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Romane

Ich bin ja heut so glücklich

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Über das Buch

Sie war DAS Film-Idol der 30er-Jahre – doch ihre Liebe wurde zur Bedrohung:

Der historische Roman »Ich bin ja heut so glücklich« von Bestseller-Autorin Charlotte Roth erzählt die wahre Geschichte der Schauspielerin Renate Müller.

Berlin 1931: Renate Müller ist der Shooting Star, die Sensation des jungen deutschen Tonfilms. »Ich bin ja heut so glücklich« singt sie in der Liebeskomödie »Die Privatsekretärin«, und sie scheint es ernst zu meinen.

Die Filmwelt verfällt quasi über Nacht der Tochter eines Münchner Journalisten, die mit achtzehn nach Berlin kommt. Und das, obwohl Renate Müller so gar nicht dem gängigen Leinwandideal entspricht und weder das süße Püppchen noch den männermordenden Vamp verkörpert. Die junge Schauspielerin ist gefragt, begehrt, selbst Hollywood ruft nach ihr.
Renate könnte so glücklich sein, wie es ihr berühmtes Lied verspricht, doch ihre große Liebe hat sie einem Juden geschenkt und gerät damit ins Visier der Nationalsozialisten …

Berührend und dramatisch erzählt der biografische Roman das Schicksal einer Frau, die während der Zeit des 3. Reichs versucht, ihr Leben, ihre Liebe und ihre Ehre zu retten.

Entdecken Sie auch den historischen Bestseller »Als wir unsterblich waren«, der in Teilen auf der Familiengeschichte von Charlotte Roth beruht.

Editionen (2)

ISBN9783426307526
VerlagDroemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum03.07.23
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

6 Rezensionen

3,9

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  • joseline
    joseline

    51 Follower

    5,0

    Historischer Roman nach einer wahren Geschichte. Der Werdegang einer jungen Schauspielerin zwischen den Weltkriegen.

    Renate träumt vom Kino, seitdem sie zum ersten Mal in einem war. Als Kind träumt sie davon, Schauspielerin zu werden, mit 17 zieht es sie nach Berlin, wo die Kinos wie Pilze aus dem Boden schießen und die großen deutschen Filme gedreht werden. Nach Jahren der Ausbildung und als Theaterschauspielerin gelingt es der jungen Renate Müller, ihren Traum zu erfüllen, sie wird als Filmschauspielerin gebucht und nach einigen nicht ganz so erfolgreichen Filmen gelingt ihr mit "Die Privatsekretärin" der Durchbruch. Als sie sich auch noch verliebt, ist ihr Glück komplett. Doch dann wird Hitler zum Reichskanzler ernannt, die Zeiten ändern sich rascher und schlimmer, als allgemein befürchtet und Renate, deren große Liebe jüdischer Abstammung ist,muss um ihr Glück bangen. Ich gestehe, ich habe das Buch wegen der Autorin gekauft, von der Schauspielerin Renate Müller hatte ich bisher noch nie gehört. Ihre Glanzzeit war zu kurz, ihre Filme zu unbedeutend, um die Zeit zu überdauern. Aber ihre Geschichte ist unglaublich fesselnd und mitreißend. Man liest über den Nationalsozialismus nochmal aus einer anderen Perspektive, zumindest erschien mir das so. Und auch den ganzen Hintergrund, die Geschichte des deutschen Filmes, fand ich super interessant und bewegend. Absolute Leseempfehlung.

    9. Juni 2026

  • leuchtturm
    leuchtturm

    38 Follower

    3,5

    Das Buch ist angelehnt an das Leben der Schauspielerin Renate Müller, die in den 1930er Jahren am Film zunächst Karriere macht, deren Leben dann aber eine tragische Wendung nimmt. Die Autorin schreibt bereits im Vorwort, dass es sich nicht um eine Biografie handelt, so dass man sich bewusst ist, dass vieles in diesem Roman Fiktion ist. Der Schreibstil von Charlotte Roth ist wie gewohnt gut zu lesen, dennoch kamen mir die Personen diesmal nicht besonders nahe, sondern haben mich teilweise sogar etwas genervt.

    7. März 2026

  • nilguen
    nilguen

    2 Follower

    5,0

    Eines vorweg: Ich habe dieses Buch geliebt! Was habe ich Tränen vergossen über die Courage der bemerkenswerten Frauen Renate Müller und Sybille Schmitz und das Schicksal, das sie inmitten der nationalsozialistischen Zeit erfasste. Das Buch ist als Denkmal zu verstehen an Renate Müller und nicht als strikte Biografie dieser wunderbaren Frau. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, die durch ihre Sprache glänzt und die Erinnerungen an die „roaring twenties“ und die „flapper girls“ Berlin wachruft bis hin zur grausamen, düsteren und stumpfsinnigen Zeit der Nationalsozialisten in den 30‘er Jahren. Charlotte Roth beschreibt darüberhinaus so innig die Liebe einer deutschen Schauspielerin, Renate Müller, zu einem jüdischen Bankier sowie die aufgeschlossene Haltung zur Liebe von Sybille Schmitz, ebenfalls eine Schauspielerin ihrer Zeit, zu Frauen und Männer. Es sind Menschen der Kunstwelt, die für Toleranz und Vielfältigkeit stehen, die durch Zwänge und Schikane der Nationalsozialisten zum Verwelken

    21. Feb. 2023

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Charlotte Roth

Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zwanzig Jahren freiberuflich als Autorin, Übersetzerin und Lektorin tätig. Sie lebt in der weltschönsten Stadt London, behält aber einen Koffer in ihrer Geburtsstadt Berlin und einen Fuß am Golf von Neapel. Ihr Debüt Als wir unsterblich waren war ein Bestseller, dem seitdem zahlreiche weitere Romane über Frauenschicksale vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte folgten.

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