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Lyrik & Dramen

Metamorphosen

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Über das Buch

Ovids umfangreiches Epos, in dem er die Verwandlungssagen der klassischen Antike kunstvoll zu einem einheitlichen Werk verarbeitet hat, ist eines der wirkungsmächtigsten Stücke der römischen Literatur überhaupt. Indem der Dichter die Mythen psychologisch durchdrang und ihre menschlichen Aspekte betonte, schuf er für alle Folgezeiten eine zugängliche Version des Stoffes. Deswegen werden die Metamorphosen bis heute in Kunst und Literatur breit rezipiert. Stellvertretendes Zeugnis hiervon legen die beigegebenen Radierungen von Pablo Picasso ab, zu denen der Kunsthistoriker Eckhard Leuschner ein eigenes Nachwort verfasst hat. Der zweisprachige Paralleldruck ermöglicht es lateinkundigen Lesern, sich jederzeit an der Leichtfüßigkeit und dem sprachlichen Esprit ovidischer Verse im Original zu erfreuen. Für diese Ausgabe hat Michael von Albrecht seine Übersetzung neu überarbeitet. Sprachen: Deutsch, Latein

Editionen (36)

ISBN9783150107362
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum01.06.10
Seitenzahl1116

Rezensionen & Bewertungen

22 Bewertungen

3 Rezensionen

3,8

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  • reenii
    reenii

    51 Follower

    Oje - ich will ganz ehrlich sein: Das war ein echter Kampf! Ich habe mir so sehr vorgenommen, Ovids Metamorphosen einmal im Leben zu lesen. Aber obwohl mich der Ehrgeiz gepackt hat, hatte ich damit keinen Spaß. Als ehemalige Germanistikstudentin habe ich mich schon öfter erfolgreich durch alte Texte gearbeitet, aber hier konnte ich einfach keinen Zugang finden. Die Sprache (bzw. Stil der Übersetzung) hat es mir echt schwer gemacht und dafür gesorgt, dass wirklich wenig vom Inhalt hängen geblieben ist. Schade - denn eigentlich mag ich mythologische Themen sehr und hatte gehofft, dass ich hier noch ein bisschen mehr lerne als das, was ich aus dem Lateinunterricht oder dem Studium mitgenommen habe. Ich werde vermutlich keine intellektuelle Klassikermaus mehr und bleibe für ein gutes Lesevergnügen einfach bei modernerer Kost à la Romantasy. :D Gibt es die Metamorphosen auch in einer modernen, aber akkuraten Neuerzählung?

    19. Feb. 2026

  • cupcake_kathi
    cupcake_kathi

    130 Follower

    5,0

    Lehrreich und spannend

    Diese Sammlung von griechischen mythlogischen Erzählungen handeln viel über menschliches Handeln. Einer seits das negative Handeln aus Emotionen wie Rache, Neid oder Egoismus. Bestrafung seitens der Götter traf die Menschen sehr oft. - Ein schreckliches Elend. Andererseits wurden positive Entscheidungen durchaus belohnt. Thema Gastfreundschaft und Demut oder Hilfsbereitschaft oder Gnade. Gerade dieses wurde von den Göttern belohnt. Viele dieser Geschichten sind auch immer verbunden mit der Natur und spiegelt deren Gewalt/Kraft wieder, die auch als symbolisch als Götter dargestellt wurden. Die Wildnis/Natur gegen die Zivilisation/Mensch. Wie man aus dem Namen des Buches Metamorphosen entnehmen kann werden hier hauptsächlich Geschichten über Verwandlung in Tiere oder Pflanzen beschrieben. Zur Bestrafung durch die Auslösung des Zorns bestimmter Götter oder als Erlösung, um Situationen zu entkommen, so gesehen als Befreiung in die Natur.

    15. Jan. 2025

  • morallyblack
    morallyblack

    8 Follower

    5,0

    Als Langzeitprojekt gedacht, wurden Ovids Metamorphosen überraschend Teil meiner 75hardchallenge und begleiteten mich so über die ersten 2,5 Wochen jeden Tag. Ich fand große Freude daran und erkannte vieles wieder, das mir vorher nicht im Zusammenhang mit anderen Teilen bekannt war und doch, sobald einmal gelesen, sehr klare Verbundenheit zeigte. Ich habe sehr viel aus diesem kleinen Projekt mitnehmen können, besitze eine wunderschöne Ausgabe und werde sie sicherlich immer wieder zur Hand nehmen.

    2. März 2024

Autorin / Autor

Über Ovid

Ovid (Publius Ovidius Naso, 20. März 43 v. Chr. Sulmona – um 17 n. Chr.) prägt mit seinen »Metamorphosen« das Bild der Nachwelt auf die griechische Mythologie. Nach einem Studium der Rhetorik in Rom reist Ovid zu Studienzwecken nach Kleinasien und Griechenland. Eine Laufbahn als Beamter bricht er ab und beginnt eine außerordentlich erfolgreiche Dichterlaufbahn in Rom. Aus ungeklärten Gründen wird er 8 n. Chr. auf Geheiß des Kaisers Augustus an den Rand des Imperiums nach Tomi, dem heutigen rumänischen Konstanza, verbannt. Seine literarische Frühphase ist geprägt von erotischen Dichtungen wie »Amores« (»Liebesgedichte«) und »Ars amatoria« (»Liebeskunst«). In der darauffolgenden Phase nimmt er sich großen Sagenzyklen an: Er ergründet mit »Fasti« das römische religiöse Brauchtum und beginnt mit seinen Verwandlungsgeschichten – den »Metamorphosen«, die er im Exil beendet. In Tomi entstehen »Tristia« (»Klagelieder«), in denen er sein Leben Revue passieren lässt und sein Schicksal beklagt. Manche dieser Dichtungen, daneben auch ein Lobgedicht auf Augustus und Tiberius, sollen eine Begnadigung erzielen – ohne Erfolg. Ovid stirbt acht Jahre nach seiner Verbannung im Exil.

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