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Kritik des Vorsatzbegriffs
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Über das Buch
Vorsatz wird seit
Feuerbach
verbreitet mit einer bestimmten Gestalt der menschlichen Psyche gleichgesetzt, dies in der Annahme, ein Individuum lasse sich durch Einwirkung auf seine Psyche lenken, insbesondere abschrecken. Daneben steht die an
Hegel
und seine Schüler anknüpfende Deutung, Vorsatz sei die Eigenschaft einer "denkenden" Person, die durch ihr Arrangement der Welt einen Sinn schafft, der auch deliktisch ausfallen kann und dem sich widersprechen lässt. "Psychisches Faktum" und "personaler Sinn" werden hier bei diversen Problemen des Vorsatzes (
dolus malus, indirectus, eventualis
, kommunikative Relevanz der Tätervorstellung u. a. m.) mit dem Ergebnis entgegengesetzt, dass ein psychologisierendes Verständnis mit
rechtlichen
Wertungen nicht harmoniert.
Editionen (1)
ISBN9783161595004
VerlagMohr Siebeck
Erscheinungsdatum04.08.20
Seitenzahl65
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreRecht
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis29.00 €
Autorin / Autor
Über Günther Jakobs
Geboren 1937; Studium der Rechtswissenschaft in Köln, Kiel und Bonn; beide Staatsexamina in Düsseldorf (1963, 1967); 1967 Promotion und 1971 Habilitation in Bonn; Professor in Bochum, Kiel, Regensburg und ab 1986 Bonn; dort Direktor des Rechtsphilosophischen Seminars; 2002 Emeritierung.
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