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In „Die Stadt der träumenden Kinder“, dem finalen Band der Trilogie „Die göttlichen Städte“ ist nun Sigrud je Harkvaldsson der Protagonist. Dieser will sich eigentlich nur an der Ermordung seiner Freundin Shara Komayd rächen. Doch damit geht das Abenteuer für ihn erst los. „Die Stadt der träumenden Kinder“ führt das Prinzip der Vorgänger konsequent fort – die gleiche Welt, stellenweise die gleichen Charaktere, aber eine völlig andere Erzählweise. Dieser Teil ist wohl der, den man am ersten mit klassischer Fantasy verbinden würde, aufgrund des Antagonisten sind auch leichte Horrorelemente enthalten. Gerade der Antagonist zeigt aber auch, dass klassische Fantasy zumindest bei Robert Jackson Bennett nicht ohne Klischees funktioniert: Ein Junge mit schwerer Kindheit will Macht bekommen, um die Welt zu einem aus seiner Sicht gerechteren und besseren Ort zu machen. Das ist nun nicht unbedingt neu. Allerdings entschädigt dafür das weitere Konzept des Antagonisten, dass ich dann doch als origineller bezeichnen würde. Als Fazit gilt weiterhin das, was ich schon beim Vorgänger gesagt habe: Es ist schwierig und ungerecht, diesen Band anders zu bewerten als seine Vorgänger, da ein Vergleich kaum möglich ist. Trotz des recht klassischen Konzepts gefiel mir persönlich der Band mit am besten, dennoch möchte ich der kompletten Reihe eine einheitliche Bewertung geben. Jeder Leser und jede Leserin wird hier eigene Präferenzen haben und soll selbst danach entscheiden. Die komplette Reihe würde ich jedoch uneingeschränkt empfehlen.
12. Sept. 2024
In „Die Stadt der träumenden Kinder“, dem finalen Band der Trilogie „Die göttlichen Städte“ ist nun Sigrud je Harkvaldsson der Protagonist. Dieser will sich eigentlich nur an der Ermordung seiner Freundin Shara Komayd rächen. Doch damit geht das Abenteuer für ihn erst los. „Die Stadt der träumenden Kinder“ führt das Prinzip der Vorgänger konsequent fort – die gleiche Welt, stellenweise die gleichen Charaktere, aber eine völlig andere Erzählweise. Dieser Teil ist wohl der, den man am ersten mit klassischer Fantasy verbinden würde, aufgrund des Antagonisten sind auch leichte Horrorelemente enthalten. Gerade der Antagonist zeigt aber auch, dass klassische Fantasy zumindest bei Robert Jackson Bennett nicht ohne Klischees funktioniert: Ein Junge mit schwerer Kindheit will Macht bekommen, um die Welt zu einem aus seiner Sicht gerechteren und besseren Ort zu machen. Das ist nun nicht unbedingt neu. Allerdings entschädigt dafür das weitere Konzept des Antagonisten, dass ich dann doch als origineller bezeichnen würde. Als Fazit gilt weiterhin das, was ich schon beim Vorgänger gesagt habe: Es ist schwierig und ungerecht, diesen Band anders zu bewerten als seine Vorgänger, da ein Vergleich kaum möglich ist. Trotz des recht klassischen Konzepts gefiel mir persönlich der Band mit am besten, dennoch möchte ich der kompletten Reihe eine einheitliche Bewertung geben. Jeder Leser und jede Leserin wird hier eigene Präferenzen haben und soll selbst danach entscheiden. Die komplette Reihe würde ich jedoch uneingeschränkt empfehlen.
12. Sept. 2024





