Blick ins Buch

Romane

Frühlingsgefühle

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Über das Buch

»Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.« So Anton Cechov, der die Frauen und die Liebe kannte wie kein anderer. Voller Witz und ohne Illusionen verewigt er eines der facettenreichsten Gefühle. Rendezvous, Seufzeralleen und Küssereien sind ebenso vertreten wie leise Sehnsucht, verflogener Zauber, vertagte Geständnisse und gute Partien.

Editionen (1)

ISBN9783257612622
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum23.03.22
Seitenzahl272

Rezensionen & Bewertungen

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4,0

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  • Unknown User
    Unknown User

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    4,0

    Das Bedürfnis nach Tschechow und seinen wunderbaren Erzählungen ist dann doch zu groß, um einen Bogen um diese jahreszeitlichen Anthologien zu machen. ♥ Insgesamt eine gute Zusammenstellung, bei denen das Thema "Gefühle" aber oft vorherrschender ist als der "Frühling". Was meine Lieblingsgeschichte "Der schwarze Mönch" hierin zu suchen hat, erschließt sich mir nur bedingt, da wird ja doch eher der Wahnsinn auf E.T.A. Hoffmann'schem Niveau geschildert, aber nun gut, der junge Protagonist ehelicht ja immerhin eine Frau. Trotz der Reichhaltigkeit der 4 DTV-Bände mit Tschechow-Erzählungen, die ich in den letzten Jahren las, waren in dieser neuen Anthologie doch reichlich Texte dabei, die mir noch unbekannt waren. Ebenso große Freude machte aber auch das erneute Lesen bestimmter Werke, bspw. der oben benannte "Schwarze Mönch", "Der Literaturlehrer", "Verotschka" und "Auf dem Fuhrwerk". Die Mischung in diesem Band gelingt im Übrigen gar nicht so schlecht: es werden kurze heitere Erzählungen aus dem Frühwerk sehr passend mit etwas umfangreicheren eher tragischen Geschichten abgewechselt. Tschechow bekommt von mir ohnehin fast immer eine Empfehlung! :)

    1. Sept. 2022

Autorin / Autor

Über Anton Cechov

Anton Cechov wurde 1860 in Taganrog, Südrussland, geboren, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und studierte dank eines Stipendiums in Moskau Medizin. Den Arztberuf übte Cechov nur kurze Zeit aus. Der Erfolg seiner Theaterstücke und Erzählungen machte ihn finanziell unabhängig. Seine Lungentuberkulose jedoch erzwang immer häufigere Aufenthalte in südlichem Klima, so dass Cechov auf die Krim übersiedelte. 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Knipper. Er starb 1904 in Badenweiler.

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