Blick ins Buch

Fantasy

Die Dame vom See

4,0(504)
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Über das Buch

Ciri, Prinzessin von Cintra und Schützling des Hexers Geralt von Riva, ist auf geheimnisvolle Weise in eine fremde Welt versetzt worden. Dort trifft sie auf einen jungen Ritter namens Galahad, der sie für die Dame vom See hält und dem sie ihre Geschichte erzählt: Die Kriege und Machtkämpfe, die seit Langem tobten, haben ihren Höhepunkt erreicht. Vilgefortz mit seinen Helfershelfern stellt sich zur Schlacht, bei der viele von Geralts Gefährten ihr Leben lassen müssen. Und es droht neue Gefahr in Gestalt des Kaisers Emhyr von Nilfgaard. Er wird von derselben uralten Prophezeiung geleitet, die auch das Handeln von Vilgefortz und Ciri bestimmte. Wiewohl im Besitz überwältigender Übermacht, scheut Emhyr bei der Konfrontation mit Geralt und Ciri vor der letzten Konsequenz zurück: Denn mit Ciri verbindet ihn mehr als nur die alte Weissagung.

Editionen (3)

ISBN9783423406765
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.03.11
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

504 Bewertungen

64 Rezensionen

4,0

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  • jinx
    jinx

    877 Follower

    3,5

    Du hast den Himmel mit den Sternen verwechselt, die sich nachts an der Oberfläche eines Teiches spiegeln. 🤍

    Die Dame vom See war für mich der bisher schwächste Teil der Reihe. Nicht weil er per se schlechter wäre, sondern weil mir hier tatsächlich zu viel Nebenstränge von unnötigen Personen vorgekommen sind. Ich liebe Ausschweifungen und Sidestories solange sie der Geschichte und den Protagonisten zutragen um die es auch wirklich geht. Ansonsten ist sie Geschichte um Geralt, Ciri und Yennefer spannend und unterhaltsam und ich habe es sehr gern gelesen. Wer die Hexer-Saga bisher mochte wird daher auch dieses Buch mögen. Man muß schließlich wissen wie es zu Ende geht. Auch wenn mirt "Etwas endet, etwas beginnt" noch ein weiterer Band wartet. Ich freue mich darauf, auch wenn ich nicht weiß worum es da wohl noch gehen könnte!

    Du hast den Himmel mit den Sternen verwechselt, die sich nachts an der Oberfläche eines Teiches spiegeln. 🤍

    20. Mai 2024

  • fred.k
    fred.k

    106 Follower

    5,0

    Jetzt ist es tatsächlich vorbei 😭 die Erzählung um Geralt, Ciri und Yennefer findet ein Ende. Ich hatte vorher bereits gelesen, dass es ein bittersüßes sein soll und das kann ich auf jeden Fall mal bestätigen. Nichtsdestotrotz fand ich die Erzählung ist zu einem für mich sehr befriedigenden Ende gekommen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich hatte bereits auf halbem Wege durch das Buch Lust, das Buch erneut zu lesen (bzw die gesamte Reihe). Das sagt wohl bereits einiges aus. Sapkowski schafft es meisterhaft, die über vier Bücher gewobenen Erzählstränge zusammenzuführen und aufzulösen. Dabei schreibt er gewöhnlich ironisch und unkonventionell mit unterschwellige Gesellschaftskritik. Man fiebert mit den Protagonisten mit und hasst irgendwann eigentlich jeden anderen Charakter, weil fast keiner von denen nur gutes für ubsere drei Protagonist*Innen will. Trotz seiner über 600 Seiten war dieses Buch für mich zu keinem Zeitpunkt langatmig. Auch, wie bereits in den vorigen Büchern haben mich die Menge an Charakteren nicht gestört. In diesem Buch, wie auch bereits beim "Schwalbenturm" ist mir jedoch aufgefallen, dass die Qualität der Geschichte nochmal einen Quantensprung in Vergleich zu den ersten Büchern der Reihe gemacht hat - also meine Empfehlung für alle, die mit der Reihe am Anfang Probleme haben, lautet: dranbleiben, es lohnt sich! Definitiv eine der besten Reihen im Bereich der Fantasy und eine, die ihresgleichen sucht.

    25. Jan. 2026

  • ivoliven
    ivoliven

    10 Follower

    5,0

    Hexer-Herbst 2024 Buch 7/7 Tja nun, wie zur Hölle soll ich das zusammenfassen? Die Sprache Ich denke es ist meine Vorliebe für Geschichten, in denen etwas weniger blumig beschrieben und dafür mehr geredet wird, dass mich Sapkowskis Schreibstil so anzieht. Denn die Sprache wirkt auf den ersten Blick simpel, obwohl so viel mehr dahinter steckt. Vor allem der trockene Humor spielt natürlich eine große Rolle. Hier ein Beispiel: "Er war ein Prinz, Sohn dieses Akerspaarks..." "Nein", unterbrach ihn Fenn, die Blicke auf die Pergamente geheftet. "Hier sind alle aufgezählt. Rechtmäßige Söhne: Orm, Gorm, Torm, Horm und González." Aber auch außerhalb davon kommen bei mir die zugrundeliegenden Themen durch Andeutungen, immer wiederkehrende Motive und von den Charakteren im Suff gelallten Eröffnungen viel besser an, als wenn Geralt poetisch über den Sinn des Lebens nachdenken würde. Diese Art von Sprache hat schon ihren Platz, aber wenn dann ist das bei Rittersporn. Was ich auch immernoch großartig finde ist das Plotting, denn auch das ist alles andere als simpel. Ich kann auf einem imaginären Zeitstrahl genau sehen welche Zeitstränge sich wo verzweigt haben, aber wenn mich jemand bitten würde, das Buch zusammenzufassen, könnte ich es nicht. Oder nur, indem ich während des Erzählens ständig in Nebenerklärungen abschweife, die mit "aber dazu muss man noch wissen..." anfangen. Einfache Sprache aber verworrener Plot ist wohl einfach mein Ding. Die Charaktere Irgendwann als ich in der ersten Hälfte dieses Buches war, habe ich in meine Notizen geschrieben: "Sapkowski hat es geschafft eine Liebhaberin von Geralt noch verachtenwerter zu machen als Yennefer, die Ziege, Herzlichen Glückwunsch." Dennoch habe ich diesem Buch 5 Sterne gegeben. Natürlich war das bei den vergangenen Reviews auch eher als Witz gemeint, dass ich immer mehr Sterne abziehe je mehr Yennefer vorkommt, aber eigentlich sollte ich für sie sogar Sterne hinzufügen. Denn so gerne ich mich über ihr Verhalten aufregen möchte, Yennefer ist eine der komplexesten Darstellungen einer Frau in einem von einem Mann geschriebenen Buch, die ich wahrscheinlich jemals lesen werde. Und auch der Fakt, dass bis auf wenige Ausnahmen jede Frau mit Geralt schläft oder schlafen möchte, ändert nichts daran, dass jede einzelne Frauen großartig geschrieben ist. Sie sind komplex, stark, selbstbewusst, verletzlich. Manchmal sind sie hinterlistig und grausam, manchmal sind sie verständnisvoll und einsichtig. Es sind Charaktere mit eigenen Motiven, die wissen was sie wollen (häufig Geralt), und die unbestreitbar menschlich sind. Kurz: man merkt einfach, dass Sapkowski einen großen Respekt und Achtung für Frauen besitzen muss. Aber das gleiche gilt halt auch für Männer. Es gibt keinen einzigen Charakter, der mir flach vorkam. Ausnahmslos jeder wirkt echt, bekommt sein kleines Rampenlicht und seine kleinen Eigenheiten. So weiß ich zum Beispiel noch den Namen von Aplegatt, einem Botschafter, der in Das Erbe der Elfen 2 - 3 Passagen bekommt und dann nie wieder auftaucht. Das Worldbuilding Die Welt ist der einzige Abschnitt, in dem ich Sapkowski nicht in den Himmel loben werde. Das heißt allerdings nicht, dass ich seine Welt nicht mag, ganz im Gegenteil. Ich habe einfach schon so viele coole Welten gelesen, dass es schwerfällt da noch herauszustechen. Vor allem weil mir eben hauptsächlich der Schreibstil und die Charaktere im Kopf geblieben sind. Auch möchte ich hervorheben, dass ich die Märcheninspirationen und popkulturellen Referenzen cool eingebaut finde, aber Sapkowski lässt sich auch da zu so manchem Witz hinreißen. So geht zum Beispiel ein Charakter nach Wyzima, um in die Armee einzutreten, und sieht am Eingang der Stadt eine Referenz zu den "Uncle Sam" Postern der USA im 2. Weltkrieg, nämlich eine Malerei mit einem Ritter, der mit dem Finger auf ihn zeigt. Ich finde sowas zwar super witzig, aber es nimmt auch etwas vom Worldbuilding weg, da man in solchen Momenten die Hand des Autors im Nacken spürt. Fazit Alles in allem kann ich absolut verstehen warum diese Reihe so einen großen Einfluss hatte, dass Sapkowskis Heimatort Łódź einen Platz in "Hexer Platz" umbenannt und ein 2000 Quadratmeter großes Hexer-Wandgemälde an einem Hochhaus angebracht hat. Sie war eine so gute Grundlage für ein Videospiel, dass es fast 10 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch als das beste RPG aller Zeiten gilt und der Playboy ein "Interview" mit Triss Merigold gemacht hat (lol). Es sind schlicht und einfach gute Bücher. Natürlich gibt es auch Momente, die ich doof fand oder Nebenplots, deren Sinn ich nicht gesehen habe, aber ich würde von keinem Einzelband erwarten perfekt zu sein, erst recht nicht einer 5 Bücher starken Serie. Kommen wir also zum Ende. Über dieses wäre ich wahrscheinlich sauerer wenn ich nicht The Witcher 3 gespielt hätte, das, wenn auch nicht von Sapkowski geschrieben, nach den Büchern stattfindet. Denn ich will nicht, dass das Buch so aufhört, und bin froh, dass das Spiel das gefixt hat. Ich freue mich auch darüber, dass ich jetzt unweigerlich dazu gezwungen sein werde, das Spiel nochmal zu spielen, allein schon um im zweiten DLC nochmal durch Toussaint zu wandern, aber auch um zu schauen wie viel mehr Refenzen ich verstehe. Und natürlich um Triss anstatt Yennefer zu wählen, jetzt wo ich weiß was für eine Ziege sie ist.

    27. Nov. 2024

3 von 64 Rezensionen

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