Blick ins Buch

Der Medicus

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Über das Buch

Editionen (32)

ISBN9783426191927
VerlagDroemer Knaur
Erscheinungsdatum31.12.87
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

611 Bewertungen

69 Rezensionen

4,4

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  • buchfang
    buchfang

    378 Follower

    5,0

    „In deinen Augen ist etwas tiefes, das andeutet, dass du eine wandernde Seele und ein heilender Geist bist, und doch immer noch ein Junge.“

    Ein wirklich wunderbares Buch. „Der Medicus“ ist ein moderner Klassiker, bei dem ich das Gefühle habe, dass jeder Buchliebhaber Ü30 ihn schon gelesen hat. Und alle anderen, die etwas für historische Romane und gute Geschichten übrig haben, sollten das schleunigst nachholen. Wir begleiten den jungen Ron Jeremy Cole ca. ab dem Jahre 1000 im mittelalterlichen England. Nachdem er seine Familie verliert, wird er von einem Baderchirugen aufgenommen und ausgebildet. Doch Robs Drang zu heilen bringt ihn immer weiter weg, bis nach Isfahan in Persien, wo er versucht ein Medicus zu werden. Ich konnte es nicht glauben, aber diese Geschichte ist durchgehend spannend. Alleine die ganzen kleinen Details, die einen sofort ins Mittelalter katapultieren. Dabei ist es besonders spannend, was Rob alles auf sich nehmen muss, um Medizin studieren zu können. Seien es Gefahren durch Reisen, Religion oder Politik. Aber auch sein eigenes Gemüt steht ihm oft im Weg. Noah Gordon hat eine Welt aufgemacht, die mich wirklich verzaubert hat. Dieses Buch hat mich vollkommen überzeugt.

    24. Feb. 2026

  • here_is_gerry
    here_is_gerry

    114 Follower

    5,0

    Absolute Leseempfehlung!! Der Medicus ist für mich ein echtes Meisterwerk. Ein Roman, der Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit verlangt – und genau das auch reich belohnt. Wer sich auf diese lange Reise einlässt, bekommt keine glattpolierte Abenteuergeschichte, sondern ein vielschichtiges, hartes und gleichzeitig zutiefst menschliches Buch. Für mich ganz klar ein Roman, den man nicht einfach „liest“, sondern durchlebt.

    Meine Gefühle beim Lesen: Das Buch hat mich immer wieder gefordert. Nicht im Sinne von „anstrengend“, sondern emotional. Es gibt Phasen, die faszinieren, andere, die bedrücken, und einige, die schlicht weh tun. Gerade die Zeit in Persien ist hart: viel Verlust, viel Ernüchterung, wenig Romantik. Freunde sterben, Vorbilder fallen, Macht wird missbraucht, Hoffnung bröckelt. Ich habe Rob nicht durchgehend gemocht – und genau das fand ich stark. Seine Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar, teils egoistisch, teils gefährlich dumm. Aber sie wirken menschlich. Besonders schwer zu ertragen waren die Momente, in denen Unrecht geschieht und man als Leser nichts dagegen tun kann. Manche Szenen sind einfach ekelhaft, nicht weil sie explizit wären, sondern weil sie zeigen, wie gnadenlos Macht ausgeübt wird. Das Buch beschönigt da nichts – und das rechne ich ihm hoch an. Warum das Buch hängen bleibt: Was „Der Medicus“ für mich besonders macht, ist diese Mischung aus Wissen, Schicksal und Verlust. Medizin, Religion, Herkunft, Identität – all das steht ständig in Spannung zueinander. Es geht nicht darum, wer „recht“ hat, sondern welchen Preis Menschen zahlen müssen, um ihren Weg zu gehen. Das Ende hat mich dann überraschend ruhig zurückgelassen. Nach all dem Leid, der Härte und dem Zerfall fühlt es sich verdient an, nicht kitschig, nicht laut, sondern versöhnlich. Kein Triumph, sondern Ankommen. Genau deshalb bleibt das Buch bei mir – nicht wegen einzelner spektakulärer Szenen, sondern wegen der langen Strecke dazwischen.

    9. Jan. 2026

  • toeppi
    toeppi

    219 Follower

    5,0

    Kurz und knapp, ein Meisterwerk. Ich bin wahrlich nicht der Leser solch dicker Bücher aber hier konnte ich einfach nicht aufhören. Es Spaß gemacht Rob durch sein Leben zu begleiten und sein Traum in Erfüllung gehen zu sehen. Eine klare Empfehlung von mir!

    4. Sept. 2024

3 von 69 Rezensionen

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