Feeding the Machine. Hinter den Kulissen der KI-Imperien
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Beschreibung
Wer füttert die Maschinen?
Wie KI entsteht. – Spannend wie ein Thriller
»Das wichtigste Buch, das im derzeitigen Fieber der KI-Publikationen geschrieben wurde.« Stephen Fry - NOMINIERT FÜR DEN DEUTSCHEN WIRTSCHAFTSBUCHPREIS 2025
KI ist keine bunte Wolke, die frei durch den Äther schwebt. Wer nur staunt, wie schnell die Programme lernen, lässt sich täuschen: Denn die KI erschafft sich nicht selbst – ihre Entwicklung beruht zum großen Teil auf prekärer Arbeit.
Es sind Menschen wie Anita in Uganda, die für einen Autokonzern in einem stundenlangen Klickreigen menschliche Anzeichen für Müdigkeit kennzeichnet, während ihr selbst jede Pause verwehrt bleibt. Wie Einar, der das infrastrukturelle Machtzentrum einer gigantischen Serverfarm wartet. Oder Alex, der am KI-gesteuerten Förderband eines britischen Amazon-Logistikzentrums Produkte sortiert – im Sekundentakt.
Ihre Geschichten offenbaren die Ausbeutungsstrukturen, die bis tief in unseren Alltag reichen. Für ihr Buch analysieren die renommierten Forscher des Oxford Internet Institute die bitteren neuen Arbeitswelten hinter unserer beliebten Denkmaschine und beleuchten die kolonialen Machtdynamiken eines digitalen Ökosystems, das uns zunehmend entgleitet. Denn wo der Mensch einspringt, um der KI zu helfen, bleiben Menschenrechte oft auf der Strecke.
»Wer, wie ich es tat, tatsächlich glaubt, dass es das Internet für lau gibt, der möge dieses außergewöhnliche und wichtige Buch lesen.« Brian Eno
Das ist die Ironie: Dass du diese Menschen dazu bringen musst, wie eine Maschine zu arbeiten, um die Maschine dazu zu bringen, wie ein Mensch zu sein. Mark Graham
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
JAMES MULDOON ist Dozent für Politik an der University of Essex, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oxford und Leiter der Digitalforschung am Autonomy Institute, wo er untersucht, wie moderne Technologien dem Gemeinwohl dienen können.
Beiträge
Einblicke in die Welt von KI
Bei „Feeding the machine“ handelt es sich um ein Sachbuch, das sich mit den Arbeitsbedingungen rund um die KI beschäftigt. Es zeigt nicht nur die schlechten Arbeitsbedingungen verschiedener Arbeiter, die Auswirkungen für Künstler und KI-Tech-Mitarbeiter, sondern auch die Folgen, die es mit sich bringt. Dieses Buch hat mir gezeigt, wie komplex die ganze Thematik ist und dass nicht nur einzelne an dem System etwas verändern können, sondern nur alle gemeinsam. Aufgrund der Komplexität konnte ich ohne Vorwissen nicht immer sofort jedem Punkt folgen. Aber es war ungemein interessant Parallelen aufgezeigt zu bekommen, wie sich die KI-Entwicklung an der Kolonialisierung und Industrialisierung orientiert. Nie habe ich mir zuvor Gedanken gemacht, welche Auswirkungen es hat, wenn ich bei Social Media ein Bild melde, was Annotatoren sind und unter welchem Druck diese Menschen arbeiten müssen. Es wird strukturiert vorgegangen. Hin und wieder gibt es philosophische Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Die weitreichenden Einblicke verhelfen, sich später gezielt mit einzelnen Themen zu beschäftigen, über die man vorher vermutlich nicht Bescheid wusste. Immer wieder wandern wir in die Vergangenheit zurück, um gewisse Verbindungen herzustellen. Wichtigster Ansatz des Ganzen: Was können wir tun, dass die KI für uns arbeitet und nicht wir für die KI. Wir sollten nicht als Brennstoff für diesen riesigen Apparat dienen. Das Kapitel der Künstlerin war für mich besonders wichtig und interessant. Ich mochte den Denkansatz, dass Kunst die Grenzen der Menschen erweitert. KI nutzt in der Kunst lediglich Bezugspunkte aus der Vergangenheit und somit besteht wenig Raum für Kreativität und Innovation. Ebenso kennt KI nicht das Gefühl eines schönen Morgens, wenn man neben einem geliebten Menschen aufwacht oder wie sich Kämpfe in Schützengräben in modernen Kriegen anfühlen. Jeder Einzelne muss seinen Beitrag leisten, damit der Mensch und nicht der Kapitalismus zählt. Ob mit oder ohne Vorkenntnisse, es ist auf alle Fälle empfehlenswert. Die Stimme von Stefan Kaminsky empfand ich als sehr angenehm und passend.
Feeding the Machine offenbart, wer die digitale Welt wirklich am Laufen hält und warum das jeden von uns betrifft.
Feeding the Machine überzeugt mit klarem Aufbau und einem faszinierenden Blick hinter die Kulissen der digitalen Welt. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie komplex und global vernetzt die Datenströme unserer Zeit sind und wer im Hintergrund wirklich die Arbeit macht: die unsichtbaren Datenarbeiter. Besonders stark ist die schonungslose Darstellung dieser menschlichen Leistung im KI-Zeitalter. Etwas mehr Tiefe in der Analyse der Wertschöpfungsketten hätte dem Buch gutgetan und ein optimistischerer Blick auf die Chancen von KI. Anregungen zur persönlichen Weiterentwicklung bleiben knapp, wären aber essenziell. Denn nur wer versteht, kann gestalten. Fazit: Ein kluges, wichtiges Buch aufrüttelnd, informativ und absolut lesenswert für alle, die in der digitalen Welt nicht nur mitlaufen, sondern mitdenken wollen.
Hinter der KI-Fassade: Wenn Menschen schuften, damit Maschinen denken können
Ich dachte, ich lese mal eben ein bisschen was über KI – und plötzlich sitze ich mit offenem Mund da, als hätte mir HAL 9000 höchstpersönlich die Augen geöffnet. Feeding the Machine ist kein schnarchiger Tech-Wälzer, sondern eher wie ein Wachrüttel-Buch mit dem Charme eines Investigativ-Krimis und der Schlagkraft eines linken Hakens ins ethische Gewissen. Muldoon, Graham und Cant zeigen einem ziemlich eindrucksvoll, dass hinter jeder smarten KI nicht Magie, sondern ziemlich viel menschliches Elend steckt. Während ich also gemütlich meinen Kaffee schlürfe, sitzt irgendwo jemand und klickt sich für einen Hungerlohn durch Millionen Bilder, damit meine App versteht, was ein Hund ist. Und das ist kein hypothetisches Beispiel – die Autoren holen echte Menschen aus dem Schatten der Serverfarmen auf die Bühne, und das auf eine Art, bei der mir mehrmals das Lachen im Hals stecken blieb. Ich sag nur: Kapitalismus in Trainingsdatenform. Die Geschichten sind so absurd und tragisch, dass ich zwischen Schock, Empörung und „Das kann doch nicht wahr sein?!“-Momenten permanent auf Achterbahnfahrt war. Das Buch ist wie ein Blick hinter den Vorhang des großen KI-Zirkus – und Spoiler: Der Zauberer ist ein schlecht bezahlter Clickworker in Kampala. Was ich besonders gefeiert habe: Die Mischung aus trockener Analyse und süffisantem Sarkasmus. Da wird nichts beschönigt, aber auch nichts mit moralischem Zeigefinger totgeredet. Die Autoren wissen, was sie tun – und das merkt man auf jeder Seite. Sie zerlegen den Mythos KI mit der Präzision eines Algorithmus, aber mit der Wucht eines Vorschlaghammers. Nach dem Lesen hab ich ehrlich gesagt kurz überlegt, ob ich meinen Laptop rituell verbrennen sollte. Hab’s dann doch gelassen – aber dafür mein Konsumverhalten überdacht. Kurz: Wer glaubt, KI sei einfach nur cool und effizient, wird hier ordentlich geerdet. Wer schon skeptisch war, bekommt das passende Feuerwerk dazu. Und wer gar nichts über KI weiß – na, der sollte dieses Buch sowieso sofort lesen. 5 Sterne, weil es weh tut – aber auf die gute Art.

"Feeding the machine" von James Muldoon, Mark Graham & Callum Cant (übersetzt von Stephan Pauli) befasst sich mit Strukturen von KI-entwickelnden bzw. -nutzenden Unternehmen und den Auswirkungen, die dies auf die für diese Unternehmen arbeitenden Menschen, die Arbeitswelt insgesamt sowie gesellschaftliche und politische Folgen. Insgesamt fand ich das Thema und die diversen aufgezeigten Aspekte und Praxisbeispiele sehr interessant, vieles war mir jedoch zu langatmig und teilweise auch redundant, für Manches fehlte mir technisches Hintergrundwissen. Alles in allem aber ein empfehlenswertes Buch zum Thema. Der Sprecher des Hörbuchs, Stefan Kaminsky, hat für mein Empfinden sehr gut zum Buch gepasst und die sachliche und verständliche Redeweise konnte die Inhalte gut vermitteln. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Beschreibung
Wer füttert die Maschinen?
Wie KI entsteht. – Spannend wie ein Thriller
»Das wichtigste Buch, das im derzeitigen Fieber der KI-Publikationen geschrieben wurde.« Stephen Fry - NOMINIERT FÜR DEN DEUTSCHEN WIRTSCHAFTSBUCHPREIS 2025
KI ist keine bunte Wolke, die frei durch den Äther schwebt. Wer nur staunt, wie schnell die Programme lernen, lässt sich täuschen: Denn die KI erschafft sich nicht selbst – ihre Entwicklung beruht zum großen Teil auf prekärer Arbeit.
Es sind Menschen wie Anita in Uganda, die für einen Autokonzern in einem stundenlangen Klickreigen menschliche Anzeichen für Müdigkeit kennzeichnet, während ihr selbst jede Pause verwehrt bleibt. Wie Einar, der das infrastrukturelle Machtzentrum einer gigantischen Serverfarm wartet. Oder Alex, der am KI-gesteuerten Förderband eines britischen Amazon-Logistikzentrums Produkte sortiert – im Sekundentakt.
Ihre Geschichten offenbaren die Ausbeutungsstrukturen, die bis tief in unseren Alltag reichen. Für ihr Buch analysieren die renommierten Forscher des Oxford Internet Institute die bitteren neuen Arbeitswelten hinter unserer beliebten Denkmaschine und beleuchten die kolonialen Machtdynamiken eines digitalen Ökosystems, das uns zunehmend entgleitet. Denn wo der Mensch einspringt, um der KI zu helfen, bleiben Menschenrechte oft auf der Strecke.
»Wer, wie ich es tat, tatsächlich glaubt, dass es das Internet für lau gibt, der möge dieses außergewöhnliche und wichtige Buch lesen.« Brian Eno
Das ist die Ironie: Dass du diese Menschen dazu bringen musst, wie eine Maschine zu arbeiten, um die Maschine dazu zu bringen, wie ein Mensch zu sein. Mark Graham
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
JAMES MULDOON ist Dozent für Politik an der University of Essex, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oxford und Leiter der Digitalforschung am Autonomy Institute, wo er untersucht, wie moderne Technologien dem Gemeinwohl dienen können.
Beiträge
Einblicke in die Welt von KI
Bei „Feeding the machine“ handelt es sich um ein Sachbuch, das sich mit den Arbeitsbedingungen rund um die KI beschäftigt. Es zeigt nicht nur die schlechten Arbeitsbedingungen verschiedener Arbeiter, die Auswirkungen für Künstler und KI-Tech-Mitarbeiter, sondern auch die Folgen, die es mit sich bringt. Dieses Buch hat mir gezeigt, wie komplex die ganze Thematik ist und dass nicht nur einzelne an dem System etwas verändern können, sondern nur alle gemeinsam. Aufgrund der Komplexität konnte ich ohne Vorwissen nicht immer sofort jedem Punkt folgen. Aber es war ungemein interessant Parallelen aufgezeigt zu bekommen, wie sich die KI-Entwicklung an der Kolonialisierung und Industrialisierung orientiert. Nie habe ich mir zuvor Gedanken gemacht, welche Auswirkungen es hat, wenn ich bei Social Media ein Bild melde, was Annotatoren sind und unter welchem Druck diese Menschen arbeiten müssen. Es wird strukturiert vorgegangen. Hin und wieder gibt es philosophische Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Die weitreichenden Einblicke verhelfen, sich später gezielt mit einzelnen Themen zu beschäftigen, über die man vorher vermutlich nicht Bescheid wusste. Immer wieder wandern wir in die Vergangenheit zurück, um gewisse Verbindungen herzustellen. Wichtigster Ansatz des Ganzen: Was können wir tun, dass die KI für uns arbeitet und nicht wir für die KI. Wir sollten nicht als Brennstoff für diesen riesigen Apparat dienen. Das Kapitel der Künstlerin war für mich besonders wichtig und interessant. Ich mochte den Denkansatz, dass Kunst die Grenzen der Menschen erweitert. KI nutzt in der Kunst lediglich Bezugspunkte aus der Vergangenheit und somit besteht wenig Raum für Kreativität und Innovation. Ebenso kennt KI nicht das Gefühl eines schönen Morgens, wenn man neben einem geliebten Menschen aufwacht oder wie sich Kämpfe in Schützengräben in modernen Kriegen anfühlen. Jeder Einzelne muss seinen Beitrag leisten, damit der Mensch und nicht der Kapitalismus zählt. Ob mit oder ohne Vorkenntnisse, es ist auf alle Fälle empfehlenswert. Die Stimme von Stefan Kaminsky empfand ich als sehr angenehm und passend.
Feeding the Machine offenbart, wer die digitale Welt wirklich am Laufen hält und warum das jeden von uns betrifft.
Feeding the Machine überzeugt mit klarem Aufbau und einem faszinierenden Blick hinter die Kulissen der digitalen Welt. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie komplex und global vernetzt die Datenströme unserer Zeit sind und wer im Hintergrund wirklich die Arbeit macht: die unsichtbaren Datenarbeiter. Besonders stark ist die schonungslose Darstellung dieser menschlichen Leistung im KI-Zeitalter. Etwas mehr Tiefe in der Analyse der Wertschöpfungsketten hätte dem Buch gutgetan und ein optimistischerer Blick auf die Chancen von KI. Anregungen zur persönlichen Weiterentwicklung bleiben knapp, wären aber essenziell. Denn nur wer versteht, kann gestalten. Fazit: Ein kluges, wichtiges Buch aufrüttelnd, informativ und absolut lesenswert für alle, die in der digitalen Welt nicht nur mitlaufen, sondern mitdenken wollen.
Hinter der KI-Fassade: Wenn Menschen schuften, damit Maschinen denken können
Ich dachte, ich lese mal eben ein bisschen was über KI – und plötzlich sitze ich mit offenem Mund da, als hätte mir HAL 9000 höchstpersönlich die Augen geöffnet. Feeding the Machine ist kein schnarchiger Tech-Wälzer, sondern eher wie ein Wachrüttel-Buch mit dem Charme eines Investigativ-Krimis und der Schlagkraft eines linken Hakens ins ethische Gewissen. Muldoon, Graham und Cant zeigen einem ziemlich eindrucksvoll, dass hinter jeder smarten KI nicht Magie, sondern ziemlich viel menschliches Elend steckt. Während ich also gemütlich meinen Kaffee schlürfe, sitzt irgendwo jemand und klickt sich für einen Hungerlohn durch Millionen Bilder, damit meine App versteht, was ein Hund ist. Und das ist kein hypothetisches Beispiel – die Autoren holen echte Menschen aus dem Schatten der Serverfarmen auf die Bühne, und das auf eine Art, bei der mir mehrmals das Lachen im Hals stecken blieb. Ich sag nur: Kapitalismus in Trainingsdatenform. Die Geschichten sind so absurd und tragisch, dass ich zwischen Schock, Empörung und „Das kann doch nicht wahr sein?!“-Momenten permanent auf Achterbahnfahrt war. Das Buch ist wie ein Blick hinter den Vorhang des großen KI-Zirkus – und Spoiler: Der Zauberer ist ein schlecht bezahlter Clickworker in Kampala. Was ich besonders gefeiert habe: Die Mischung aus trockener Analyse und süffisantem Sarkasmus. Da wird nichts beschönigt, aber auch nichts mit moralischem Zeigefinger totgeredet. Die Autoren wissen, was sie tun – und das merkt man auf jeder Seite. Sie zerlegen den Mythos KI mit der Präzision eines Algorithmus, aber mit der Wucht eines Vorschlaghammers. Nach dem Lesen hab ich ehrlich gesagt kurz überlegt, ob ich meinen Laptop rituell verbrennen sollte. Hab’s dann doch gelassen – aber dafür mein Konsumverhalten überdacht. Kurz: Wer glaubt, KI sei einfach nur cool und effizient, wird hier ordentlich geerdet. Wer schon skeptisch war, bekommt das passende Feuerwerk dazu. Und wer gar nichts über KI weiß – na, der sollte dieses Buch sowieso sofort lesen. 5 Sterne, weil es weh tut – aber auf die gute Art.

"Feeding the machine" von James Muldoon, Mark Graham & Callum Cant (übersetzt von Stephan Pauli) befasst sich mit Strukturen von KI-entwickelnden bzw. -nutzenden Unternehmen und den Auswirkungen, die dies auf die für diese Unternehmen arbeitenden Menschen, die Arbeitswelt insgesamt sowie gesellschaftliche und politische Folgen. Insgesamt fand ich das Thema und die diversen aufgezeigten Aspekte und Praxisbeispiele sehr interessant, vieles war mir jedoch zu langatmig und teilweise auch redundant, für Manches fehlte mir technisches Hintergrundwissen. Alles in allem aber ein empfehlenswertes Buch zum Thema. Der Sprecher des Hörbuchs, Stefan Kaminsky, hat für mein Empfinden sehr gut zum Buch gepasst und die sachliche und verständliche Redeweise konnte die Inhalte gut vermitteln. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.








