Blick ins Buch

Romane

Der Nachsommer

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Über das Buch

Stifters bekanntester Roman - die »Magna Charta des Eskapismus« Arno Schmidt



Auf seinen naturkundlichen Wanderungen begegnet der Ich-Erzähler Heinrich Drendorf seinem späteren väterlichen Freund, dem Freiherrn von Risach, auf dessen Landgut. Dort lernt er nicht nur eine neue Form der Lebens- und Wirklichkeitsbewältigung kennen, sondern auch seine spätere Frau Natalie und deren Mutter Mathilde Tarona, die auf geheimnisvolle Weise mit Risach verbunden ist.

»›Der Nachsommer‹ ist der Bildungsroman schlechthin, ein rührend-unheimlich deutsches Buch aus Österreich, welches dem Leser das Menschlichwerden zeigen will.« Walther Killy

Editionen (31)

ISBN9783423146241
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum08.12.17
Seitenzahl784

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

1 Rezensionen

3,3

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  • jochenstein81
    jochenstein81

    71 Follower

    5,0

    Wundervolle Sprache und schöne Geschichte

    Ich bin spontan auf den Autor gekommen, habe angefangen zu lesen und zu hören und war sofort begeistert. Es erinnert doch ein Stück weit an Marcel Proust, manchmal sehr ausschweifend und naturverliebt. Aber, durch die vielen Wendungen bleibt es interessant bis zum Ende. Wer ein Buch in schöner (nicht mehr moderner) Sprache liebt, ist bei Adalbert Stifter sowieso richtig.

    22. Nov. 2024

Autorin / Autor

Über Adalbert Stifter

Adalbert Stifter kam am 23. Oktober 1805 in Oberplan, heute Horní Planá, in Südböhmen zur Welt. Nach der Gymnasialzeit im Stift Kremsmünster studierte er in Wien Jura und Naturwissenschaften. Ohne Abschluss verdiente er seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer. Bereits kurz nach dem Erscheinen seiner drei ersten Erzählungen 1839/1840 galt er als erfolgreicher Schriftsteller. Mit dem berühmten vierbändigen Erzählzyklus ›Studie‹ erreichte er seinen literarischen Höhepunkt. 1850 wurde er Schulrat und Inspektor der oberösterreichischen Volksschulen in Linz. Hier entstanden die Novellensammlung ›Bunte Steine‹ (1853) und die Romane ›Der Nachsommer‹ (1857) und ›Witiko‹ (1865-1867). Wegen einer unheilbaren Krankheit wollte sich Stifter in der Nacht vom 25. auf den 26. Januar 1868 das Leben nehmen. Er starb am 28. Januar 1868 an den Folgen des Suizidversuchs.

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