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Kurzweilige Inselgeschichte
Ein durchschnittlicher finnischer Journalist träumt von einer Reportage über Australien. Doch die englische Chartermaschine, die ihn von Japan nach Australien bringen soll, gerät über dem Pazifik in Schwierigkeiten und stürzt letztendlich ab. Wie durch ein Wunder sterben nur zwei Insassen. Die übrigen 48 Personen - neben der englischen Besatzung v.a. Angehörige verschiedener UN-Missionen aus Schweden und Finnland (Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen und Forstarbeiter) - können sich auf eine Insel retten. Aber geht es weiter? Befinden sie sich auf sicherem, friedlichem Territorium? Gelingt es, Teile der Fracht aus dem gesunkenen Flugzeug zu bergen, um das Überleben zu sichern? Und wie stehen die Chancen auf eine Rettung? Die Inselgeschichte, die Paasilinna aus dieser Ausgangssituation entwickelt, ist nicht unbedingt neu. Im Verlauf der Handlung wird nicht nur die neue Umgebung erobert, sondern auch das soziale Zusammenleben organisiert. Interessant ist dabei vor allem, mit wie viel Phantasie und Erfindungsreichtum die zur Verfügung stehenden Gegenstände (Rettungswesten, Flugzeugteile, Verhütungsspiralen) eingesetzt werden, um das (Über-)Leben leichter zu machen. Auch der Rettungsplan, der letztendlich geschmiedet wird, weiß zu überraschen. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht vollständig abholen. Vielleicht hatte ich mir in Erinnerung an die grandiosen Paasilinna-Geschichten, die ich vor 15 Jahren (und mehr) gelesen hatte, zu viel erwartet. Vielleicht haben mich die zuletzt gelesenen humoristischen Geschichten von Miika Nousiainen oder Jonas Jonasson in ihrer Absurdität „verdorben“. Ich konnte bei diesem Buch weder richtig mitfiebern, noch richtig lachen… irgendwie blieb die Distanz zum Text bestehen.
12. Aug. 2024
Kurzweilige Inselgeschichte
Ein durchschnittlicher finnischer Journalist träumt von einer Reportage über Australien. Doch die englische Chartermaschine, die ihn von Japan nach Australien bringen soll, gerät über dem Pazifik in Schwierigkeiten und stürzt letztendlich ab. Wie durch ein Wunder sterben nur zwei Insassen. Die übrigen 48 Personen - neben der englischen Besatzung v.a. Angehörige verschiedener UN-Missionen aus Schweden und Finnland (Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen und Forstarbeiter) - können sich auf eine Insel retten. Aber geht es weiter? Befinden sie sich auf sicherem, friedlichem Territorium? Gelingt es, Teile der Fracht aus dem gesunkenen Flugzeug zu bergen, um das Überleben zu sichern? Und wie stehen die Chancen auf eine Rettung? Die Inselgeschichte, die Paasilinna aus dieser Ausgangssituation entwickelt, ist nicht unbedingt neu. Im Verlauf der Handlung wird nicht nur die neue Umgebung erobert, sondern auch das soziale Zusammenleben organisiert. Interessant ist dabei vor allem, mit wie viel Phantasie und Erfindungsreichtum die zur Verfügung stehenden Gegenstände (Rettungswesten, Flugzeugteile, Verhütungsspiralen) eingesetzt werden, um das (Über-)Leben leichter zu machen. Auch der Rettungsplan, der letztendlich geschmiedet wird, weiß zu überraschen. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht vollständig abholen. Vielleicht hatte ich mir in Erinnerung an die grandiosen Paasilinna-Geschichten, die ich vor 15 Jahren (und mehr) gelesen hatte, zu viel erwartet. Vielleicht haben mich die zuletzt gelesenen humoristischen Geschichten von Miika Nousiainen oder Jonas Jonasson in ihrer Absurdität „verdorben“. Ich konnte bei diesem Buch weder richtig mitfiebern, noch richtig lachen… irgendwie blieb die Distanz zum Text bestehen.
12. Aug. 2024






