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Romane

Tage in Burma

4,1(17)
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Deutsch
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Über das Buch

In den 1920er-Jahren herrscht im Norden Burmas das British Empire als unerbittliche Kolonialmacht. Der fünfunddreißigjährige englische Teakholzhändler John Flory bekämpft seine Einsamkeit in dem fremden Land mit Alkohol und Prostituierten und besucht fast täglich den European Club. Gleichzeitig begeistert ihn die Kultur der Burmesen, was ihn an der Kolonialpolitik der Krone immer stärker zweifeln lässt. Als ein mächtiger Distriktrichter droht, den Ruf des indischen Arztes und Gefängnisdirektors Dr. Veraswami durch eine Intrige zu zerstören, macht es sich Flory zur Aufgabe, seinem Freund zu helfen. Denn nur mit dessen Unterstützung kann Veraswami es schaffen, in den einflussreichen European Club aufgenommen zu werden. Zugleich scheint Flory mit Elizabeth Lackersteen, die plötzlich in der Stadt auftaucht, endlich eine treue Gefährtin gefunden zu haben. Doch deren Tante hat andere Pläne für die junge Frau.

Editionen (4)

ISBN9783311151524
VerlagKampa Verlag
Erscheinungsdatum08.10.26
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

2 Rezensionen

4,1

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  • taunusleserin
    taunusleserin

    300 Follower

    4,5

    Ein zeitloses Highlight und eine großartige Gesellschaftskritik

    George Orwells drittberühmtestes Buch nach "Animal Farm" und "1984", zugleich aber auch sein Debütroman aus dem Jahr 1934, in dem er seine eigenen Erlebnisse aus seiner Zeit von 1921 - 1927 als Offizier in Burma, dem heutigen Myanmar, verarbeitet. Er ist ein wahnsinnig feinsinniger Beobachter, der wirklich keinen Aspekt auslässt. Es geht um Rassismus, die Überheblichkeit und Ignoranz der Briten gegenüber den Burmesen, um die Stellung der Frau in dieser Gesellschaft, um Übergriffigkeiten, darum, dass das 'Nein' einer Frau keinen Wert hat, darum, dass wirklich alle in dieser Erzählung auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. So spinnt beispielsweise der burmesische Distriktrichter U Po Kyin eine Intrige gegen den Arzt Dr. Veraswami, von der er sich erhofft, in den European Club aufgenommen zu werden. Dabei ist ihm jedes Mittel Recht. Aber auch jede*r der britischen Charaktere kommt nicht gut weg..... Sympathieträger gibt es in dem Buch nicht, Orwell beschreibt hier eine zutiefst kaputte Gesellschaft; es ist schmerzhaft, schonungslos und damit äußert brillant. Ein absoluter Überraschungshit für mich, da ich eher schwere Lektüre erwartet habe; der Roman ist aber aufgrund seiner genauen Beobachtungen, seiner Vielfältigkeit und seiner zeitlosen Sprache schnell und spannend zu lesen.

    25. Dez. 2023

  • kkat
    kkat

    8 Follower

    4,0

    Great read! It gives you a good feel for the place and the time interwoven with and interesting and fluent storyline... Some much intrigue and heartbreak and and and...

    10. Aug. 2025

Autorin / Autor

Über George Orwell

George Orwell, eigentlich Eric Arthur Blair, geboren 1903 in Motihari (Indien) als Sohn eines britischen Kolonialbeamten. Nach seiner Schulzeit in Eton und Wellington trat er 1922 in den burmesischen Polizeidienst ein. 1927 zog er zurück nach Europa und arbeitete in London sowie in Paris als Journalist, Tellerwäscher und Lehrer. Auf seinen Debütroman Tage in Burma folgten neben weiteren Büchern zwei Klassiker der Weltliteratur, Farm der Tiere und 1984. George Orwell starb am 21. Januar 1950 in London.

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