Funkenschwestern
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Beschreibung
Barbara Blaha weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Ihr feministisches Bühnenprogramm ist ein überwältigender Erfolg : Tausende haben es bereits gesehen, jede Vorstellung ist ausverkauft. Damit zeigt sie, dass Feminismus endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
In ihrem Buch verbindet sie persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien und zeigt, warum ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind. Sie macht sichtbar, warum Frauen seltener führen dürfen, öfter unterbrochen und schlechter bezahlt werden, weshalb in Branchen mit hohem Frauenanteil die Löhne sinken und selbst ein Vollzeitjob nicht vor der zweiten Schicht zu Hause schützt.
„Barbara Blaha schreibt mit kompromissloser Präzision und der Wut einer Frau, die nichts mehr hinnimmt. Ein kluges, kraftvolles, notwendiges Buch.“
Mareike Fallwickl
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Barbara Blaha ist Österreichs profilierteste politische Influencerin. Sie leitet das Momentum Institut und prägt die gesellschaftliche Debatte zu Macht und Geschlecht. Mit ihrem feministischen Bühnenprogramm begeistert sie Tausende. Jetzt legt sie ihr erstes großes Buch vor.
Beiträge
Ein starkes und überzeugendes Werk
Dieses Buch hat mich restlos begeistert. Barbara Blaha guckt sich mit uns zusammen die vielen Ungleichheiten an, mit denen Frauen in unserer patriarchalisch geprägten Gesellschaft leben müssen. Sie zeigt auf, wie schon Mädchen gegenüber Jungen abgewertet werden, wie es Frauen in der Arbeitswelt ergeht, wie sie mehr Mental Load meistern müssen und dass sie ständig in Angst vor Übergriffen/Gewalt von Männern leben. Die vielen Aussagen werden statistisch belegt und von Studien untermauert. Trotzdem liest es sich nie trocken und schon gar nicht realitätsfern. Zwischendurch erzählt Barbara Blaha auch von eigenen Erlebnissen, in denen sich wahrscheinlich ein Großteil der Frauen selbst wiederfindet. Zudem berichtet sie von ihrem eigenen Weg zum Feminismus, denn auch sie musste sich der Strukturen erst einmal bewusst werden und sie benennen können, um zu erkennen, was falsch läuft. Sie erzählt, dass sie jeden Tag Neues dazu lernt, und dass wir umsichtig mit Menschen umgehen sollen, die gerade erst beginnen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn so haben wir alle mal angefangen. Dadurch empfinde ich sie als sehr nachvollziehbar und nahbar. Sie betont ebenfalls, dass es nicht darum gehen soll, nur weißen und privilegierten Frauen zu mehr Gerechtigkeit zu verhelfen, sondern allen Frauen. Nun könnten diese Themen, Fakten und Bestandsaufnahmen dazu führen, dass wir uns sehr mutlos fühlen und denken, wir können sowieso nichts ändern. In ihrem letzten Kapitel zeigt Barbara Blaha jedoch, dass alle großen Umbrüche immer nur entstanden sind, weil eine Minderheit für Veränderung eingetreten ist. Sie plädiert für eine gerechte Welt, von der alle Menschen profitieren würden. Für ein Miteinander statt ein Gegeneinander. Für den Funken, den jede*r von uns mitentzünden kann. Dürfte ich nur ein Buch zum Thema Feminismus empfehlen, so wäre es dieses. Lest es!!
Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht von Barbara Blaha In Funkenschwestern verbindet Barbara Blaha persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Analysen und zeigt, warum Feminismus weit mehr ist als ein Kampf um einzelne Rechte. Sie beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Arbeit, Geld und Macht und macht deutlich, weshalb viele Probleme, die Frauen im Alltag erleben, keine individuellen Einzelfälle, sondern strukturelle Fragen sind. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Barbara Blaha schreibt klar, direkt und verständlich, ohne komplizierte Fachsprache oder erhobenen Zeigefinger. Besonders gefallen hat mir, dass sie ihre Argumente nicht nur mit Zahlen und Studien untermauert, sondern auch immer wieder persönliche Erfahrungen einfließen lässt. Dadurch bleiben die Themen greifbar und verlieren sich nicht in abstrakten Debatten. Beim Lesen wurde für mich einmal mehr deutlich, wie eng wirtschaftliche und feministische Fragen miteinander verbunden sind. Wer über Löhne, Arbeitszeiten, Care-Arbeit oder Altersarmut spricht, spricht eben auch über Gleichberechtigung. Das Buch zeigt an vielen Beispielen, wie tief bestehende Ungleichheiten in gesellschaftlichen Strukturen verankert sind und warum sie sich nicht allein durch individuelle Entscheidungen lösen lassen. Besonders spannend fand ich, dass Barbara Blaha nicht nur Probleme benennt, sondern Zusammenhänge sichtbar macht, die im Alltag oft übersehen werden. Viele Dinge, die Frauen erleben, werden noch immer als persönliche Herausforderung dargestellt, obwohl sie Millionen Menschen betreffen. Genau diese Perspektive hat das Buch für mich besonders wertvoll gemacht. An einigen Stellen waren mir die Argumente etwas vertraut, weil ich mich mit feministischen Themen bereits intensiv beschäftige. Wer sich schon länger mit Gleichstellung, Care-Arbeit oder sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzt, wird nicht jede Erkenntnis neu finden. Trotzdem hat Barbara Blaha es geschafft, bekannte Themen verständlich, nachvollziehbar und mit einer großen Portion Energie aufzubereiten. Für mich ist Funkenschwestern ein Buch, das zeigt, warum Feminismus alle betrifft und warum Gleichberechtigung keine Nischenfrage ist. Es macht Mut, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge zu erkennen und gesellschaftliche Zustände nicht einfach als gegeben hinzunehmen. Gerade deshalb halte ich dieses Buch für wichtig. ★★★★★ (5 von 5 Sternen)

Diese Buch sollte jeder (und jede) lesen!
Herrlich ausbalanciert zwischen faktenbasierten Informationen und leidenschaftlichen Überzeugungen, die einfach motivieren, der Seele gut tun und einem das Gefühl geben: man ist nicht allein. Mit einer Brise Ironie und Humor gibt Barbara Blaha da einem direkt einen Haufen Argumente mit, die bei der nächsten Debatte sicherlich praktisch sein werden.

Schon das Cover symbolisiert den Protest gegen das patriarchale System. Und ganz nach dem Motto „Hier wird gezündelt!“ ist auch das Vorsatzpapier mit brennenden Streichhölzern übersät. Als Bettlektüre eignet sich dieser Band kaum; zu sehr regen mich die geschilderten Ungerechtigkeiten auf, als dass ich danach ruhig schlafen würde. Abschrecken konnte mich das natürlich nicht; schließlich ist es mir ein Ansinnen, mich für eine bessere Welt einzusetzen. Barbara Blaha tut dies auf Bühnen und nun auch in dieser Streitschrift, indem sie persönliche Erfahrungen mit recherchierten Fakten verbindet. Diese Mischung entfaltet in gebündelter Form eine beachtliche Wucht und weckt hoffentlich ein Gefühl von Gemeinschaft und Widerstand unter den „Funkenschwestern“. „Wir können eine andere Welt schaffen. Aber wir müssen es selbst tun – so, wie es die anderen selbst gemacht haben, die vor uns da waren.“ Gern unterstütze ich dieses Anliegen, indem ich die Publikation als Augenöffner empfehle. Verständlich geschrieben, deckt sie zahlreiche feministische Themenfelder ab – vom strukturellen Kleinhalten von Frauen über Rollenzuweisungen bis hin zu Liebe und Hoffnung. Mein einziger Kritikpunkt: Da ich mich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, waren mir viele Aspekte nicht neu. Doch aufgerüttelt bin ich allemal!
"If you can´t smash it, set it on fire", stellt Barbara Blaha als Motto ihrem Buch voran, in dem sie das Patriarchat detailreich analysiert. Die Kapitel befassen sich mit verschiedenen Aspekten: wie das Patriarchat Frauen systematisch klein hält und ihre Kompetenz untergräbt, dass Frauen weniger verdienen und weniger Zeit haben und es thematisiert Beziehungen und patriarchale Gewalt. Was dieses Buch besonders macht: Blaha verknüpft Statistiken und Zahlen mit Geschichten aus ihrem Leben. Das macht sie als Autorin nahbar und holt mich als Leserin ab. Wen sie als Leser*in beim Schreiben im Kopf hatte, habe ich mich mehrmals gefragt. Vielleicht eher jene Personen, die sich neu mit den Themen Feminismus und Patriarchat beschäftigen. Für die ist es das ideale und kompakte Einstiegsbuch, dass aufgrund der herrschenden Verhältnisse wütend macht und zum Zündeln anstiftet - auch wenn das letzte Kapitel zu Feminismus und Erfolgen von Frauen fast ein bisschen zu versöhnlich und zu wenig aufwieglerisch ist. Insgesamt ist der Funke bei mir übergesprungen. Ich such jetzt mal die Zündhölzer ...
Funkenschwestern ist ein so wichtiges Buch, das zeigt, wie tief die klassische Rollenverteilung in uns Menschen verankert ist. Es ist gut recherchiert und stützt seine Argumente auf eine Vielzahl von Statistiken und Fakten, was die Dringlichkeit der Thematik noch mehr unterstreicht. Barbara Blaha macht sichtbar, was oft im Alltag untergeht und als selbstverständlich hingenommen wird, außerdem regt Funkenschwestern dazu an, die eigenen Denkmuster zu hinterfragen. Absolute Leseempfehlung!
Wichtiges Buch!
Dieses Buch ist sooo wichtig! Die Autorin schafft es in diesem Sachbuch viele Themen des Feminismus zu beleuchten und mit entsprechenden Studien und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu untermauern. Denn es ist eben keine "gefühlte" Wahrheit, dass Frauen weiterhin diskriminiert werden, sondern eine Tatsache, die sich durch entsprechende wissenschaftliche Publikationen beweisen lässt. Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln klar benannt, wo das Problem liegt, durch Beispiele (auch durch sehr persönliche der Autorin) dargestellt und unterstrichen. Es ist ein sehr wichtiges Buch, das viele Missstände aufzeigt, manchmal durch Anekdoten oder Studien verdeutlicht und besonders Frauen ermutigt, laut zu sein, für sich einzustehen und sich der sexistischen Muster bewusst zu werden. Denn wir alle sind in einem Patriarchat aufgewachsen und haben dadurch auch Misogynie verinnerlicht. Dieses Buch zeigt uns diese Misslage und ermutigt, sich dessen bewusst zu werden und etwas zu verändern! Eine klare Empfehlung für jeden!
Beschreibung
Barbara Blaha weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Ihr feministisches Bühnenprogramm ist ein überwältigender Erfolg : Tausende haben es bereits gesehen, jede Vorstellung ist ausverkauft. Damit zeigt sie, dass Feminismus endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
In ihrem Buch verbindet sie persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien und zeigt, warum ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind. Sie macht sichtbar, warum Frauen seltener führen dürfen, öfter unterbrochen und schlechter bezahlt werden, weshalb in Branchen mit hohem Frauenanteil die Löhne sinken und selbst ein Vollzeitjob nicht vor der zweiten Schicht zu Hause schützt.
„Barbara Blaha schreibt mit kompromissloser Präzision und der Wut einer Frau, die nichts mehr hinnimmt. Ein kluges, kraftvolles, notwendiges Buch.“
Mareike Fallwickl
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Barbara Blaha ist Österreichs profilierteste politische Influencerin. Sie leitet das Momentum Institut und prägt die gesellschaftliche Debatte zu Macht und Geschlecht. Mit ihrem feministischen Bühnenprogramm begeistert sie Tausende. Jetzt legt sie ihr erstes großes Buch vor.
Beiträge
Ein starkes und überzeugendes Werk
Dieses Buch hat mich restlos begeistert. Barbara Blaha guckt sich mit uns zusammen die vielen Ungleichheiten an, mit denen Frauen in unserer patriarchalisch geprägten Gesellschaft leben müssen. Sie zeigt auf, wie schon Mädchen gegenüber Jungen abgewertet werden, wie es Frauen in der Arbeitswelt ergeht, wie sie mehr Mental Load meistern müssen und dass sie ständig in Angst vor Übergriffen/Gewalt von Männern leben. Die vielen Aussagen werden statistisch belegt und von Studien untermauert. Trotzdem liest es sich nie trocken und schon gar nicht realitätsfern. Zwischendurch erzählt Barbara Blaha auch von eigenen Erlebnissen, in denen sich wahrscheinlich ein Großteil der Frauen selbst wiederfindet. Zudem berichtet sie von ihrem eigenen Weg zum Feminismus, denn auch sie musste sich der Strukturen erst einmal bewusst werden und sie benennen können, um zu erkennen, was falsch läuft. Sie erzählt, dass sie jeden Tag Neues dazu lernt, und dass wir umsichtig mit Menschen umgehen sollen, die gerade erst beginnen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn so haben wir alle mal angefangen. Dadurch empfinde ich sie als sehr nachvollziehbar und nahbar. Sie betont ebenfalls, dass es nicht darum gehen soll, nur weißen und privilegierten Frauen zu mehr Gerechtigkeit zu verhelfen, sondern allen Frauen. Nun könnten diese Themen, Fakten und Bestandsaufnahmen dazu führen, dass wir uns sehr mutlos fühlen und denken, wir können sowieso nichts ändern. In ihrem letzten Kapitel zeigt Barbara Blaha jedoch, dass alle großen Umbrüche immer nur entstanden sind, weil eine Minderheit für Veränderung eingetreten ist. Sie plädiert für eine gerechte Welt, von der alle Menschen profitieren würden. Für ein Miteinander statt ein Gegeneinander. Für den Funken, den jede*r von uns mitentzünden kann. Dürfte ich nur ein Buch zum Thema Feminismus empfehlen, so wäre es dieses. Lest es!!
Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht von Barbara Blaha In Funkenschwestern verbindet Barbara Blaha persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Analysen und zeigt, warum Feminismus weit mehr ist als ein Kampf um einzelne Rechte. Sie beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Arbeit, Geld und Macht und macht deutlich, weshalb viele Probleme, die Frauen im Alltag erleben, keine individuellen Einzelfälle, sondern strukturelle Fragen sind. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Barbara Blaha schreibt klar, direkt und verständlich, ohne komplizierte Fachsprache oder erhobenen Zeigefinger. Besonders gefallen hat mir, dass sie ihre Argumente nicht nur mit Zahlen und Studien untermauert, sondern auch immer wieder persönliche Erfahrungen einfließen lässt. Dadurch bleiben die Themen greifbar und verlieren sich nicht in abstrakten Debatten. Beim Lesen wurde für mich einmal mehr deutlich, wie eng wirtschaftliche und feministische Fragen miteinander verbunden sind. Wer über Löhne, Arbeitszeiten, Care-Arbeit oder Altersarmut spricht, spricht eben auch über Gleichberechtigung. Das Buch zeigt an vielen Beispielen, wie tief bestehende Ungleichheiten in gesellschaftlichen Strukturen verankert sind und warum sie sich nicht allein durch individuelle Entscheidungen lösen lassen. Besonders spannend fand ich, dass Barbara Blaha nicht nur Probleme benennt, sondern Zusammenhänge sichtbar macht, die im Alltag oft übersehen werden. Viele Dinge, die Frauen erleben, werden noch immer als persönliche Herausforderung dargestellt, obwohl sie Millionen Menschen betreffen. Genau diese Perspektive hat das Buch für mich besonders wertvoll gemacht. An einigen Stellen waren mir die Argumente etwas vertraut, weil ich mich mit feministischen Themen bereits intensiv beschäftige. Wer sich schon länger mit Gleichstellung, Care-Arbeit oder sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzt, wird nicht jede Erkenntnis neu finden. Trotzdem hat Barbara Blaha es geschafft, bekannte Themen verständlich, nachvollziehbar und mit einer großen Portion Energie aufzubereiten. Für mich ist Funkenschwestern ein Buch, das zeigt, warum Feminismus alle betrifft und warum Gleichberechtigung keine Nischenfrage ist. Es macht Mut, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge zu erkennen und gesellschaftliche Zustände nicht einfach als gegeben hinzunehmen. Gerade deshalb halte ich dieses Buch für wichtig. ★★★★★ (5 von 5 Sternen)

Diese Buch sollte jeder (und jede) lesen!
Herrlich ausbalanciert zwischen faktenbasierten Informationen und leidenschaftlichen Überzeugungen, die einfach motivieren, der Seele gut tun und einem das Gefühl geben: man ist nicht allein. Mit einer Brise Ironie und Humor gibt Barbara Blaha da einem direkt einen Haufen Argumente mit, die bei der nächsten Debatte sicherlich praktisch sein werden.

Schon das Cover symbolisiert den Protest gegen das patriarchale System. Und ganz nach dem Motto „Hier wird gezündelt!“ ist auch das Vorsatzpapier mit brennenden Streichhölzern übersät. Als Bettlektüre eignet sich dieser Band kaum; zu sehr regen mich die geschilderten Ungerechtigkeiten auf, als dass ich danach ruhig schlafen würde. Abschrecken konnte mich das natürlich nicht; schließlich ist es mir ein Ansinnen, mich für eine bessere Welt einzusetzen. Barbara Blaha tut dies auf Bühnen und nun auch in dieser Streitschrift, indem sie persönliche Erfahrungen mit recherchierten Fakten verbindet. Diese Mischung entfaltet in gebündelter Form eine beachtliche Wucht und weckt hoffentlich ein Gefühl von Gemeinschaft und Widerstand unter den „Funkenschwestern“. „Wir können eine andere Welt schaffen. Aber wir müssen es selbst tun – so, wie es die anderen selbst gemacht haben, die vor uns da waren.“ Gern unterstütze ich dieses Anliegen, indem ich die Publikation als Augenöffner empfehle. Verständlich geschrieben, deckt sie zahlreiche feministische Themenfelder ab – vom strukturellen Kleinhalten von Frauen über Rollenzuweisungen bis hin zu Liebe und Hoffnung. Mein einziger Kritikpunkt: Da ich mich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, waren mir viele Aspekte nicht neu. Doch aufgerüttelt bin ich allemal!
"If you can´t smash it, set it on fire", stellt Barbara Blaha als Motto ihrem Buch voran, in dem sie das Patriarchat detailreich analysiert. Die Kapitel befassen sich mit verschiedenen Aspekten: wie das Patriarchat Frauen systematisch klein hält und ihre Kompetenz untergräbt, dass Frauen weniger verdienen und weniger Zeit haben und es thematisiert Beziehungen und patriarchale Gewalt. Was dieses Buch besonders macht: Blaha verknüpft Statistiken und Zahlen mit Geschichten aus ihrem Leben. Das macht sie als Autorin nahbar und holt mich als Leserin ab. Wen sie als Leser*in beim Schreiben im Kopf hatte, habe ich mich mehrmals gefragt. Vielleicht eher jene Personen, die sich neu mit den Themen Feminismus und Patriarchat beschäftigen. Für die ist es das ideale und kompakte Einstiegsbuch, dass aufgrund der herrschenden Verhältnisse wütend macht und zum Zündeln anstiftet - auch wenn das letzte Kapitel zu Feminismus und Erfolgen von Frauen fast ein bisschen zu versöhnlich und zu wenig aufwieglerisch ist. Insgesamt ist der Funke bei mir übergesprungen. Ich such jetzt mal die Zündhölzer ...
Funkenschwestern ist ein so wichtiges Buch, das zeigt, wie tief die klassische Rollenverteilung in uns Menschen verankert ist. Es ist gut recherchiert und stützt seine Argumente auf eine Vielzahl von Statistiken und Fakten, was die Dringlichkeit der Thematik noch mehr unterstreicht. Barbara Blaha macht sichtbar, was oft im Alltag untergeht und als selbstverständlich hingenommen wird, außerdem regt Funkenschwestern dazu an, die eigenen Denkmuster zu hinterfragen. Absolute Leseempfehlung!
Wichtiges Buch!
Dieses Buch ist sooo wichtig! Die Autorin schafft es in diesem Sachbuch viele Themen des Feminismus zu beleuchten und mit entsprechenden Studien und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu untermauern. Denn es ist eben keine "gefühlte" Wahrheit, dass Frauen weiterhin diskriminiert werden, sondern eine Tatsache, die sich durch entsprechende wissenschaftliche Publikationen beweisen lässt. Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln klar benannt, wo das Problem liegt, durch Beispiele (auch durch sehr persönliche der Autorin) dargestellt und unterstrichen. Es ist ein sehr wichtiges Buch, das viele Missstände aufzeigt, manchmal durch Anekdoten oder Studien verdeutlicht und besonders Frauen ermutigt, laut zu sein, für sich einzustehen und sich der sexistischen Muster bewusst zu werden. Denn wir alle sind in einem Patriarchat aufgewachsen und haben dadurch auch Misogynie verinnerlicht. Dieses Buch zeigt uns diese Misslage und ermutigt, sich dessen bewusst zu werden und etwas zu verändern! Eine klare Empfehlung für jeden!












