Narbenmädchen

Narbenmädchen

Paperback
4.231

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Beschreibung

Klar, ehrlich und ungeschönt

Lara ist 15 und muss die nächsten vier Wochen in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche verbringen. Dass sie ziemlich verrückt ist, wie sie findet, sieht man ja schon daran, dass sie Rasierklingen in die Kur geschmuggelt hat, um sich weiter schneiden zu können. Aber die Gruppentherapie nervt einfach maximal und die Psychologin erzählt auch nur so komisches Zeug. Also fängt Lara an, mit Neo und Finn über ihre Probleme zu reden. Und diese beiden Teenager schaffen es irgendwie, Laras Leben zu verändern.

Das beeindruckende Debüt der jungen deutschen Autorin

Mal lakonisch und mit Selbstironie, mal voller unterdrückter Wut, aber immer emotional packend Laras Panzer, aber auch ihre Verletzlichkeit und vor allem ihre Entwicklung nehmen die Leser*in jederzeit mit und lassen so schnell nicht mehr los

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Modern
Format
Paperback
Seitenzahl
352
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Lilly Bogenberger wurde 1992 in München geboren. Sie studierte in Köln »Serial Storytelling«, arbeitet als Drehbuchautorin und war 2023 mit ›So laut du kannst‹ und 2025 mit ›Wer ohne Schuld ist‹ für den ›Deutschen Fernsehpreis‹ nominiert. Während der Corona-Pandemie schrieb sie das Manuskript zu ›Narbenmädchen‹, ihrem ersten Roman. Sie lebt derzeit mit ihrem Mann, ihrer kleinen Tochter und ihrem Hund in einem Campervan und reist durch Europa.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
90%
25%
15%
N/A
70%
N/A
75%
40%
N/A
50%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
90%
90%
75%
50%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam100%
Mittel0%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach0%
Komplex0%
Mittel100%
Bildhaft (100%)

Beiträge

12
Alle
4

„Ein kaputtes Regal kann ein kaputtes Regal sein. Oder es ist eine Chance auf einen Neuanfang.“

„Narbenmädchen“ ist der Debütroman von Lilly Bogenberger und erzählt die Geschichte der 15-jährigen Lara. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wodurch man sehr nah an ihren Gedanken und Gefühlen ist. Lara wird wegen ihrer selbstzerstörerischen und selbstverletzenden Handlungen für vier Wochen auf „Kur“ geschickt. Dabei handelt es sich weder um eine klassische Psychiatrie noch um ein richtiges Krankenhaus. Die Jugendlichen selbst nennen die Einrichtung daher passenderweise „Elisabethenknast“. Genau dort trifft Lara auf andere junge Menschen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten und Probleme mitbringen. Interessant fand ich die Figuren. Lara, Neo und Finn sind sehr unterschiedliche Charaktere, die alle ihre eigenen Erfahrungen und Gründe mitbringen, warum sie dort gelandet sind. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Hintergründe und beginnt besser zu verstehen, was sie geprägt hat. Gerade diese langsame Aufarbeitung der Geschichten hat mir gut gefallen. Im Verlauf der Handlung machen die Hauptfiguren Schritt für Schritt eine Entwicklung durch. Diese Veränderungen wirken nachvollziehbar und zeigen, dass der Aufenthalt für sie letztlich doch eine wichtige Erfahrung ist. Das Buch beschäftigt sich mit sehr sensiblen und wichtigen Themen wie Mental Health, selbstverletzendemVerhalten, Depressionen, Ängsten und Traumata. Die Autorin beschreibt diese offen, emotional und teilweise auch schonungslos, verliert dabei aber nie den Blick für zwischenmenschliche Momente wie Freundschaft, Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Der Fokus liegt dabei weniger auf der genauen Schilderung eines spezifischen Krankheitsbildes. Leider werden manchmal zu viele Themen oberflächlich angekratzt und nicht weiter eingeordnet, was ihrer Schwere und dem damit verbundenen Leid nicht wirklich gerecht wird. Insgesamt fiel mir der Einstieg in die Geschichte recht leicht. Der Schreibstil ist locker und gut lesbar, teilweise stark von Jugendsprache geprägt. Daran musste ich mich zu Beginn erst ein wenig gewöhnen, für die eigentliche Zielgruppe wirkt es jedoch sehr passend und authentisch. Leider wurde ich trotz der authentischen und detaillierten Beschreibung des Erlebens der Protagonistin nicht wirklich warm mit ihr, aber vielleicht habe ich da zu sehr aus der Arbeitsperspektive drauf geschaut. Ein Fauxpas, der mir noch ins Auge stach, war die mehrmalige Verwechslung von autogenem Training und progressiver Muskelentspannung. Das hätte bei der Recherche eigentlich auffallen müssen. Aber da kommt wieder der Arbeitsmodus durch. Insgesamt ist „Narbenmädchen“ ein berührender Roman, der einige schwierige Themen bespricht und vor allem für jüngere LeserInnen empfehlenswert ist.

„Ein kaputtes Regal kann ein kaputtes Regal sein. Oder es ist eine Chance auf einen Neuanfang.“
4.5

Berührend!

Das Buch war Mega Gut. Ich mochte Lara als Hauptcharakter richtig gerne, auch wenn ich mich ein bisschen an die Vulgärsprache, die alle in dem Buch benutzt haben, gewöhnen musste. Auch Neo und Finn waren sehr sympathisch. Es war einfach so interessant und erschreckend aus den Gedanken eines Mädchens mit Depressionen und die sich selbst verletzt, zu lesen.

4

Kaputte Seele trifft echte Freunde trifft Young Adult

Es gibt Dinge im Leben, die möchte man unbedingt aber trotz allem hat man auch Angst davor. Wie wenn man sich den neusten Horrorfilm angucken möchte, aber bei den gruseligen Szenen die Augen zu macht. So in etwa erging es mir mit diesem Buch.. Ich wollte dieses Buch lesen, aber hatte Angst dass es mich triggern könnte.. Und schon die erste Seite war hart.. Aber nach und nach war da nicht nur die kaputte Seele - das Mädchen Lara, dass sich ritzt - sondern auch die witzige, dickköpfige und tolle Lara. Und ich muss sagen die Protagonistin hat dieses Buch zu dem gemacht was es ist!! Ich liebe Lara und ihre „Scheiß Drauf“-Attitüde!!! Das Buch beschreibt schön, aber nicht zu tiefgründig, welche Gedanken und Sorgen ein junges Mädchen haben kann und wie es dann zu den Handlungen kommt, die folgen… Ich hab das Buch sehr gemocht.

Kaputte Seele trifft echte Freunde trifft Young Adult
5

Jugendroman • Hochachtung •inkl Triggerwarnung und Hilfeseiten

Autorin: Lilly Bogenberger Buch: Narbenmädchen Gelesen als Taschenbuch Erscheinungsjahr: 2026 Genre : Jugendroman ⭐⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Lara ist 15 und muss die nächsten vier Wochen in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche verbringen. Dass sie ziemlich verrückt ist, wie sie findet, sieht man ja schon daran, dass sie Rasierklingen in die Kur geschmuggelt hat, um sich weiter schneiden zu können. Aber die Gruppentherapie nervt einfach maximal und die Psychologin erzählt auch nur so komisches Zeug. Also fängt Lara an, mit Neo und Finn über ihre Probleme zu reden. Und diese beiden Teenager schaffen es irgendwie, Laras Leben zu verändern ⭐⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Vorab ein riesen los an die Autorin. Die ausführliche Triggerwarnung zu Beginn und die ausführlichen Hilfe Anlaufstellen am Ende für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Top. Ein riesen Danke Dafür . Dafür sollte es einen sechsten Stern geben. Die Geschichte um die 15 jährige Lara ist absolut emotional. Ich habe absolut mitgefühlt, habe gehofft, gezittert und geweint. Was Lara durchmacht: Depressionen, Alkohol, Ritzen... Sie erntet so viel Unverständnis.. dies kann ich teilweise absolut nachvollziehen. Sie tat mir so leid. Vorallem Depressionen sind so böse und machen soviel mit einem.. man kann es teilweise nicht steuern. Bewundert habe ich sie und ihre Eltern, teilweise hätte ich mir aber gewünscht das ihre Eltern mehr auf sie und ihre Körpersprache achten. Zum Glück hat Lara Freunde , in der Klinik gefunden, die ihr halt geben und sie stützen .. schön das sie in der Klinik war.. Hut ab .. meinen vollen Respekt . Der Schreibstil und die Wortwahl waren sehr einfach gehalten, super für Teenies in diesem Alter. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, mir hat es an nichts gefehlt. Super fand ich, das man hier dem Teenager klar macht , das man Fehler begehen darf. Dennoch sollte man sich irgendjemand anvertrauen. Immer . Bevor man Dummheiten macht. ⭐⭐⭐⭐⭐ Fazit : Meinen absoluten Respekt an die Autorin. Absolute lese und Kaufempfehlung von mir .

Jugendroman • Hochachtung •inkl Triggerwarnung und Hilfeseiten
4

Bewegend und realistisch

Der Debütroman von Lilly Bogenberger, „Narbenmädchen“, erschienen im dtv Verlag, machte mich neugierig, und so begann ich zu lesen. Lara, aus deren Sicht das Buch erzählt wird, landet wegen selbstzerstörerischen und selbstverletzenden Verhaltens für vier Wochen in einer Reha-Einrichtung. Dort lernt sie mit Neo und Finn zwei sehr unterschiedliche Charaktere kennen, die beide ihre ganz eigene Backstory haben. Durch die von der Autorin gewählte Erzählperspektive bekomme ich einen tiefen Einblick in Laras Gefühls- und Gedankenwelt. Hierdurch kann ich nach und nach die Hintergründe, die zu Laras Verhalten führen, verstehen. Düster und teilweise flapsig, in der für die Erzählerin Lara passenden Sprache, erfahre ich immer mehr und sehe, dass sowohl Lara als auch Neo und Finn eine starke Charakterentwicklung durchlaufen. Das Buch behandelt viele wichtige Themen wie Depression, Ängste, Traumata und selbstzerstörerisches Verhalten. Oft schlägt Lara in der Vergangenheit dafür nur Unverständnis entgegen, welches jedoch oft aus Machtlosigkeit resultiert. Wichtige Mental-Health-Themen werden von der Autorin aufgegriffen, und ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, auch wenn ich oft das Gefühl hatte, dass die Autorin leider zu oft nur an der Oberfläche kratzt. Trotz dieses Kritikers hat mir „Narbenmädchen“ viele Denkanstöße gegeben und mir sehr emotionale Lesestunden beschert. Es war teilweise hart zu lesen, doch ich kann es mit 4 von 5 Sternen jedem empfehlen, der sich ein ungeschöntes Bild über diese Mental-Health-Themen machen möchte.

Bewegend und realistisch
4

Über die Narben, die keiner sieht

Lara muss auf Kur - in eine Klinik für Kinder mit psychosomatischen Problemen. Sie schneidet sich und hat sehr starke Probleme mit ihrem Selbstwert. Sie ist dort für vier Wochen und hat das Gefühl nichts verändert sich. Sie beschreibt schonungslos ihre Gedanken und Gefühle und lernt dann Neo und Finn kennen. Ein kleines Pflänzchen wächst… „Ein kaputtes Regal kann ein kaputtes Regal sein. Oder es ist eine Chance auf einen Neuanfang.“ Ich hatte ein bisschen gebraucht bis ich reingekommen bin. Die Wortsprache ist sehr hart und schonungslos. Zusätzlich wird über Teenager geschrieben - da brauchte es ein wenig Zeit, um sich in die Köpfe derer reinzuversetzen. Aber schrittweise hat mich die Geschichte sehr gefangen. Finn, Neo und Lara gegen den Rest der Welt. Die drei halten sich gegenseitig, reden miteinander und teilen ihre Geheimnisse. Alle drei haben starke psychische Probleme aufgrund diversen Familienverhältnissen. Die drei reden ehrlich darüber, was diese Erfahrungen mit ihnen gemacht haben und wo sie gerade stehen. Und alle drei merken, was diese Freundschaft ausmacht. Sie fühlen sich gesehen und gehört. Ein Gefühl, was sie von zu Hause nicht kennen. Ein Kampf um den eigenen Selbstwert und der täglichen Stimme im Kopf, die leider einen zu oft leitet. Sehr gutes Buch - ich würde es vorallem Teenager und jungen Erwachsenen empfehlen. Ich habe selbst Therapieerfahrung und finde es wichtig, dass junge Menschen solche Bücher lesen - fürs Augen öffnen und das Gefühl, dass man nicht alleine ist. „Ich will auf gar keinen Fall aufhören zu rennen eigentlich, aber ich kann ja nirgendwo hin.“

3.5

Mir fehlten da leider die Emotionen.

5

Toll!

Ein wunderbares, ehrliches Buch! Teilweise hatte ich Gänsehaut. Und ein paar Tränchen sind auch geflossen. Lilly, danke für dein Buch! 🫶🏻

5

Lara ist 15 & hat es nicht leicht daher muss sie in eine Klinik für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen. Lara schneidet sich immer wieder um den inneren Schmerz rauszulassen. In der Klinik lernt sie neo & finn kennen. Hier werde ich aufhören mit dem Inhalt denn dieses buch muss man lesen. Fazit: L. Bogenberger hat es in narbenmädchen geschafft eine wirklich authentische Geschichte zu schreiben. In der es wirklich hart zur Sache geht & wir dürfen niemals vergessen depression kann töten. Nach diesem buch versteht wirklich jeder was es heißt mit einer psychischen Erkrankungen zu leben.

2

Langatmig

📖Die fünfzehnjährige Lara muss zusammen mit anderen Heranwachsenden vier Wochen in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche verbringen. Jede*r von ihnen hat seine eigenen Probleme und sie könnten alle nicht unterschiedlicher sein. Doch sie verbindet eins: Die Suche nach Selbstwert und Selbstliebe. 💫Eine sehr bewegende und ergreifende Geschichte, die sich zugleich behutsam aber auch schonungslos mit psychischen Problemen und Erkrankungen und deren Ursachen und Folgen auseinander setzt. Nach und nach erfährt der/die Leser*in was die Protagonisten Lara erlebt hat und wie es dazu kam, dass sie anfing sich zu ritzen. Ihr Leidensweg hat mich so wütend gemacht, weil sie überhaupt nichts falsch gemacht hat, sondern ihre Mutter und deren neuer Partner maximal toxisch und übergriffig sind. Und dann ist da noch ihr Vater, der einfach die Augen verschließt… 💫Sehr beeindruckend fand ich welche Wirkung die Freundschaft zwischen Lara, Finn und Neo entwickelt hat - von Leidensgenossen zu „tragenden Stützen“. Am Ende ist es diese Freundschaft, die allen dreien die Hoffnung gibt, dass da mehr ist als Schmerz und Angst. Diese Entwicklung war sehr berührend zu lesen und wurde auch gut dargestellt. 💫Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr schwer und so richtig rein gekommen bin ich bis kurz vorm Ende nicht. Ich bin aber auch einfach doppelt so alt wie die Protagonistin, wahrscheinlich lag es daran. Stellenweise zog sich die Erzählung auch ein bisschen.

5

Dieses Buch hat mich teilweise wirklich sehr in meine Jugend zurück versetzt. Ich hatte am Anfang wirklich Respekt davor es zu lesen, aber wow mit so viel Abstand solch eine Geschichte zu lesen und zu wissen solche Gedanken hatte ich auch, aber heute kann ich mich damit nicht mehr identifizieren war wirklich der Wahnsinn. Ich hab die Geschichte über Lara, Finn und Neo sehr geliebt und habe zum Schluss wirklich mit Absicht langsam gelesen, weil ich nicht wollte das es vorbei ist.

3

Ein Buch nachdenken

Ich durfte das Buch Vorablesen. Das Cover ist interessant genauso wie der Klappentext der sehr gut gelungen hat. Es geht hauptsächlich um Lara sie ist 15 und ist ein einer Kur so wie es immer wieder genannt wird. Am Ende ist es eine Psychiatrische Klinik. Neben ihr gibt es noch mehr Patienten. Für mich persönlich spielen zu viele Personen in dem Buch mit. Und damit auch zu viele weitere Schicksale die irgendwie begonnen werden aber dann stecken bleiben. Ich finde persönlich auch das es nicht wirklich Regeln in der Klinik gibt. Die Idee des Buches ist super vor allem die Geschichte die erzählt werden soll. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen es liest sich auch schnell weg . Aber ich konnte keine Verbindung mit der Hauptptota aufbauen . Leider. Man sollte aber auf alle Fälle die Anmerkung der Autorin lesen.

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