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Romane

Auroras Anlaß

3,4(24)
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Über das Buch

»Eines Tages sah sich Aurora Rodríguez veranlaßt, ihre Tochter zu töten.« So beginnt die außergewöhnliche Geschichte der Spanierin Aurora Rodríguez, die auf der Suche nach Selbstverwirklichung an die Schranken gesellschaftlicher Konventionen stößt und ihre Träume von einer besseren Welt von einer anderen, fähigeren Person realisiert sehen möchte: einer Frau, ihrer Tochter Hildegart.

Editionen (1)

ISBN9783257217315
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum21.03.89
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

2 Rezensionen

3,4

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  • lama24
    lama24

    13 Follower

    1,0

    Achtung kann Spoiler enthalten!!! Das Buch behandelt zwar gute Themen aber es ist echt kein Buch das ich gerne lese. Ich persönlich hätte es auch nie angefangen aber wir haben es in der Schule gelesen und ich war von Anfang an skeptisch ob dieses Buch gut ist.

    22. März 2025

  • hanabaiyu
    hanabaiyu

    4 Follower

    4,0

    Bin mal wieder recht blind in dieses Buch gegangen (aus nem Bücherschrank mitgenommen nur weils Diogenes war). So viel interessanter als ich erwartet hatte! Die Geschichte an sich (Aurora will ein Wunderkind erziehen und tötet es dann eigenhändig) ist schon spannend genug, aber das dies sogar auf einer wahren Geschichte gründet, faszinierend. Zudem viel politische Informationen zu Spanien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Entwicklung des Sozialismus, anti-monarchische Bewegungen, sexuelle Revolution..) und überraschend feministisch geprägt. Kein must-read aber eine positive Überraschung für mich. Besonders "gefallen" hat mir, dass Aurora sich im patriarchalen System nicht gesehen gefühlt hat, dass sie unbedingt ein Kind alleine großziehen wollte und sich trotz Spott der Öffentlichkeit dazu entschieden hat, nur nach einem Erzeuger zu suchen. Außerdem der innigste Wunsch, nur eine Tochter zu bekommen, weil sie mit einem Jungen nichts anzufangen wüsste. Dann ihr ganzes Leben aufzuopfern, um die bestmöglichen Bedingungen für ihr Kind zu schaffen. Es war ein Kampf zwischen aufrichtiger Zuneigung und dem Wunsch, ein perfektes Kind zu "kreieren", ihrer Tochter das zu ermöglichen, was ihr nie erlaubt wurde. Ein Zwiespalt, in dem sich wohl viele Eltern, wenn auch bei weitem nicht so extrem, wiederfinden können. Ein tragisches Ende war vorprogrammiert, den Prozess zu verfolgen aber nichtsdestotrotz spannend.

    12. Aug. 2024

Autorin / Autor

Über Erich Hackl

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, hat Germanistik und Hispanistik studiert und einige Jahre lang als Lehrer und Lektor gearbeitet. Seit langem lebt er als freier Schriftsteller in Wien und Madrid. Seinen Erzählungen, die in 24 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde. ›Auroras Anlaß‹ und ›Abschied von Sidonie‹ sind Schullektüre. 2018 erschien die vielbeachtete Erzählung ›Am Seil. Eine Heldengeschichte‹. Hackl wurde unter anderem 2017 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

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