Blick ins Buch

Romane

So weit die Füße tragen

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Über das Buch

"Die Ärzte haben es sich eine Weile überlegt, ehe sie dem heimgekehrten Clemens Forell behutsam erklären, daß er den Sinn für Farben verloren habe. Nach und nach haben sie ihn noch vielerlei Veränderungen mit Schonung begreiflich machen müssen, weil nun einmal ein Mensch, der jahrelang im Blei gehaust hat und drei Jahre das Leben eines Tieres und bei den Tieren führen mußte, nicht mehr als jener zurückkehren kann, der er vordem gewesen ist ..."

Der großartigste Abenteuerroman, den die neuere deutsche Literatur besitzt: der ergreifende Bericht einer Wanderschaft, einer Flucht vom Ostkap Sibiriens nach Westen.

Ein Welterfolg seit über 40 Jahren - in 15 Sprachen übersetzt, mit einer Weltauflage von mehreren Millionen Büchern, mehrfach erfolgreich verfilmt und immer wieder gesendet.

Editionen (8)

ISBN9783404146666
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum11.12.01
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

16 Bewertungen

3 Rezensionen

3,6

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  • danny1978
    danny1978

    51 Follower

    3,0

    Wichtige Geschichte.

    Sollte man gelesen haben, wenn man sich mit der Zeit und Geschichte auseinandersetzt. Allerdings zum Teil sehr langatmig und auch schwierig zu lesen. Vielleicht hatte ich aber auch keinen guten Flow.

    22. Jan. 2026

  • me.vs.lupus
    me.vs.lupus

    155 Follower

    Abgebrochen...

    Habe das Hörbuch angefangen und jetzt bei 27% habe ich mich entschlossen das ganze abzubrechen. Der Sprecher war super, aber wenn mich jetzt jemand fragen würde um was es geht - könnte ich nur auf den Klappentext verweisen.

    16. Sept. 2025

  • 2,0

    Gar nicht gut gealtert.

    Sprachlich und inhaltlich gut zu lesender Roman. Die Fokussierung auf ein Einzelschicksal eines deutschen Kriegsgefangenen in Sibirien, der 1949 flieht war in den 1950ern ein großer Erfolg, bei mir hat das ganze ein "Gschmäckle". Die historische Dimension des zweiten Weltkriegs verblasst in der zugegeben packenden Fluchtgeschichte. Die Intention des Buches ist problematisch, während es handwerklich und erzählerisch gut gemacht ist. Gerade das ist aber eben das gefährliche, da eine Auseinandersetzung mit der deutschen Kriegsschuld auf fast 500 Seiten nicht statt findet. Daher fällt eine gesamtheitliche Bewertung des Romans schwer. Letztenendes 2 Sterne, wegen Escapismus und mindestens latenter Täteropferumkehr.

    2. Sept. 2025

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