Die Kurden
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Beschreibung
Das große Siedlungsgebiet der Kurden wurde nach dem Untergang des Osmanischen Reichs von Grenzen durchtrennt. Die Angst vor kurdischen Autonomiebestrebungen führt seitdem zur Unterdrückung ihrer Kultur und wird durch die Verwirklichung einer Autonomie in Irak und Syrien weiter angeheizt.
Die Autoren schildern die mehr als tausendjährige Geschichte der Kurden unter besonderer Berücksichtigung der jüngsten Entwicklungen in der Türkei, im Irak und Iran sowie in Syrien. Besonderes Augenmerk gilt auch der kurdischen Kultur und den Familien- und Stammesstrukturen. Für die 4. Auflage wurde das bewährte Standardwerk auf den neuesten Stand gebracht.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Martin Strohmeier ist Professor für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur an der University of Cyprus in Nikosia. Lale Yalçin-Heckmann ist am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle an der Saale tätig.
Beiträge
Ein geschichtlich, spannendes Buch mit umfrangreichen Einblicke in die Geschichte, Politik und Kultur Kurdistans.
Das Buch ist in vier Teilen gegliedert, die unterschiedliche Themen behandeln. Die Leser werden von Anfang an abgeholt und es findet erstmal eine Begriffserklärung statt, bevor es bis ins kleinste Detail über Kurdistan berichtet wird. Es ist ein wissenschaftliches Buch und man kann deutlich erkennen, dass die beiden Autoren eine professionelle Rolle einnehmen und die Fakten nüchtern, unparteiisch aber ehrlich darstellen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und dabei mein Wissen über Kurdistan & den Kurden zu erweitern. Das Buch eignet sich gut für all jene, die geschichtlich interessiert sind, insbesondere im Bezug auf den sogenannten nahen/mittleren Osten. Denn zweifelsfrei spielt die Bevölkerungsgruppe der Kurden, ihre Unterdrückung und die damit einhergehende Politik eine sehr wichtige Rolle im gesamtpolitischen Kontext dieser Region.
Das Buch lässt mich leider etwas ratlos zurück. Einerseits kann man den Autor*innen nicht unterstellen, ihr Fach nicht zu kennen, andererseits ist auch genau das stellenweise das Problem. Man wird erschlagen mit Namen, Jahreszahlen und Informationen, der Aufbau des Buches erscheint mir nicht sonderlich stringent und für den Einstieg in das Thema ist das Buch leider auch nicht geeignet. Man spürt beim Lesen, dass möglichst viel Information auf möglichst wenig Platz untergebracht werden sollte und das hemmt die Lesebegeisterung erheblich. Sehr schade.
Beschreibung
Das große Siedlungsgebiet der Kurden wurde nach dem Untergang des Osmanischen Reichs von Grenzen durchtrennt. Die Angst vor kurdischen Autonomiebestrebungen führt seitdem zur Unterdrückung ihrer Kultur und wird durch die Verwirklichung einer Autonomie in Irak und Syrien weiter angeheizt.
Die Autoren schildern die mehr als tausendjährige Geschichte der Kurden unter besonderer Berücksichtigung der jüngsten Entwicklungen in der Türkei, im Irak und Iran sowie in Syrien. Besonderes Augenmerk gilt auch der kurdischen Kultur und den Familien- und Stammesstrukturen. Für die 4. Auflage wurde das bewährte Standardwerk auf den neuesten Stand gebracht.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Martin Strohmeier ist Professor für Türkische Sprache, Geschichte und Kultur an der University of Cyprus in Nikosia. Lale Yalçin-Heckmann ist am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle an der Saale tätig.
Beiträge
Ein geschichtlich, spannendes Buch mit umfrangreichen Einblicke in die Geschichte, Politik und Kultur Kurdistans.
Das Buch ist in vier Teilen gegliedert, die unterschiedliche Themen behandeln. Die Leser werden von Anfang an abgeholt und es findet erstmal eine Begriffserklärung statt, bevor es bis ins kleinste Detail über Kurdistan berichtet wird. Es ist ein wissenschaftliches Buch und man kann deutlich erkennen, dass die beiden Autoren eine professionelle Rolle einnehmen und die Fakten nüchtern, unparteiisch aber ehrlich darstellen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und dabei mein Wissen über Kurdistan & den Kurden zu erweitern. Das Buch eignet sich gut für all jene, die geschichtlich interessiert sind, insbesondere im Bezug auf den sogenannten nahen/mittleren Osten. Denn zweifelsfrei spielt die Bevölkerungsgruppe der Kurden, ihre Unterdrückung und die damit einhergehende Politik eine sehr wichtige Rolle im gesamtpolitischen Kontext dieser Region.
Das Buch lässt mich leider etwas ratlos zurück. Einerseits kann man den Autor*innen nicht unterstellen, ihr Fach nicht zu kennen, andererseits ist auch genau das stellenweise das Problem. Man wird erschlagen mit Namen, Jahreszahlen und Informationen, der Aufbau des Buches erscheint mir nicht sonderlich stringent und für den Einstieg in das Thema ist das Buch leider auch nicht geeignet. Man spürt beim Lesen, dass möglichst viel Information auf möglichst wenig Platz untergebracht werden sollte und das hemmt die Lesebegeisterung erheblich. Sehr schade.






