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Romane

Schwestern des brennenden Himmels

4,3(25)
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Über das Buch

Akribisch recherchiert – mit viel Gefühl erzählt: Der neue historische Roman von Bestseller-Autorin Hanna Caspian führt uns nach Potsdam unmittelbar nach Ende des 2. Weltkriegs.

Nichts Geringeres als das Schicksal der Welt wird 1945, kurz nach Ende des 2. Weltkriegs, in Potsdam verhandelt. Während Churchill, Truman und Stalin auf Schloss Cecilienhof um Einigkeit ringen, riskiert ein junges Mitglied der britischen Delegation die Aufdeckung ihrer verdeckten Identität, die ihr Schutz und Überleben sichert: Ann Miller ist nicht, wer sie zu sein vorgibt, und sie muss unbedingt in die von den Russen besetzte Stadt gelangen. Dort hofft sie, ihre Cousine zu finden, an der sie einen bitteren Verrat begangen hat. Hilfe bekommt Ann ausgerechnet von Jackson Powers, einem amerikanischen Soldaten, der gute Gründe hat, alle Deutschen zu hassen. Auf keinen Fall darf Jackson herausfinden, wer Ann ist – erst recht nicht, als sie verbotene Gefühle für ihn entwickelt …

Die Potsdamer Konferenz, ein gebrochenes Versprechen und eine unmögliche Liebe in einer zerstörten Welt: Hanna Caspians historischer Roman »Schwestern des brennenden Himmels« macht ein hochspannendes Stück deutscher und europäischer Geschichte am Schicksal einzelner Menschen erfahrbar.

Von Hanna Caspian sind ebenfalls die historischen Sagas »Gut Greifenau« und »Schloss Liebenberg« erschienen.

Editionen (1)

ISBN9783426227480
VerlagKnaur
Erscheinungsdatum21.07.25
Seitenzahl416

Merkmale

1 Bewertungen

SpannendRomantischMittelEinfachAnschaulichSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

25 Bewertungen

14 Rezensionen

4,3

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  • grasmuecke
    grasmuecke

    394 Follower

    3,5

    Hier hab ich Großes erwartet aber leider konnte mich das Buch nicht begeistern. Sicherlich akriebisch recherchiert aber das Thema war nicht so meins. Mal wieder zu politisch für mich. 🫣

    23. Okt. 2025

  • magdas_buecherwelt
    magdas_buecherwelt

    667 Follower

    5,0

    Der Roman spielt im Juli 1945 und endet am 6. August, dem Tag, an dem Hiroshima von einer amerikanischen Atombombe zerstört wurde. Ann Miller gehört zum britischen Korps der ATS-Frauen (Auxiliary Territorial Service). Sie kommen nach Potsdam, um den britischen Premierminister Churchill und die anderen britischen Delegierten während der Potsdamer Konferenz zu betreuen. Eines der Ziele bei der Konferenz der drei alliierten Siegermächte ist die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen. Ann ist Deutsche, ihre Eltern haben Deutschland 1934 verlassen, als sie zwölf Jahre alt war. Sie verschweigt ihre Nationalität. Ann wird der Villa zugeteilt, in der Winston Churchill mit seiner Tochter Mary untergebracht ist. Jackson ist GI, er ist für den Transport der amerikanischen Delegation um Präsident Truman zuständig. Ann und Jackson fühlen sich zueinander hingezogen, doch Ann scheut sich zunächst davor, ihn näher kennenzulernen, da sie befürchtet, dass er sie zurückweist, wenn er erfährt, dass sie Deutsche ist. Der wichtigste Grund für Anns Reise nach Potsdam ist die Suche nach ihrer Cousine, ihren Cousins, Tanten und Onkels, von denen sie seit drei Jahren nichts mehr gehört hatte. Potsdam liegt in der russischen Besatzungszone, Briten dürfen sich nur mit einem Passierschein in der Stadt aufhalten. Die Unterkünfte der Delegierten liegen außerhalb der Stadt, der Weg zu Fuß ist zu weit, Ann braucht jemanden, der sie mit dem Auto oder Motorrad in die Stadt fährt. Bei der Besichtigung des UFA-Geländes lernt Ann einen Zimmermann und seine 18jährige Tochter Liesel kennen. Die beiden helfen ihr bei der Suche nach ihrer Familie, nachdem Ann ihnen Lebensmittel und vor allem amerikanische Zigaretten anbietet. Anns Suche nach ihrer Familie, ihr geschicktes Vorgehen hat mich fasziniert. Liesel steht stellvertretend für viele deutsche Frauen und ihr Schicksal nach dem Einzug der Russen in Potsdam. Die Autorin beschreibt einfühlsam und authentisch das Leben in Potsdam nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, den Hunger und das Elend, den blühenden Schwarzmarkthandel, das Schicksal vieler Frauen, die den Freitod wählen, nachdem sie den Russen in die Hände gefallen sind. Auf der anderen Seite sind da die Bilder der ausgezehrten Menschen, die aus Konzentrationslagern befreit wurden, Waggons voller Leichen. Kein Wunder, dass Jackson die Deutschen für Bestien und Monster hält. Ich habe den ereignisreichen und spannenden historischen Roman an wenigen Tagen verschlungen. Die Figur der Ann Miller ist fiktiv, die Teilnehmer der Konferenz und Anns Chefin Miss Bright sind historische Persönlichkeiten. Joan Bright war mit Ian Fleming bekannt, dem Autor von James Bond, und soll als Vorbild für Miss Moneypenny gedient haben. Von mir eine große Leseempfehlung auch für diesen Roman der Autorin.

    25. Aug. 2025

  • magdas_buecherwelt
    magdas_buecherwelt

    667 Follower

    5,0

    Schwestern des brennenden Himmels gefreut. Auch mit ihrem neuen Roman konnte sie mich begeistern! Der Roman spielt im Juli 1945 und endet am 6. August, dem Tag, an dem Hiroshima von einer amerikanischen Atombombe zerstört wurde. Ann Miller gehört zum britischen Korps der ATS-Frauen (Auxiliary Territorial Service). Sie kommen nach Potsdam, um den britischen Premierminister Churchill und die anderen britischen Delegierten während der Potsdamer Konferenz zu betreuen. Eines der Ziele bei der Konferenz der drei alliierten Siegermächte ist die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen. Ann ist Deutsche, ihre Eltern haben Deutschland 1934 verlassen, als sie zwölf Jahre alt war. Sie verschweigt ihre Nationalität. Ann wird der Villa zugeteilt, in der Winston Churchill mit seiner Tochter Mary untergebracht ist. Jackson ist GI, er ist für den Transport der amerikanischen Delegation um Präsident Truman zuständig. Ann und Jackson fühlen sich zueinander hingezogen, doch Ann scheut sich zunächst davor, ihn näher kennenzulernen, da sie befürchtet, dass er sie zurückweist, wenn er erfährt, dass sie Deutsche ist. Der wichtigste Grund für Anns Reise nach Potsdam ist die Suche nach ihrer Cousine, ihren Cousins, Tanten und Onkels, von denen sie seit drei Jahren nichts mehr gehört hatte. Potsdam liegt in der russischen Besatzungszone, Briten dürfen sich nur mit einem Passierschein in der Stadt aufhalten. Die Unterkünfte der Delegierten liegen außerhalb der Stadt, der Weg zu Fuß ist zu weit, Ann braucht jemanden, der sie mit dem Auto oder Motorrad in die Stadt fährt. Bei der Besichtigung des UFA-Geländes lernt Ann einen Zimmermann und seine 18jährige Tochter Liesel kennen. Die beiden helfen ihr bei der Suche nach ihrer Familie, nachdem Ann ihnen Lebensmittel und vor allem amerikanische Zigaretten anbietet. Anns Suche nach ihrer Familie, ihr geschicktes Vorgehen hat mich fasziniert. Liesel steht stellvertretend für viele deutsche Frauen und ihr Schicksal nach dem Einzug der Russen in Potsdam. Die Autorin beschreibt einfühlsam und authentisch das Leben in Potsdam nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, den Hunger und das Elend, den blühenden Schwarzmarkthandel, das Schicksal vieler Frauen, die den Freitod wählen, nachdem sie den Russen in die Hände gefallen sind. Auf der anderen Seite sind da die Bilder der ausgezehrten Menschen, die aus Konzentrationslagern befreit wurden, Waggons voller Leichen. Kein Wunder, dass Jackson die Deutschen für Bestien und Monster hält. Ich habe den ereignisreichen und spannenden historischen Roman an wenigen Tagen verschlungen. Die Figur der Ann Miller ist fiktiv, die Teilnehmer der Konferenz und Anns Chefin Miss Bright sind historische Persönlichkeiten. Joan Bright war mit Ian Fleming bekannt, dem Autor von James Bond, und soll als Vorbild für Miss Moneypenny gedient haben. Von mir eine große Leseempfehlung auch für diesen Roman der Autorin.

    6. Aug. 2025

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hanna Caspian

Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Hanna Caspian beleuchtet mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Sagas bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Politikwissenschaft und Sprachen in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.

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