Blick ins Buch

Thriller

Wintersterben (ungekürzt)

3,7(22)
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Über das Buch

In den Walliser Alpen wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Da sich der Tote als ehemaliger deutscher BKA-Beamter erweist, schaltet sich Interpol ein und schickt ihre beste Ermittlerin: Valeria Ravelli. In der eisigen Abgeschiedenheit der Berge stößt sie bei ihren Nachforschungen auf eine Mauer aus Schweigen. Ein mächtiges Areal der Wälder rund um das Dorf Steinberg ist abgeschottet und dient als privates Winterquartier für eine Gruppe schwerreicher Geschäftsleute. Gemeinsam mit einem neuen Kollegen folgt Valeria den weit verzweigten Spuren eines wahnhaften Mörders, dessen Taten zurück in die Vergangenheit reichen. Doch was sie nicht ahnt: Sie selbst ist längst in sein Visier geraten.

»Auf blutrünstige Details kann Martin Krüger verzichten, denn bei ihm funktioniert der Horror über das Ungewisse und die Vorstellungswelten der Lesenden.« Kulturnews, über den vorhergehenden Roman des Autors.

Editionen (2)

ISBN9783365002223
VerlagHarper Audio
Erscheinungsdatum22.11.22

Rezensionen & Bewertungen

22 Bewertungen

5 Rezensionen

3,7

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  • 5,0

    Mega!!

    Oft ist es ja so, dass Band 2 immer schwächer als Band 1 ist - hier ist das aber überhaupt nicht der Fall! Band 2 hat Band 1 nochmal übertroffen! Sehr gut gelungen!

    10. Dez. 2025

  • distorted.books
    distorted.books

    4457 Follower

    3,0

    „Wintersterben“ ein Buch aus der Kategorie, „hört sich ganz gut an, hab ich nicht überall schon gesehen, schau ich mir mal an“. Bekommen hab ich ein ganz nettes Buch für zwischendurch, aber nichts was man unbedingt haben muss. Die Grundstory war ok, die Atmosphäre im kleinen abgelegenen Dorf in dem die Bewohner jeder sein kleines Geheimnis mit sich herumträgt und standardmäßig schweigt, kennt man so von anderen Büchern auch schon. Die Charaktere waren auch „nur“ ok. Was mit immer wieder auffällt, aus welchen Gründen auch immer, sind die meisten Ermittler von Interpol etwas Stümperhaft unterwegs. So auch hier unsere „Valeria Ravelli“. Geschrieben war das Buch an sich gut, jedoch ein wenig langatmig, dies führte dazu, das ich nicht jede Wendung ganz nachvollziehen konnte. Wird aber auch sicherlich daran liegen, da ich oft bei ruhigeren Bücher, Probleme hab. Das Ende war dann zu erwarten, hat aber für mich so gepasst. „Wintersterben“ ist sicherlich ein tolles Buch für jeden der es ein wenig ruhiger mag und diese düstere Dorfatmosphäre schätzt.

    7. Jan. 2023

  • daniliest
    daniliest

    120 Follower

    5,0

    Zu „Wintersterben“ von Martin Krüger habe ich gegriffen, da der Klappentext passend zur aktuellen Jahreszeit klang und da ich gerne Bücher lese, die in den Bergen spielen. Ich habe mich auf den Thriller gefreut, womit ich allerdings nicht gerechnet hatte war, dass ich hier mein Monatshighlight finden werde. Martin Krüger hat mich schwer begeistert. Er baut von Anfang an eine mystische Stimmung auf. In einer Berghöhle wird eine Leiche gefunden. Der Sage nach gehen ältere Dorfbewohner in diese Höhlen um zu sterben. In diesem Fall handelt es sich allerdings um ein Mordopfer. Die Gegend, in die Valeria Ravelli von Interpol geschickt wird, ist sehr abgeschieden. Das Wetter ist dauerhaft regnerisch und neblig und die Einwohner scheinen allesamt Geheimnisse zu haben und wirken sehr verschroben. Valeria ist eine sympathische, mutige Frau. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste alleine in diesem Dorf sein, in dem jeder auf die eine oder andere Art irre zu sein scheint, wäre mit blutigen Puppen, Feuer und immer neuen Leichen konfrontiert, ich würde schnellstmöglich das Weite suchen. In jedem Kapitel von „Wintersterben“ werden weitere Geheimnisse aufgedeckt. Ich fand die Idee, dass sich ein ganzes Dorf zusammenschließt und gemeinsam verrückte Phantasien umsetzt sehr fesselnd und gruselig. Sehr gelungen war auch die Figur des Comte, einem reichen Geschäftsmann, der auf einem abgeschiedenen Anwesen lebt und glaubt, mit Geld alles kaufen zu können. Martin Krüger hat sich wirklich einen abgefahrenen Plot einfallen lassen, von dem ich hier nicht zu viel verraten möchte. Langeweile kommt bei diesem Thriller für keine Sekunde auf. Manchmal kam ich allerdings nicht umhin, zu hinterfragen, wie realistisch all das sein kann. Valeria wird mutterseelenallein in dieses Dorf geschickt. Ihr Partner verfolgt eine andere Spur im Ausland. Ihr Vorgesetzter kontaktiert sie nie. Auch fordert sie erst sehr spät Verstärkung an und gibt nicht wirklich Bescheid, wenn sie sich in offensichtliche Gefahrenzonen begibt. Teilweise klingt die Handlung also sehr an den Haaren herbeigezogen, worüber ich wegen des hohen Unterhaltungswerts allerdings gerne hinwegsehe. „Wintersterben“ endet mit einem Cliffhanger hinsichtlich Valerias Privatleben, der mich sehr auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Gerne auch mit mehr persönlichen Interaktionen zwischen Valeria und ihrem Kollegen Bain!

    4. Sept. 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Martin Krüger

Martin Krüger studierte in Frankfurt Rechtswissenschaften. Seine mittlerweile vier Bände umfassende Thrillerreihe um die Ermittler Winter und Parkov wurde zum Bestsellererfolg. Er lebt mit seiner Familie und zwei Hunden in den sonnigen Weinbergen in Rheinland-Pfalz.

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