in keinem Geschichtsbuch steht. Damit setzt sie einer weiteren »stillen Heldin«, einer Hebamme, ein Denkmal. Entdecken Sie auch den Tatsachenroman »Ein Kind namens Hoffnung« über eine mutige Frau, die während des 2. Weltkriegs unter Einsatz ihres eigenen Lebens ein jüdisches Kind rettet. »Es ist ein Roman der Zeitgeschichte, eine gut erzählte Geschichte über eine heimliche Heldin, die als Frau Großartiges im Dritten Reich geleistet hat.« Niederbayern TV über »Ein Kind namens Hoffnung«

Editionen (2)

ISBN9783426465677
VerlagDroemer eBook
Erscheinungsdatum01.08.23
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

16 Rezensionen

4,0

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  • heidi63
    heidi63

    162 Follower

    4,0

    Eine bewegende Geschichte die in zwei Zeitebenen geschrieben ist. Sie hat mich durchgehend gefesselt, bestens unterhalten und zum Nachdenken gebracht. Es geht um Henny, eine engagierte Hebamme die versucht verzweifelten Müttern und ihren Babys zu helfen. Sie erfindet die erste Babyklappe und verstößt damit gegen das Gesetz. In der zweiten Geschichte sucht Liv, eine Journalistin nach ihren Wurzeln. Es ist ein tolles Buch, sehr authentisch geschrieben, ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

    17. Jan. 2026

  • bichereule
    bichereule

    94 Follower

    5,0

    So müssen gute Bücher sein: sie entführen uns in Zeiten und an Orte die wir selbst nicht erleben können. Dass ich die im Buch beschriebene Zeit nicht erlebt habe, ist ein Glück. Allein im Jahr 1947 zu leben war ein riesige Herausforderung, als junge Frau - wie die Protagonistin Henni - war es doppelt schwer. Männer spielten ihre Macht aus, es gab praktisch kaum Verhütung und so purzelten die Babys in die Armut herein. Wenn sie überleben durften. Geprägt durch ihre eigene Kindheit in Armut und ein schlimmes Schicksal entscheidet sich Henni dafür, Hebamme zu werden. Das Schicksal ungewollter Neugeborenen lässt sie nicht los. Als sie die erste Babyklappe in Berlin „gründet“, macht sie sich nicht nur Freunde. Sie handelt gegen die Gesetze und zieht es trotzdem durch. Der zweite Handlungsstrang spielt im Jahr 2000. Ob Liv wirklich das erste Klappenkind ist, lest bitte selbst. Denn von mir gibts auf jeden Fall eine Leseempfehlung 😊

    15. Apr. 2024

  • library_of_dennis
    library_of_dennis

    819 Follower

    4,5

    Rezensionsexemplar Marie Sand schreibt laut eigener Aussage Frauenromane, die auch Männer lesen sollten In ihrem zweiten Roman geht es um die Geschichte einer Frau namens Henni, die in einer Zeit, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, lebt, wo die Schere zwischen Arm und Reich sehr weit auseinander driftet. Sie selbst kommt aus ärmlichen Verhältnissen, lernt Ed, den Arztsohn kennen. Natürlich sind seine Eltern nicht begeistert. Und so kommt es, dass aufgrund ungeplanter und schicksalshafte Ereignisse, sich Hennis Leben für immer verändern wird. Und nicht nur ihres. Denn sie wird für viele verzweifelte Mütter eine stille Heldin... Die Geschichte spielt sich in zwei Zeitzonen ab. Zum einen in der besagten Nachkriegszeit, wo Henni die Babyklappe unterm Radar entwickelt und zum anderen lernen wir Liv, eine Journalistin, im Jahre 2000 kennen. Genau in dem Jahr, wo offiziell die erste Babyklappe weltweit in einer Klinik vorgestellt wird. Wie ich bereits Eingangs schrieb, heißt es laut der Autorin, diese Bücher sollten auch Männer lesen. Und damit hat sie absolut recht! Ich habe die Geschichte gebannt gelesen. Ich war entsetzt, erleichtert, unter Spannung, nachdenklich, berührt und vor allem mitgenommen. Henni ist eine so starke Protagonistin für viele verzweifelte Mütter, während sie selbst ihre Päckchen zu tragen hat und mehr oder weniger auf sich allein gestellt ist, denn ihr Vorhaben verstößt gegen das Gesetz. Und was ist eigentlich mit den Kindern selbst, die durch die Babyklappe nie die Chance haben, zu erfahren, wer die wahren Eltern sind? Das Buch zeigt auf, wie ungerecht die Welt sein kann, aber auch, was für großartige selbstlose Menschen auf dieser Welt leben, die versuchen, denen zu helfen, die es selbst nicht können. 4,5 von 5 / 9 von 10 Sternen

    4. Juni 2024

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marie Sand

Marie Sand lebt in Berlin. Sie studierte Kunstgeschichte, arbeitete in Zeitungsverlagen und war 16 Jahre in einer politischen Institution im Medienbereich sowie im Referat für internationale Beziehungen tätig. Sie engagierte sich für die Verwirklichung der Menschenrechte in Südasien. Seit 2009 berät sie als Freiberuflerin Autoren zu den Bereichen Buchkonzept und Schreiben von Unternehmens- und Sachbüchern. Ihre Leidenschaft aber ist die Spurensuche nach außergewöhnlichen Heldinnen in der Literatur – und in der Zeitgeschichte.

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