Blick ins Buch

Historische Romane

Vom anderen Ende der Welt

3,8(26)
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Über das Buch

((1. Doppelseite) Eine mutige Frau.Eine außergewöhnliche Liebe.Eine Reise ans Ende der Welt. 'Liv Winterbergs Erstlingswerk ist gelungene, flotte, spannende Urlaubsunterhaltung für diejenigen, die sich für historische Themen und gegen den Strom schwimmende Frauen interessieren.' Siegener Zeitung'›Vom anderen Ende der Welt‹ ist ein gelungener und tiefgründiger Roman.' Rita Dell'Agnese auf ›histo-couch.de‹'Diese Geschichte ist faszinierend, spannend, traurig und wunderbar zu lesen. Ein wahres Lesevergnügen.' Elisabeth Schlemmer auf ›alphafrauen.org‹ ((2. Doppelseite) Der Bestseller jetzt im Taschenbuch! Madeiras Lorbeerwald, Feuerlands Felsenküste, Tahitis Blütenpracht. Im späten 18. Jahrhundert hofft die junge Mary Linley in Plymouth darauf, als Botanikerin ferne Länder zu erkunden. Sie muss einen hohen Preis zahlen, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen und an Bord der 'Sailing Queen' auf Expeditionsreise in den Pazifik aufzubrechen. Doch ihr Weltbild gerät ins Wanken, als sie ihre Liebe zu dem Botaniker Sir Carl Belham entdeckt. Liv Winterberg, 1971 geboren, arbeitet als Journalistin, Drehbuchautorin und Rechercheurin. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin. Spannender historischer Roman voll Exotik und Abenteuer, Liebe und Leidenschaft26.000 verkaufte Exemplare bei dtv premiumBronze beim Leserpreis von LovelyBooks'Ein faszinierender historischer Roman, ein reales Märchen über die Zeit, als Reisen noch ein wahres Abenteuer war.' freundinDONNA Zum historischen Hintergrund:Die französische Naturforscherin Jeanne Baret (1740-1803) verkleidete sich als Mann, um 1766 an der Expedition von Louis Antoine Bougainville in den Südpazifik teilnehmen zu können. Vermutlich war sie die erste Frau, die die Welt umsegelt hat.WEITERER TITEL((Abb. dtv 24940))

Editionen (5)

ISBN9783423418379
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum24.05.13
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

8 Rezensionen

3,8

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  • floho
    floho

    57 Follower

    4,0

    Eine tolle Geschichte in einem ordentlichen historischen Roman gepackt... Im England des späten 18. Jahrhunderts möchte die Junge Mary Linley das Erbe ihres Verstorbenen Vaters antreten. Da dieser Botaniker war und due Welt der Wissenschaft für Frauen zu dieser Zeit ein Tapu war, entschliesst sich Mary zu einer grösseren "Untat". Als Marc Middleton verkleidet heuert sie als Gehilfe des Botanikers Carl Belham auf der Sailing Queen an um auf diesem Schiff die halbe Welt zu bereisen. Kann sie ihr Geheimnis halten? Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, das Buch lässt sich auch recht flüssig lesen. Leider fehlt mir die Tiefe der Story so sind für meinen Geschmack die Kapitel zu schnell abgearbeitet. 100 bis 150 Seiten mehr würden dem Buch gut tun. Daher leider nur 4 von 5 Sternen.

    3. Feb. 2024

  • dieliz
    dieliz

    49 Follower

    4,0

    An Bord der SAILING QUEEN ⚓️⛵️

    Vorab: Ich liebe das Thema historische Schifffahrt und freue mich immer, wenn ich darüber lesen kann. Frauen an Bord waren früher undenkbar - man sagte, dass Frauen an Bord Unglück bringen. Einige Frauen jedoch verkleideten sich als Mann und heuerten auf einem Schiff an... Handlung: Mary will das Lebenswerk ihres Vaters fortführen und bewirbt sich in der Royal Society, die eine Expedition nach Tahiti plant. Ihr Plan geht kurzerhand schief. Warum? Sie ist eine Frau. Die Lösung? Sie verkleidet sich als Mann und darf an Bord... Wir begleiten Mary aka Marc auf einer spannenden Reise quer um den Globus. Es geht über den Atlantik, Kap Hoorn und den Pazifik bis nach Tahiti. Mary lernt an Bord die Besatzung und auch den Botaniker Carl Belham kennen. Die Bedingungen an Bord sind zur damaligen Zeit sehr hart. Die Tahitianer erkennen sofort die Frau in Mary. Außerdem pflegt Mary schon länger eine große Sympathie für den Botaniker Carl Belham... Meinung: Die Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen und ich war hellauf begeistert wieder an einem historischen Segelabenteuer teilzunehmen. Die Szenen an Bord werden sehr realistisch dargestellt - anders wird es zur damaligen Zeit nicht gewesen sein. Das Buch ist auch definitiv keine Liebesschnulze, was ich anfangs zunächst befürchtet hatte. Gut, dass im Vordergrund die Reise und die Expeditionen stehen! Nur leider hatte ich immerzu den Eindruck, dass ich die Reise mit der Sailing Queen nur anhand Ausschnitte verfolgen konnte. Die Kapitel sind kurz und gewähren lediglich nur Einblicke. Ich finde es sehr schade, dass ich nur stellenweise dabei sein durfte, denn die Handlung bietet so viel Potential - so vieles hätte man noch einbauen können. Beispielsweise hätte ich gerne tiefere oder mehr Einblicke über das Alltagsleben an Bord gehabt und die Hauptcharaktere, wie auch einige der Matrosen gerne besser kennengelernt. 200-300 Seiten mehr hätten dem Buch keinen Abbruch getan. Dafür gibt es 4/5 Sterne, aber es bleibt eine tolle Geschichte, welche sogar auf einer wahren Begebenheit basiert. Das erfährt man im Nachwort der Autorin und damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Danke an meinen "Seefahrer" für die Leihgabe 😀❗️Hab das Buch auf deinen SuB gelegt 😘 #lisaliest

    An Bord der SAILING QUEEN ⚓️⛵️

    22. Aug. 2023

  • laurathesheep
    laurathesheep

    18 Follower

    3,0

    Sehr authentischer Roman, der meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte

    ❕️Kann Spoiler erhalten! In "Vom anderen Ende der Welt" begleiten wir Mary Linley, die von ihrem Vater in der Botanik ausgebildet wurde. Um dieser Leidenschaft nach zu gehen, verkleidet sie sich als Mann und ergattert so einen Job als Zeichner für eine Expeditionsreise auf der Sailing Queen. So beginnt ihre große Reise um die Welt... Liv Winterberg schafft in diesem Roman ein ungaublich authentisches, realistisches Setting und man merkt den dahinter steckenden Rechercheaufwand. Es wird nichts beschönigt oder romantisiert, so dass ich während des Lesens oft total bestürzt, schockiert oder angeekelt war. Damit einhergehend gibt es in dem Buch viel Sexismus, Rassismus, Klassismus, Tierquälerei etc. Manche Aussagen sind aus heutiger Sicht extrem kritisch zu sehen. Klar, dass das dem damaligen Zeitgeschehen geschuldigt ist, das nunmal sehr realistisch beschrieben ist. Trotzdem hätte ich mir eine kritischere Einordnung dessen für die heutige Leserschaft gewünscht. Dass es während Monaten des Zusammenlebens auf engstem Raum wirklich (fast) keinem auffällt, das Mary eine Frau ist, erschien mir erst unrealistisch, da die Geschichte aber auf einer wahren Begebung basiert, hat es damals wohl tatsächlich funktioniert. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man einen umfassenden Eindruck von den Geschehnissen bekommt. Vor allem Seths Geschichte hat mich sehr berührt. Es gibt sehr viele Figuren, einige sehr gut ausgearbeitet, ein paar blieben etwas blass. Zwei Sachen sind meiner Meinung nach leider zu kurz gekommen: Zum einen die Liebesgeschichte, die genauso schnell und plötzlich vorbei war, wie sie gekommen ist, wodurch sie sich irgendwie nicht ganz echt angefühlt hat. An sich nicht schlimm, würde das Buch nicht als Historischer Liebesroman vermarktet werden. Zum anderen die wissenschaftliche Arbeit von Mary und Carl, die oft angeschnitten wurde und super interessant wirkte. Ich hätte es schön gefunden, mehr Details über die Forschung zu erfahren. Trotz allem war es eine sehr intensiver Leseerfahrung. Ich glaube, dass das Thema vielleicht einfach nicht so gut zu meinem persönlichen Lesegeschmack gepasst hat und werde sicherlich noch einem anderen Buch der Autorin eine Chance geben. 3/5⭐️

    30. Jan. 2024

3 von 8 Rezensionen

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