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Romane

Das Gesetz der Natur

3,2(33)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

In Neuamerika leben die Menschen nach dem Gesetz der Natur. Auch Gaia Marinos muss sich diesen Regeln beugen. Versteckt in den Wäldern lebt sie das Leben einer Aussätzigen und hat den anderen doch eines voraus: In einer Welt ohne schriftliche Aufzeichnungen kann sie lesen. Als sie in Gefangenschaft gerät, rettet ihr diese Fähigkeit das Leben. Gaia macht es sich zur Aufgabe, die letzten Bücher der Erde zu finden, doch als diese Mission zu scheitern droht, muss sie sich entscheiden: Wie weit ist sie bereit zu gehen?

Editionen (2)

ISBN9783257072181
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum28.09.22
Seitenzahl608

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamVielschichtigKomplexPoetischUngewöhnlichEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

14 Rezensionen

3,2

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  • sigi0.0
    sigi0.0

    36 Follower

    4,0

    "Wir hätten in der Hütte bleiben sollen."

    Ein dystopischer Roman, ganz anders als ich erwartet hatte, der Klappentext hat mich gar nicht darauf vorbereitet. Eine unglaublich starke Hauptperson. Eine lange und harte Reise, die über mehrere Jahre geht. Es geht auch weniger um Gut und Böse, als um das dazwischen, den Kampf mit sich selber. Um Gaia nun gut oder böse oder weder noch ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Den Stern Abzug geb ich dem Ende, das mir plötzlich ist und mich etwas unbefriedigt und ratlos zurücklässt.

    "Wir hätten in der Hütte bleiben sollen."

    24. Mai 2026

  • east
    east

    827 Follower

    4,0

    „Selig sind die Einsamen, denn sie wissen, wie man überlebt.“

    Gaia Marinos ist ein Überbleibsel der alten Welt: Eine Mutantin. Sie ist ein Zeugnis dessen, was die Menschheit sich angetan hat und warum dies für immer Vergangenheit bleiben muss. Gejagt und missbraucht wird Gaia zum hell leuchtenden Stern für aufstrebende Herrscher der neuen Welt und zu deren Untergang gleichermaßen, immer auf der Suche nach Wissen und Gerechtigkeit, auf den Spuren des Gesetzes der Natur. Solomonica de Winter hat ein sehr besonderes Buch geschrieben. 600 Seiten lang beschäftigt sie den Leser mit einem sehr eigenwilligen, besonderen Schreibstil, frustriert manchmal und erstaunt an anderer Stelle. Es braucht Konzentration, um ihr und ihrer Protagonistin zu folgen und sich durch das Dickicht aus altertümlicher Moderne, Namenlosigkeit mancher Protagonisten und mal mehr, mal weniger subtilem Foreshadowing zu kämpfen. Für die Geschichte selbst holt die Autorin weit aus, beginnt bei den ersten Beweggründen der großen Quest von Gaia und nicht am Beginn der eigentlichen Handlung. Im Stil eines Fantasy-Epos bereisen wir an ihrer Seite zunächst die Welt, mischen Politik und Weltgeschehen auf und beginnen einen Krieg, bevor die Protagonistin sich ihrer eigentlichen Aufgabe in ihrer dystopischen Welt stellt: Das letzte Wissen einer untergegangenen Zivilisation zu finden. Die Hintergründe um das Ende der Menschheit so wie wir sie kennen wurden in diesem Buch wenig bis gar nicht geklärt, genausowenig wie der große Zusammenhang, was ich zwar schade fand, aber auch gar nicht das Ziel dieser Geschichte ist. Vielmehr haben wir hier eine Art Heldenreise gemischt mit einem dystopischen Gedankenspiel, philosophische Fragen zu Gerechtigkeit und Ursprung und dem zentralen Thema Mutterschaft. An vielen Stellen finden sich einige auffällige Parallelen zum Herrn der Ringe, in Zitaten und Handlungen gleichermaßen, auch wenn der Konflikt ein ganz anderer ist. Am Ende steht ein sich schließender Kreis zwischen alter und neuer Welt, der Fragen offen lässt und sich sicherlich vielfältig analysieren und interpretieren lässt, dem aber vor allem eine irrsinnige Ironie innewohnt, was ja auch zutiefst menschlich ist. Das Gesetz der Natur ist keine einfache Geschichte, wer ein Abenteuer oder Fantasy erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden. Wer offen ist, sich verwirren zu lassen, geduldig zu sein und etwas zu lesen, das zugleich so alt und neu wirkt, manchmal fast poetisch und dann wieder roh und grob, der sollte sich an Gaia Marinos Seite auf die Reise machen, durch die Wildnis von Neuamerika und die immer gleichen Fehler der Menschen.

    „Selig sind die Einsamen, denn sie wissen, wie man überlebt.“

    1. März 2025

  • thami89
    thami89

    272 Follower

    2,0

    Was habe ich hier gelesen

    Am Anfang klang die Beschreibung des Buches sehr interessant und schön dystopisch. Doch leider bekam ich hier etwas völlig anderes erzählt, als ich es erwartet habe. Diese dystopische Welt hab ich bis zum Ende nicht ganz verstanden und die Entscheidungen der Protagonistin erst recht nicht. Das letzten Seiten waren sehr zäh und zu unrealistisch und das Ende kam mir dann zu plötzlich und zu schnell. Von mir diesmal leider keine Empfehlung.

    23. Dez. 2023

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Solomonica de Winter

Solomonica de Winter wurde 1997 in Bloemendaal in den Niederlanden geboren. Sie wuchs zweisprachig auf, sowohl dort als auch in Los Angeles, Kalifornien. Sie hat in Israel, Italien und den USA gelebt und erwarb einen Master in Fiction Writing am Vermont College of Fine Arts. Derzeit wohnt sie in den Niederlanden.

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