Blick ins Buch

Jugendbücher

Als ich Amanda wurde

4,2(40)
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Über das Buch

Über die erste Liebe und die Angst, nicht akzeptiert zu werden Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen und die lange Hormontherapie hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ...

Editionen (1)

ISBN9783423432337
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum08.09.17
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

12 Rezensionen

4,2

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  • luca_elias
    luca_elias

    33 Follower

    5,0

    Authentisch und lesenswert

    „Als ich Amanda wurde“ erzählt eine fiktive, aber realitätsnahe Geschichte einer trans Jugendlichen. Die Erzählung ist sensibel geschrieben und ermöglicht Einblicke in Amandas Innenleben. Kein Ratgeber, aber ein wichtiges Jugendbuch. Empfehlenswert.

    15. Juni 2025

  • neon_dreamer
    neon_dreamer

    39 Follower

    3,0

    Zu wenig Tiefe und zu klischeehaft. "Birthday" war emotional greifbarer als das Erstlingswerk "Als ich Amanda wurde"

    In einem Buchladen bin ich auf "Birthday" von Meredith Russo gestoßen. Vorher war mir die Autorin unbekannt gewesen. Nachdem mir "Birthday" sehr gefallen hatte, war ich neugierig auf das Erstlingswerk von Meredith Russo, vor allem nachdem ich erfahren hatte, dass sie selbst die Erfahrung gemacht hat, vom Jungen zum Mädchen zu werden. "Birthday" hat mich auf allen Ebenen sehr berührt und bewegt. Das Buch hatte ich innerhalb weniger Tage durch gelesen. "Als ich Amanda wurde" hat mich nicht ganz so abgeholt. In einem Nachwort beschreibt die Autorin, warum sie "Als ich Amanda wurde" so geschrieben hatte, wie sie es geschrieben hatte. Es mag Sinn machen, vor allem für die cis-Leser:innen. Für mich als Transperson war es nicht ganz so stimmig. Da ich bereits seit meiner Jugend auch viele Liebesgeschichten gelesen hatte, die nicht queer sind und das High School Teenie Movie "Genre" bis heute eines meiner Guilty Pleasures ist, fand ich "Als ich Amanda wurde" viel zu Klischee behaftet. Also im Gegensatz zu "Birthday", das sich sehr mit dem Emotionen von Morgan befasst, die als Junge zur Welt kam und ein Mädchen sein möchte, empfand ich "Als ich Amanda wurde" weniger emotional und tiefgreifend. Amanda ist bereits nicht mehr Andrew und kommt in eine neue Stadt und eine neue Schule. Hierbei fiel mir auf, dass Amanda als überdurchschnittlich schön beschrieben wurde und viele vor allem wegen ihrem Aussehen was vor ihr wollten. Ich empfand das etwas befremdlich, vielleicht war es aber auch nötig. Natürlich erfährt man in Rückblicken die Veränderung von Amanda und auch wie ihre Eltern zu ihr waren. Diese Stellen haben mich berührt, denn ich konnte mich hineinfühlen. Alles andere, das ganze High School Dasein, war für mich irgendwie zu platt, zu stereotypisch. Auch Grant fand ich nett aber im Gegensatz zu zu Eric aus "Birthday" weniger greifbar. Klar war Eric mit Morgan seit Kindertagen befreundet, dennoch fehlte mir allgemein die Tiefe der Charaktere. Als Erstlingswerk durchaus nicht schlecht, dennoch hätte ich mir gerne mehr Emotionen und Tiefgang gewünscht. Zusätzlich weniger Stereotypische Erzählungen und mehr die Veränderung an sich im Fokus.

    24. Aug. 2025

  • naname_rin
    naname_rin

    30 Follower

    4,5

    Ein Buch über die Geschichte von Amanda. Doch auch wenn Amands immer Amanda war, so war sie doch früher Andrew. Wenn alle einen jungen sehen, aber man doch ein Mädchen ist, ja was macht man da? Was macht man, wenn das Leben nur Schmerz ist und sich nicht schön anfühlt? Wenn alles zu viel wird? Amanda nimmt die Tabletten ihrer Mom, viel zu viele. Ein SelbstmordVersuch, ihre rettung denkt sie, endlich ist alles vorbei, doch sie überlebt und endlich wird Amanda gesehen. Sie kämpft. Sie beginnt neu bei ihrem Vater, neue Menschen, die ersten Freunde doch immer ein Geheimnis und die Angst das es raus kommt... #Happypride als alter erstes. Wichtiges zuerst: all jene die sich fühlen wie Amanda, ich hab euch lieb.

    4. Juni 2024

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Meredith Russo

Meredith Russo lebt mit ihrer Frau und ihren zwei Kindern in Chattanooga/Tennessee. Ihre eigenen Erfahrungen als Transgender-Frau hat sie in ihr Debüt ›Als ich Amanda wurde‹ einfließen lassen. Wie ihre Protagonistin Amanda ist auch Meredith Russo ein großer Star Wars- Fan und verbringt ihre Freizeit gerne mit Comics und Videospielen.

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