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Romane

Das Mädchen mit dem Fingerhut

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Über das Buch

Märchenhaft und berührend

Irgendwo in einer großen Stadt, in Westeuropa. Ein kleines Mädchen kommt auf den Markt, hat Hunger. Sie versteht kein Wort der Sprache, die man hier spricht. Doch wenn jemand »Polizei« sagt, beginnt sie zu schreien. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Michael Köhlmeier erzählt von einem Leben am Rande, von der kindlichen Kraft des Überlebens, von unserer Gegenwart.

Editionen (4)

ISBN9783423146173
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum12.01.18
Seitenzahl144

Merkmale

1 Bewertungen

MittelGlaubwürdigMittelUngewöhnlichHerzerwärmendVerstörend

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

6 Rezensionen

3,2

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  • 1,5

    K.A., was die Message dieses schmalen Büchleins sein soll, welches ich auch noch äußerst merkwürdig geschrieben finde.

    25. Mai 2026

  • norinka
    norinka

    172 Follower

    3,5

    Irgendwo, eine Stadt in Westeuropa. Ein kleines Mädchen, dass von einem "Onkel" zum betteln geschickt wird, aber irgendwann verlieren sie sich und das Mädchen versucht sich selber durchzuschlagen.

    23. Juli 2023

  • buecherherbst
    buecherherbst

    2 Follower

    4,0

    Angekommen in einer fremden Welt. Vollkommen allein. Alles verloren, auf der Suche nach Halt und einem neuen Zuhause. Aktuell befinden sich immer mehr Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung sind, in dieser Lage. Insbesondere die Zahl der alleinreisenden Minderjährigen ist immens. Michael Köhlmeier erzählt in Das Mädchen mit dem Fingerhut von einer vielen nicht vertrauten Situation: Wie ist es, wenn man heimatlos und ganz auf sich gestellt ist? Das sechsjährige Mädchen Yiza muss sich in einer rauen und winterlichen Umgebung zurechtfinden, in der ihr alle Menschen fremd sind und sie nichtmals die Sprache versteht. Sie ist ein Flüchtlingskind, lebt größtenteils auf der Straße und ist angewiesen auf die Hilfe ihrer Mitmenschen. Köhlmeier zeichnet ihren Weg nach, der von vielen zufälligen und auch nur zeitweiligen, aber oftmals positiven Begegnungen geprägt ist. So trifft Yiza auf einen “Onkel”, der sie mit auf den Markt nimmt, um ihr zu zeigen, wo sie sich den Tag über aufhalten kann; auf einen Fischhändler und seine Kunden, die sich großzügig zeigen und ihr Essen und Kleidung geben und sie nicht der Polizei melden, um ihr keine Angst zu machen, sondern ihr zu zeigen, dass sie willkommen und frei ist; auf Frauen, mit denen sie gemeinsam in Müllcontainern wühlen muss, um den Hunger zumindest ansatzweise stillen zu können; auf einen anscheinend ebenfalls Mittellosen, der ihr Limo und Brot kauft; auf viele Menschen, die sie zwar sehen, aber nicht wahrnehmen. Auf ihrer Suche nach Geborgenheit und einem Refugium macht Yiza allerdings auch bittere Erfahrungen mit einer nur oberflächlich mütterlichen, stattdessen vielmehr besitzergreifenden Person. Die vollständige Rezension unter https://buecherherbst.wordpress.com/2016/02/17/rezension-michael-koehlmeier-das-maedchen-mit-dem-fingerhut/

    18. Jan. 2024

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder und tritt sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten auf. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Johann-Peter-Hebel-Preis, den Manès-Sperber-Preis, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und den Ferdinand-Berger-Preis für sein politisches Engagement.

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