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Hanne H. Kvandal – 13° Tödlicher Sommer (Band 2)
Der zweite Fall auf Spitzbergen bringt Trond Lie und Frida van Namen wieder in eine Gegend, in der es im „Sommer“ zwar nie richtig dunkel wird, aber trotzdem kalt und bedrückend bleibt. In einem Hotel in der ehemaligen Bergbausiedlung Pyramiden wird eine Leiche entdeckt – und parallel dazu verschwindet ein Koch spurlos. Schnell zeigt sich, dass hinter der scheinbar kleinen Inselwelt mehr steckt als nur ein einzelner Mordfall. Die Ermittlungen ziehen sich durch ein enges Netz aus Menschen, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Es geht um Abhängigkeiten, wirtschaftliche Interessen und das Leben in einer extrem abgeschotteten Umgebung. Vieles wirkt ruhig erzählt, aber genau das passt zu Spitzbergen: wenig Außenreize, dafür umso mehr Spannung unter der Oberfläche. Ich fand den Einstieg etwas langsam, aber sobald man wieder in der Welt drin ist, trägt die Atmosphäre gut. Die Figuren entwickeln sich weiter und man merkt, dass es eben ein zweiter Band ist – man profitiert, wenn man den ersten kennt, aber man kommt trotzdem rein. Insgesamt ein solider, atmosphärischer Krimi mit besonderem Setting, der eher eine ruhige Spannung aufbaut als große Action liefert.
15. Juni 2026
Hanne H. Kvandal – 13° Tödlicher Sommer (Band 2)
Der zweite Fall auf Spitzbergen bringt Trond Lie und Frida van Namen wieder in eine Gegend, in der es im „Sommer“ zwar nie richtig dunkel wird, aber trotzdem kalt und bedrückend bleibt. In einem Hotel in der ehemaligen Bergbausiedlung Pyramiden wird eine Leiche entdeckt – und parallel dazu verschwindet ein Koch spurlos. Schnell zeigt sich, dass hinter der scheinbar kleinen Inselwelt mehr steckt als nur ein einzelner Mordfall. Die Ermittlungen ziehen sich durch ein enges Netz aus Menschen, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Es geht um Abhängigkeiten, wirtschaftliche Interessen und das Leben in einer extrem abgeschotteten Umgebung. Vieles wirkt ruhig erzählt, aber genau das passt zu Spitzbergen: wenig Außenreize, dafür umso mehr Spannung unter der Oberfläche. Ich fand den Einstieg etwas langsam, aber sobald man wieder in der Welt drin ist, trägt die Atmosphäre gut. Die Figuren entwickeln sich weiter und man merkt, dass es eben ein zweiter Band ist – man profitiert, wenn man den ersten kennt, aber man kommt trotzdem rein. Insgesamt ein solider, atmosphärischer Krimi mit besonderem Setting, der eher eine ruhige Spannung aufbaut als große Action liefert.
15. Juni 2026





