Der arme Spielmann
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Eine schlichte, stille Geschichte
Grillparzer thematisiert in seiner Rahmennovelle den tragischen Kontrast zwischen universellem Kunstanspruch und tatsächlichem künstlerischem Vermögen. Der prinzipientreue Spielmann Jakob ist von seiner Berufung zum Geiger überzeugt, obwohl sein offensichtlich dilettantisches Spiel beim Publikum keinerlei Anklang findet. In diesem Widerspruch zwischen Unvermögen und leidenschaftlicher Liebe zur Musik spiegelt sich die völlige Entfremdung des Protagonisten von der Gesellschaft, die der Erzähler distanziert, aber auch mitfühlend schildert.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Der österreichische Schriftsteller und Dramatiker Franz Grillparzer wurde am 15. Januar 1791 in Wien geboren. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften war er als Beamter tätig. Obwohl der Schriftsteller stets dem Konservatismus verbunden war, hinterließ auch das Gedankengut des Sturm und Drang und der Romantik Spuren in seinem Werk. Neben zahlreichen Theaterstücken sind es vor allem seine Rahmenerzählungen ›Das Kloster bei Sendomir‹ und ›Der arme Spielmann‹, die ihn berühmt machten. Der Autor starb am 21. Januar 1872 in Wien.
Beiträge
Der arme Spielmann Jakob ist ein alter Mann aus wohlhabenden Haus eines Juristen am Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien. Er ist in den Augen des Vaters ein missratener Sohn, der seinen Ansprüchen in keiner Weise genügt. Statt für die Sprache interessiert sich Jakob für die Musik, obwohl er auch da talentfrei scheint. Er fiedelt auf seiner Geige, hört Melodien, die kein Anderer hört und bringt mit seinem Gekratze die umliegende Welt zur Verzweiflung. Jakob ist naiv und eigentlich kaum lebensfähig. Alles misslingt ihm, selbst in der Liebe. Ein wirklich trauriges Buch aus der Stadt der Musik, aber diesmal nicht mit der hohen Kunst der Sinfonie, sondern nur mit den eigenen unverstandenen Tönen im Kopf eines einfachen Mannes. Sehr schön geschriebene Novelle. Zu Recht ein Klassiker.
Der arme Spielmann Jakob ist ein alter Mann aus wohlhabenden Haus eines Juristen am Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien. Er ist in den Augen des Vaters ein missratener Sohn, der seinen Ansprüchen in keiner Weise genügt. Statt für die Sprache interessiert sich Jakob für die Musik, obwohl er auch da talentfrei scheint. Er fiedelt auf seiner Geige, hört Melodien, die kein Anderer hört und bringt mit seinem Gekratze die umliegende Welt zur Verzweiflung. Jakob ist naiv und eigentlich kaum lebensfähig. Alles misslingt ihm, selbst in der Liebe. Ein wirklich trauriges Buch aus der Stadt der Musik, aber diesmal nicht mit der hohen Kunst der Sinfonie, sondern nur mit den eigenen unverstandenen Tönen im Kopf eines einfachen Mannes. Sehr schön geschriebene Novelle. Zu Recht ein Klassiker.
Beschreibung
Eine schlichte, stille Geschichte
Grillparzer thematisiert in seiner Rahmennovelle den tragischen Kontrast zwischen universellem Kunstanspruch und tatsächlichem künstlerischem Vermögen. Der prinzipientreue Spielmann Jakob ist von seiner Berufung zum Geiger überzeugt, obwohl sein offensichtlich dilettantisches Spiel beim Publikum keinerlei Anklang findet. In diesem Widerspruch zwischen Unvermögen und leidenschaftlicher Liebe zur Musik spiegelt sich die völlige Entfremdung des Protagonisten von der Gesellschaft, die der Erzähler distanziert, aber auch mitfühlend schildert.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Der österreichische Schriftsteller und Dramatiker Franz Grillparzer wurde am 15. Januar 1791 in Wien geboren. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften war er als Beamter tätig. Obwohl der Schriftsteller stets dem Konservatismus verbunden war, hinterließ auch das Gedankengut des Sturm und Drang und der Romantik Spuren in seinem Werk. Neben zahlreichen Theaterstücken sind es vor allem seine Rahmenerzählungen ›Das Kloster bei Sendomir‹ und ›Der arme Spielmann‹, die ihn berühmt machten. Der Autor starb am 21. Januar 1872 in Wien.
Beiträge
Der arme Spielmann Jakob ist ein alter Mann aus wohlhabenden Haus eines Juristen am Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien. Er ist in den Augen des Vaters ein missratener Sohn, der seinen Ansprüchen in keiner Weise genügt. Statt für die Sprache interessiert sich Jakob für die Musik, obwohl er auch da talentfrei scheint. Er fiedelt auf seiner Geige, hört Melodien, die kein Anderer hört und bringt mit seinem Gekratze die umliegende Welt zur Verzweiflung. Jakob ist naiv und eigentlich kaum lebensfähig. Alles misslingt ihm, selbst in der Liebe. Ein wirklich trauriges Buch aus der Stadt der Musik, aber diesmal nicht mit der hohen Kunst der Sinfonie, sondern nur mit den eigenen unverstandenen Tönen im Kopf eines einfachen Mannes. Sehr schön geschriebene Novelle. Zu Recht ein Klassiker.
Der arme Spielmann Jakob ist ein alter Mann aus wohlhabenden Haus eines Juristen am Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien. Er ist in den Augen des Vaters ein missratener Sohn, der seinen Ansprüchen in keiner Weise genügt. Statt für die Sprache interessiert sich Jakob für die Musik, obwohl er auch da talentfrei scheint. Er fiedelt auf seiner Geige, hört Melodien, die kein Anderer hört und bringt mit seinem Gekratze die umliegende Welt zur Verzweiflung. Jakob ist naiv und eigentlich kaum lebensfähig. Alles misslingt ihm, selbst in der Liebe. Ein wirklich trauriges Buch aus der Stadt der Musik, aber diesmal nicht mit der hohen Kunst der Sinfonie, sondern nur mit den eigenen unverstandenen Tönen im Kopf eines einfachen Mannes. Sehr schön geschriebene Novelle. Zu Recht ein Klassiker.






