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Der Hessische Landbote

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Über das Buch

'Der Hessische Landbote' markiert den Höhepunkt der revolutionären Publizistik im deutschen Vormärz. Die von Friedrich Ludwig Weidig gemeinsam mit Georg Büchner verfasste sozialrevolutionäre Flugschrift stellt die ökonomischen Verhältnisse als die fundamentale Ursache der politischen Unfreiheit dar und ruft in einer ungewöhnlichen Radikalität zum Widerstand gegen die herrschenden Verhältnisse auf. Die Studienausgabe bietet den kritischen Text beider überlieferter Fassungen des 'Hessischen Landboten' vom Juli und vom November 1834, außerdem einen umfangreichen Kommentar mit Anmerkungen, Schriften aus dem Umkreis des 'Hessischen Landboten', Material wie Verhöraussagen und Untersuchungsberichte sowie ein ausführliches Nachwort.

Editionen (5)

ISBN9783150094860
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum31.01.96
Seitenzahl213

Autorin / Autor

Über Georg Büchner

Georg Büchner (17.10.1813 Goddelau bei Darmstadt – 19.2.1837 Zürich) beschäftigte sich bereits während seines Studiums der Medizin mit Geschichte und Philosophie und fand zum politischen Engagement, das u. a. zur Gründung von Sektionen der geheimen Gesellschaft für Menschenrechte führte. Ein Jahr später zwang ihn die von ihm verfasste Flugschrift »Der Hessische Landbote«, in der Büchner die Landbevölkerung zur Auflehnung gegen die Oberschicht aufrief, zur Flucht. Zu seinen bekanntesten Werken zählen »Dantons Tod«, das das Thema der Französischen Revolution aufnimmt, sowie das Lustspiel »Leonce und Lena« und das unvollendete Drama »Woyzeck«.

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