Soko Tierschutz
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Friedrich Mülln, Jahrgang 1980, entdeckte bereits als Schüler sein Interesse an der Natur und begann sich für den Schutz von Tieren in der Massentierhaltung zu engagieren. Schon während der Schulzeit wurden seine ersten Rechercheergebnisse in TV-Magazinsendungen veröffentlicht. Neben und nach seinem Politikstudium arbeitete er als Contract Investigator für große Tierschutzorganisationen im In- und Ausland. 2012 gründete er die Soko Tierschutz. 2019 wurde er für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen.
Beiträge
Der Alltag in der Massentierhaltung: Puten, Hühner, Enten, Wachteln und Kühe verbringen ein qualvolles Leben, damit am Ende abgepacktes Fleisch im Supermarkt liegt und Konsument:innen kurz ein gutes Geschmackserlebnis haben. Neben vielen aufklärerischen Kapiteln dazu umfasst das Buch umfasst auch ein ausführliches Kapitel über die (tierische) Bio-Branche. Die Berichte dazu fand ich so erschreckend, weil viele Leute besänftigend sagen "Ich kaufe sowieso nur Bio Fleisch/Eier/..." - nichts da besänftigend! Ich habe gelernt, dass ein Stück Fleisch nicht bio sein kann, weil die Tiere meistens genauso grausam - oder schlimmer - behandelt und umgebracht werden, wie ihre nicht-bio Leidensgenossen. Das Buch ließ sich definitiv nicht leicht lesen. Aber da ich Videos, die sowas zeigen, schon gar nicht anschauen kann, wollte ich zumindest dieses Buch lesen. Denn auch wenn ich schon lange keine Tiere mehr konsumiere - wegschauen möchte ich trotzdem nicht. Indem wir Ware aus diesen Betrieben kaufen und essen, bestärken wir die Tierquälerei. Wir lassen es als Gesellschaft zu, dass Tiere so brutal ausgebeutet werden, und wundern uns dann über die Gewalt, die in der Gesellschaft existiert... Zum Abschluss ein passendes Zitat von Ghandi: „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Friedrich Mülln, Jahrgang 1980, entdeckte bereits als Schüler sein Interesse an der Natur und begann sich für den Schutz von Tieren in der Massentierhaltung zu engagieren. Schon während der Schulzeit wurden seine ersten Rechercheergebnisse in TV-Magazinsendungen veröffentlicht. Neben und nach seinem Politikstudium arbeitete er als Contract Investigator für große Tierschutzorganisationen im In- und Ausland. 2012 gründete er die Soko Tierschutz. 2019 wurde er für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen.
Beiträge
Der Alltag in der Massentierhaltung: Puten, Hühner, Enten, Wachteln und Kühe verbringen ein qualvolles Leben, damit am Ende abgepacktes Fleisch im Supermarkt liegt und Konsument:innen kurz ein gutes Geschmackserlebnis haben. Neben vielen aufklärerischen Kapiteln dazu umfasst das Buch umfasst auch ein ausführliches Kapitel über die (tierische) Bio-Branche. Die Berichte dazu fand ich so erschreckend, weil viele Leute besänftigend sagen "Ich kaufe sowieso nur Bio Fleisch/Eier/..." - nichts da besänftigend! Ich habe gelernt, dass ein Stück Fleisch nicht bio sein kann, weil die Tiere meistens genauso grausam - oder schlimmer - behandelt und umgebracht werden, wie ihre nicht-bio Leidensgenossen. Das Buch ließ sich definitiv nicht leicht lesen. Aber da ich Videos, die sowas zeigen, schon gar nicht anschauen kann, wollte ich zumindest dieses Buch lesen. Denn auch wenn ich schon lange keine Tiere mehr konsumiere - wegschauen möchte ich trotzdem nicht. Indem wir Ware aus diesen Betrieben kaufen und essen, bestärken wir die Tierquälerei. Wir lassen es als Gesellschaft zu, dass Tiere so brutal ausgebeutet werden, und wundern uns dann über die Gewalt, die in der Gesellschaft existiert... Zum Abschluss ein passendes Zitat von Ghandi: „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“





