Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Vom glücklichen Leben

4,3(11)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

»Glücklich leben wollen alle.« Wohl wahr! Doch worin besteht eigentlich die echte Glückseligkeit? Und wie kann man sie erreichen? Hier zeigt der römische Philosoph, stark beeinflusst von stoischem Gedankengut, einen klaren Weg auf. Denn der Verlauf der äußeren Welt liegt nicht in unserer Macht, wohl aber die innere Haltung, die wir dazu einnehmen. Breit wird dies am Beispiel vom Wert des Reichtums vorgeführt – ein Text, der in den Zeiten der großen Finanzkrise einen ganz neuen Klang erhält …

Editionen (10)

ISBN9783150106907
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum01.08.09
Seitenzahl93

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

2 Rezensionen

4,3

Tippen zum Filtern

  • readingmerci
    readingmerci

    118 Follower

    5,0

    “Und eure in Gift getauchte Bosheit soll mich nicht abschrecken von dem unbedingt Guten; selbst das Gift, mit dem ihr andere bespritzt, euch selbst aber tötet, soll mich nicht abhalten, ohne Unterlass ein Leben zu preisen, nicht wie ich es führe, sondern wie es nach meiner festen Überzeugung geführt werden muss, soll mich nicht abhalten, die Tugend anzubeten und in weitestem Abstand mich mühselig ihr nachzuschleppen.”

    ________________________________________________________ Ich kann gar nicht alles aufzählen, was ich aus diesem Werk von Seneca mitnehmen konnte. Ich empfehle es definitiv ALLEN. Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig, da sie direkt aus dem Lateinischen übersetzt wurde. Trotzdem lässt es sich einigermaßen gut lesen. Ein zweites Mal zu lesen um wirklich alles zu verstehen würde ich dennoch wärmstens empfehlen. Seine Lehren bleiben noch lang im Kopf.

    17. Aug. 2025

  • marae
    marae

    36 Follower

    4,0

    Interessant und schön geschrieben

    1. Apr. 2026

Autorin / Autor

Über Seneca

Seneca (Lucius Annaeus Seneca, auch Seneca der Jüngere genannt, zwischen 4 v. Chr. und 1 n. Chr. Cordova/Cordoba – April 65 n. Chr. bei Rom) war unter den Kaisern Caligula und Claudius als Anwalt, Quästor und Senator tätig. Im Jahre 41 ins Exil nach Korsika geschickt, wurde er acht Jahre später zur Erziehung Neros nach Rom zurückberufen. Als Dichter beschäftigt sich Seneca in »Medea«, »Oedipus« und sieben weiteren Tragödien mit Stoffen aus dem griechischen Sagenkreis. Mit »Apocolocyntosis« (»Die Verkürbissung des Kaisers Claudius«) gelingt ihm ein bissiges und scharfzüngiges Pamphlet gegen Claudius, der ihn ins korsische Exil geschickt hatte. Als Philosoph vertritt er in seinen Briefen »Epistulae morales ad Lucilius« (»Briefe an Lucilius über Ethik«) sowie in seinen Abhandlungen, beispielsweise »De vita beata« (»Vom glücklichen Leben«) oder »De tranquillitate animi« (»Von der Ausgeglichenheit der Seele«) die Lehre der Stoa, die Leben und Tod mit Genügsamkeit, Weisheit und Gleichmütigkeit entgegentritt. In diesem Geist erscheint auch Senecas Ableben, wie es der Historiker Tacitus in seinen »Annalen« beschreibt: Seneca wird von Nero, der dem Lehrer zusehends entglitten war, der Teilnahme an der Pisonischen Verschwörung beschuldigt und zum Selbstmord gedrängt – einem Befehl, dem der Philosoph laut Tacitus stoisch Folge leistete.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick