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Das Karlstadt-Bild in der Forschung
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Über das Buch
Andreas Bodenstein von Karlstadt (1486-1541) war der erste Wittenberger Kollege Martin Luthers, der akademisch und publizistisch für diesen eintrat. Zugleich war er der erste, der sich mit ihm überwarf. Entsprechend ambivalent wird seit jeher Karlstadts Bedeutung für die Reformation bestimmt. War er bei manchen der prototypische Verräter an der reformatorischen Einheit, wurde er bei anderen zur Identifikationsfigur für reformierte, kongregationalistische oder täuferische Elemente in der frühen Wittenberger Reformation. Martin Keßler unterstreicht die Dringlichkeit einer grundlegenden Revision des Karlstadt-Bildes, indem er die wesentlichen Beiträge zu Karlstadt seit dem 17. Jahrhundert schildert und die Hauptentwicklungen der historischen und theologischen Forschung des 19. und 20. Jahrhunderts untersucht.
Editionen (1)
ISBN9783161531842
VerlagMohr Siebeck
Erscheinungsdatum21.11.14
Seitenzahl612
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreReligion & Glaube
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis159.00 €
Autorin / Autor
Über Martin Keßler
Geboren 1975; 1995-2000 Studium der Ev. Theologie; 2006 Promotion; 2013 Habilitation; 2018-20 Heisenberg-Professor fuÌr neuzeitliche Kirchengeschichte in Frankfurt am Main; 2020-22 Professor fuÌr Kirchen- und Theologiegeschichte an der UniversitaÌt Basel; Schlegel-Professor fuÌr Kirchengeschichte an der UniversitaÌt Bonn.
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