al-Andalus
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Beschreibung
Elizabeth Drayson, University of Cambridge
Muslime, Christen und Juden schufen im Süden Spaniens über acht Jahrhunderte hinweg eine höchste bemerkenswerte Zivilisation, deren große Zeugnisse - wie die Alhambra - uns mit ihrer überwältigenden Schönheit bis heute in den Bann schlagen. Brian C. Catlos, einer der weltweit besten Kenner, legt eine neue große Darstellung vor, die zeigt, dass al-Andalus weder ein Paradies aufgeklärter Toleranz noch ein Schlachtfeld der Kulturen war. Sein schwungvoll geschriebenes Buch räumt mit Geschichtsmythen auf und belegt eindrucksvoll, wie vielschichtig die Koexistenz der Ethnien und Religionen in diesem einzigartigen Kulturraum war.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Brian A. Catlos ist Professor für Religionswissenschaften an der Universität Colorado, Boulder. 2014 erhielt er den Albert Hourani Book Award for Mediterranean Studies für sein Buch "Muslims of Medieval Latin Christendom".
Beiträge
Interessant, aber schwierig durch sehr viel Input
Ich habe mich aus meiner Komfortzone bezüglich Geschichte begeben und mich einem mir mehr oder weniger unbekannten Themengebiet zugewandt - al-andalus. Ich wusste zwar manches, doch stets aus dem zentraleuropäischen Blick. Der Entwicklung aus einer anderen Perspektive zu folgen, war sehr interessant, vielfältig und überfordernd. Jedes Kapitel ist gespickt mit unzähligen Informationen. Zwar gibt es ein Glossar, dennoch ist man schnell überfordert von den mannigfaltigen Namen, Bezeichnungen und Geschehnissen. Man erfährt unglaublich vieles. Kultur, Religion, Politik - alles verbunden mit zahlreichen Namen, die irgendwann im Kopf nur noch schwer zu ordnen sind. Manche Ereignisse liefen beim Lesen leider nur an mir vorbei - wie auch in europäischer oder asiatischer, amerikanischer usw. Geschichte, wenn man nicht im Thema ist - wie bei mir in diesem Fall. Dennoch habe ich unglaublich viel aus diesem Buch mitnehmen können. Die Beziehungen zwischen den Religionen, Kulturen, Sprachen usw. sind so tiefgreifend und wichtig, dass man mit einem heutigen Blick die iberische Halbinsel etwas anders wahrnehmen sollte. Für alle, die sich nicht abschrecken lassen von wissenschaftlichen Fakten in rauen Mengen, und sich für europäische, islamische, orientalische, christliche, mediterrane usw. Geschichte interessieren, ist dieses Buch gut geeignet. Dennoch kann ich nur 3 Sterne geben, da einige Passagen langatmig und überfrachteten sind. Viele Bezeichnungen erschließen sich trotz Glossar nur schwer.
Beschreibung
Elizabeth Drayson, University of Cambridge
Muslime, Christen und Juden schufen im Süden Spaniens über acht Jahrhunderte hinweg eine höchste bemerkenswerte Zivilisation, deren große Zeugnisse - wie die Alhambra - uns mit ihrer überwältigenden Schönheit bis heute in den Bann schlagen. Brian C. Catlos, einer der weltweit besten Kenner, legt eine neue große Darstellung vor, die zeigt, dass al-Andalus weder ein Paradies aufgeklärter Toleranz noch ein Schlachtfeld der Kulturen war. Sein schwungvoll geschriebenes Buch räumt mit Geschichtsmythen auf und belegt eindrucksvoll, wie vielschichtig die Koexistenz der Ethnien und Religionen in diesem einzigartigen Kulturraum war.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Brian A. Catlos ist Professor für Religionswissenschaften an der Universität Colorado, Boulder. 2014 erhielt er den Albert Hourani Book Award for Mediterranean Studies für sein Buch "Muslims of Medieval Latin Christendom".
Beiträge
Interessant, aber schwierig durch sehr viel Input
Ich habe mich aus meiner Komfortzone bezüglich Geschichte begeben und mich einem mir mehr oder weniger unbekannten Themengebiet zugewandt - al-andalus. Ich wusste zwar manches, doch stets aus dem zentraleuropäischen Blick. Der Entwicklung aus einer anderen Perspektive zu folgen, war sehr interessant, vielfältig und überfordernd. Jedes Kapitel ist gespickt mit unzähligen Informationen. Zwar gibt es ein Glossar, dennoch ist man schnell überfordert von den mannigfaltigen Namen, Bezeichnungen und Geschehnissen. Man erfährt unglaublich vieles. Kultur, Religion, Politik - alles verbunden mit zahlreichen Namen, die irgendwann im Kopf nur noch schwer zu ordnen sind. Manche Ereignisse liefen beim Lesen leider nur an mir vorbei - wie auch in europäischer oder asiatischer, amerikanischer usw. Geschichte, wenn man nicht im Thema ist - wie bei mir in diesem Fall. Dennoch habe ich unglaublich viel aus diesem Buch mitnehmen können. Die Beziehungen zwischen den Religionen, Kulturen, Sprachen usw. sind so tiefgreifend und wichtig, dass man mit einem heutigen Blick die iberische Halbinsel etwas anders wahrnehmen sollte. Für alle, die sich nicht abschrecken lassen von wissenschaftlichen Fakten in rauen Mengen, und sich für europäische, islamische, orientalische, christliche, mediterrane usw. Geschichte interessieren, ist dieses Buch gut geeignet. Dennoch kann ich nur 3 Sterne geben, da einige Passagen langatmig und überfrachteten sind. Viele Bezeichnungen erschließen sich trotz Glossar nur schwer.




