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Jugendbücher

Metamorphoses

3,7(18)
Hardcover31,50 €Softcover4,80 €
Sprache
Latein
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Über das Buch

Ovids umfangreiches Epos der Verwandlungssagen zählt zu den berühmtesten und beliebtesten Werken der lateinischen Literatur. Diese Auswahl präsentiert die bekanntesten und schönsten Episoden: Apoll und Daphne, Europa, Pyramus und Thisbe, Dädalus und Ikarus, Orpheus und Eurydike, Pygmalion, Midas und viele andere. Mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

Editionen (1)

ISBN9783150197813
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum15.02.10
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

1 Rezensionen

3,7

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  • hannahmariaz
    hannahmariaz

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    4,0

    beendet am: 01.02.26 Sprache: Englisch < Ovids ‚Metamorphosen‘, eines der folgenreichsten Bücher der Weltliteratur, sind als Fundgrube des Mythos eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Dichter, Maler, Musiker und Psychologen. Zwischen Identitätssuche und -verlust wandelt sich der Mensch ständig und verwandelt seine Umwelt. Das Prinzip Metamorphose bestimmt Städte, Reiche, Götter, Religionen, ja das Erscheinungsbild der Erde. Einzelinterpretationen erschließen zentrale Themen, so Kreativität und Gefährdung des Menschen. Orpheus leistet als Künstler Übermenschliches, scheitert aber an seiner übergroßen Liebe. Perfekte technische Spezialisierung führt für Arachne zum Verlust der Menschennatur. Aus dem Jäger Actaeon wird ein gejagtes Wild: eine kafkaeske Erfahrung, die Ovids Verbannungsschicksal vorwegnimmt. > Eine Vielzahl von Mythen und Sagen in einem wunderschönen Werk von Ovid. Einige der Erzählungen waren mir schon bekannt, andere waren komplett neu. Sehr schön geschrieben und der Aufbau des Buches hat mir auch gut gefallen. Am Anfang sind, wie bei den anderen Stoffgebundenen Büchern des Penguin Verlags, viele Informationen über den Dichter und sein Leben. Aber auch Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen, Göttern und Wesen aus den Sagen werden gegeben. Es war sehr schön zu lesen und dazu noch sehr informativ. Für alle Liebhaber der griechisch/ römischen Mythologie ist es empfehlenswert.

    31. März 2026

Autorin / Autor

Über Ovid

Ovid (Publius Ovidius Naso, 20. März 43 v. Chr. Sulmona – um 17 n. Chr.) prägt mit seinen »Metamorphosen« das Bild der Nachwelt auf die griechische Mythologie. Nach einem Studium der Rhetorik in Rom reist Ovid zu Studienzwecken nach Kleinasien und Griechenland. Eine Laufbahn als Beamter bricht er ab und beginnt eine außerordentlich erfolgreiche Dichterlaufbahn in Rom. Aus ungeklärten Gründen wird er 8 n. Chr. auf Geheiß des Kaisers Augustus an den Rand des Imperiums nach Tomi, dem heutigen rumänischen Konstanza, verbannt. Seine literarische Frühphase ist geprägt von erotischen Dichtungen wie »Amores« (»Liebesgedichte«) und »Ars amatoria« (»Liebeskunst«). In der darauffolgenden Phase nimmt er sich großen Sagenzyklen an: Er ergründet mit »Fasti« das römische religiöse Brauchtum und beginnt mit seinen Verwandlungsgeschichten – den »Metamorphosen«, die er im Exil beendet. In Tomi entstehen »Tristia« (»Klagelieder«), in denen er sein Leben Revue passieren lässt und sein Schicksal beklagt. Manche dieser Dichtungen, daneben auch ein Lobgedicht auf Augustus und Tiberius, sollen eine Begnadigung erzielen – ohne Erfolg. Ovid stirbt acht Jahre nach seiner Verbannung im Exil.

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