Blick ins Buch

Leas siebter Brief

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Über das Buch

Zwei Frauen gehen zur Sache eine ostwestdeutsche Komödie. Judith kommt aus Ostberlin. Sie ist Malerin, knapp über dreißig, und versucht zu verstehen, was mit ihr, ihrem Staat und ihren Idealen seit 1989 passiert ist. Seit einem halben Jahr lebt sie in München, als heimliche Geliebte des erfolgreichen Rundfunkmannes Johannes, der gerne Brecht zitiert und sich heute noch »links« fühlt. Besonders glücklich ist Judith nicht in dieser Idylle, aber wirklich Angst kriegt sie erst, als eines Tages Lea bei ihr vor der Tür steht, die Ehefrau von Johannes, in schwarzen Lederklamotten, offenbar mit einer Pistole in der eleganten Handtasche Barbara Bronnens Roman über den Kampf zweier Frauen um einen (nicht allzu bedeutenden) Mann ist eine geschickte Beschreibung der gegensätzlichen Frauenbilder und Lebensweisen im vereinigten Deutschland. Daß dabei Eifersucht und Begehren, Liebe und viele kluge Beobachtungen zur sexuellen Ökonomie nicht zu kurz kommen, versteht sich angesichts des Themas von selbst.

Editionen (2)

ISBN9783423241274
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.05.98

Autorin / Autor

Über Barbara Bronnen

Barbara Bronnen, in Berlin geboren und in Österreich aufgewachsen, seit 1957 in München lebend, debütierte 1980 mit dem Roman ›Die Tochter‹, seitdem erschienen u. a.: ›Liebe um Liebe‹ (1989), ›Dschungelträume‹ (1990), ›Donna Giovanna‹ (1990), ›Meine Toskana‹ (1995), ›Die Stadt der Tagebücher‹ (1996). Außerdem bei dtv erschienen: ›Friedhöfe‹ (dtv 20096) und der Ost-West-Roman ‚›Leas siebter Brief‹ (1998; dtv 24127).

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