Nachtschein
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Seraina Kobler, geboren 1982 in Locarno und aufgewachsen in Basel, arbeitete nach dem Studium der Linguistik und Kulturwissenschaften als Journalistin unter anderem bei der ›Neuen Zürcher Zeitung‹, bevor sie sich als Autorin selbstständig machte. 2020 erschien ihr Romandebüt ›Regenschatten‹. Ihr erster Zürich-Krimi um die Seepolizistin Rosa Zambrano, ›Tiefes, dunkles Blau‹, stand monatelang auf der Schweizer Bestsellerliste. Seraina Kobler lebt und arbeitet mit ihrer Familie in Zürich.
Beiträge
In Nachtschicht ermittelt Rosa, Polizistin bei der Zürcher Seepolizei, in einem Mordfall, der sich während einer Nacht an einem Bootsanleger am Zürichsee ereignet. Die Geschichte entfaltet sich in ruhigem Tempo, mit viel Atmosphäre zwischen Dunkelheit, Wasser und den stillen Randzonen der Stadt. Der Fokus liegt weniger auf Action als auf Beobachtung, inneren Bewegungen und der Arbeit einer Ermittlerin, die sich tastend durch Indizien und Beziehungsgeflechte bewegt. Im Vergleich zu Tiefes, dunkles Blau hat mir dieser zweite Zürichkrimi besser gefallen. Die Figuren wirken greifbarer, der Fall klarer strukturiert. Dennoch blieb für mich auch hier die Spannung eher verhalten. Die Erzählweise hat mich stellenweise abgelenkt und dem Geschehen Tempo genommen. Das war aber vielleicht auch gewollt. Insgesamt kann ich sagen, es war ein atmosphärischer, ruhig erzählter Krimi mit interessantem Setting und einer sympathischen Ermittlerin – für mich stärker als der erste Band, aber weiterhin mehr Beobachtungsroman als klassischer Spannungsroman.
Ein weiteres tolles Abenteuer mit Rosa!
An sich hat mir das Buch gut gefallen. Wie im ersten Teil schon auch, fand ich den Schreibstil sehr angenehm, auch wenn er etwas anders ist als das, was ich normalerweise lese. Schön war es auch, wie man Rosa noch besser kennengelernt hat und durch das Ende auf noch mehr neugieriger wurde. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir der erste Teil vom Inhalt her besser gefallen hat. Irgendwie hatte ich bei diesem Buch das Gefühl, die Ermittlungen dümpeln mehr oder weniger vor sich hin und es wird gar nicht so richtig spannend. Auch wenn ich eigentlich ein Fan von Perspektivenwechseln bin, so haben mich hier die kurzen Kapitel und die vielen Perspektiven eher durcheinander gebracht. Trotzdem war es ein tolles Leseerlebnis und ich bin gespannt auf mehr!
„Nachtschein" von Seraina Kobler ist der zweite Band der Krimireihe um Rosa Zambrano, eine Polizistin bei der Zürcher Seepolizei und knüpft direkt an den Erfolg des ersten Buches an. Der Krimi spielt in einem düsteren November, eine passende Kulisse für die dramatische und komplexe Handlung, die mit einem Suizidversuch und einem tödlichen Brand beginnt. Die Autorin setzt ihre Stärke, interessante und sympathische Charaktere zu schaffen, auch in diesem Buch fort. Rosa Zambrano, die Protagonistin, überzeugt nicht nur durch ihre berufliche Kompetenz, sondern auch durch ihre glaubwürdige, menschliche Seite. Sie kämpft mit privaten Herausforderungen, wie ihrer Beziehung zu Martin und der unerwarteten Rückkehr ihres Ex-Freundes Leo. Diese persönliche Dimension verleiht der Geschichte Tiefe und sorgt dafür, dass die Leserschaft nicht nur an der Lösung des Kriminalfalls, sondern auch an Rosas eigenem Leben interessiert bleibt. Die Krimihandlung selbst entfaltet sich langsam und führt die Ermittler in die Welt der Zürcher High Society, wobei Machenschaften in Politik und Wirtschaft aufgedeckt werden. Obwohl der Plot einige Überraschungen bereithält, bleibt die Spannung durch die sehr ausführlichen Beschreibungen von Rosas Alltag und Umgebung manchmal auf der Strecke, was aber den Lesefluss keineswegs trübt. Ein besonderer Pluspunkt des Buches ist die detaillierte Schilderung von Zürich, die sowohl Einheimischen als auch Nicht-Zürchern Lust macht, die Stadt zu entdecken. Kobler fängt das urbane Flair der Stadt gekonnt ein, von der See-Atmosphäre bis hin zu den Gassen der Altstadt. Auch das Essen und Rosas Kochleidenschaft spielen eine charmante Rolle, die dem Buch eine gemütliche, beinahe familiäre Note verleihen. „Nachtschein" ist ein solider Fortsetzungsband, der durch seine Protagonistin, das stimmungsvolle Setting und die interessante Verknüpfung von privatem und beruflichem Leben überzeugt. Allerdings könnten Krimi-Fans, die vor allem auf Spannung und Action setzen, von der eher gemächlichen Handlung enttäuscht sein. Wer jedoch eine feinsinnige, atmosphärische Erzählung mit viel Lokalkolorit und sympathischen Figuren sucht, wird auch diesen zweiten Band von Rosa Zambrano genießen.

Band 2 über Rosa Zambrano und ganz viel Züriliebe und Seepolizei. Mir hat auch dieses Band wieder supergefallen, und es ist einfach zu begründen: 🖤 Viel Züri 🖤 Top Essensbeschrieb und Liebe zu Detail 🖤 Guter Krimi mit richtigen Zürcher High Society Protas 🖤 Liebe passiert so ganz nebenbei und ist trotzdem wichtiger Bestandteil 🖤 Nebenprotas passen wundervoll in die Story 🖤 Freundschaft wird hier gross geschrieben 🖤 Die Schreibart ist angenehm, mit einer distanzierten Art, trotzdem ist man mittendrin Alles Faktoren welche mir top gefallen haben. So habe ich auch Band 2 in einem Rutsch durchgelesen und es hat mir super unterhalten. Ich freue mich auf weitere Fälle von Rosa und auf ganz viele weitere Züriliebe Bänder der Reihe.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Seraina Kobler, geboren 1982 in Locarno und aufgewachsen in Basel, arbeitete nach dem Studium der Linguistik und Kulturwissenschaften als Journalistin unter anderem bei der ›Neuen Zürcher Zeitung‹, bevor sie sich als Autorin selbstständig machte. 2020 erschien ihr Romandebüt ›Regenschatten‹. Ihr erster Zürich-Krimi um die Seepolizistin Rosa Zambrano, ›Tiefes, dunkles Blau‹, stand monatelang auf der Schweizer Bestsellerliste. Seraina Kobler lebt und arbeitet mit ihrer Familie in Zürich.
Beiträge
In Nachtschicht ermittelt Rosa, Polizistin bei der Zürcher Seepolizei, in einem Mordfall, der sich während einer Nacht an einem Bootsanleger am Zürichsee ereignet. Die Geschichte entfaltet sich in ruhigem Tempo, mit viel Atmosphäre zwischen Dunkelheit, Wasser und den stillen Randzonen der Stadt. Der Fokus liegt weniger auf Action als auf Beobachtung, inneren Bewegungen und der Arbeit einer Ermittlerin, die sich tastend durch Indizien und Beziehungsgeflechte bewegt. Im Vergleich zu Tiefes, dunkles Blau hat mir dieser zweite Zürichkrimi besser gefallen. Die Figuren wirken greifbarer, der Fall klarer strukturiert. Dennoch blieb für mich auch hier die Spannung eher verhalten. Die Erzählweise hat mich stellenweise abgelenkt und dem Geschehen Tempo genommen. Das war aber vielleicht auch gewollt. Insgesamt kann ich sagen, es war ein atmosphärischer, ruhig erzählter Krimi mit interessantem Setting und einer sympathischen Ermittlerin – für mich stärker als der erste Band, aber weiterhin mehr Beobachtungsroman als klassischer Spannungsroman.
Ein weiteres tolles Abenteuer mit Rosa!
An sich hat mir das Buch gut gefallen. Wie im ersten Teil schon auch, fand ich den Schreibstil sehr angenehm, auch wenn er etwas anders ist als das, was ich normalerweise lese. Schön war es auch, wie man Rosa noch besser kennengelernt hat und durch das Ende auf noch mehr neugieriger wurde. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir der erste Teil vom Inhalt her besser gefallen hat. Irgendwie hatte ich bei diesem Buch das Gefühl, die Ermittlungen dümpeln mehr oder weniger vor sich hin und es wird gar nicht so richtig spannend. Auch wenn ich eigentlich ein Fan von Perspektivenwechseln bin, so haben mich hier die kurzen Kapitel und die vielen Perspektiven eher durcheinander gebracht. Trotzdem war es ein tolles Leseerlebnis und ich bin gespannt auf mehr!
„Nachtschein" von Seraina Kobler ist der zweite Band der Krimireihe um Rosa Zambrano, eine Polizistin bei der Zürcher Seepolizei und knüpft direkt an den Erfolg des ersten Buches an. Der Krimi spielt in einem düsteren November, eine passende Kulisse für die dramatische und komplexe Handlung, die mit einem Suizidversuch und einem tödlichen Brand beginnt. Die Autorin setzt ihre Stärke, interessante und sympathische Charaktere zu schaffen, auch in diesem Buch fort. Rosa Zambrano, die Protagonistin, überzeugt nicht nur durch ihre berufliche Kompetenz, sondern auch durch ihre glaubwürdige, menschliche Seite. Sie kämpft mit privaten Herausforderungen, wie ihrer Beziehung zu Martin und der unerwarteten Rückkehr ihres Ex-Freundes Leo. Diese persönliche Dimension verleiht der Geschichte Tiefe und sorgt dafür, dass die Leserschaft nicht nur an der Lösung des Kriminalfalls, sondern auch an Rosas eigenem Leben interessiert bleibt. Die Krimihandlung selbst entfaltet sich langsam und führt die Ermittler in die Welt der Zürcher High Society, wobei Machenschaften in Politik und Wirtschaft aufgedeckt werden. Obwohl der Plot einige Überraschungen bereithält, bleibt die Spannung durch die sehr ausführlichen Beschreibungen von Rosas Alltag und Umgebung manchmal auf der Strecke, was aber den Lesefluss keineswegs trübt. Ein besonderer Pluspunkt des Buches ist die detaillierte Schilderung von Zürich, die sowohl Einheimischen als auch Nicht-Zürchern Lust macht, die Stadt zu entdecken. Kobler fängt das urbane Flair der Stadt gekonnt ein, von der See-Atmosphäre bis hin zu den Gassen der Altstadt. Auch das Essen und Rosas Kochleidenschaft spielen eine charmante Rolle, die dem Buch eine gemütliche, beinahe familiäre Note verleihen. „Nachtschein" ist ein solider Fortsetzungsband, der durch seine Protagonistin, das stimmungsvolle Setting und die interessante Verknüpfung von privatem und beruflichem Leben überzeugt. Allerdings könnten Krimi-Fans, die vor allem auf Spannung und Action setzen, von der eher gemächlichen Handlung enttäuscht sein. Wer jedoch eine feinsinnige, atmosphärische Erzählung mit viel Lokalkolorit und sympathischen Figuren sucht, wird auch diesen zweiten Band von Rosa Zambrano genießen.

Band 2 über Rosa Zambrano und ganz viel Züriliebe und Seepolizei. Mir hat auch dieses Band wieder supergefallen, und es ist einfach zu begründen: 🖤 Viel Züri 🖤 Top Essensbeschrieb und Liebe zu Detail 🖤 Guter Krimi mit richtigen Zürcher High Society Protas 🖤 Liebe passiert so ganz nebenbei und ist trotzdem wichtiger Bestandteil 🖤 Nebenprotas passen wundervoll in die Story 🖤 Freundschaft wird hier gross geschrieben 🖤 Die Schreibart ist angenehm, mit einer distanzierten Art, trotzdem ist man mittendrin Alles Faktoren welche mir top gefallen haben. So habe ich auch Band 2 in einem Rutsch durchgelesen und es hat mir super unterhalten. Ich freue mich auf weitere Fälle von Rosa und auf ganz viele weitere Züriliebe Bänder der Reihe.









