Blick ins Buch

Romane

Der gestiefelte Kater

3,6(44)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Tiecks »Gestiefelter Kater« ist als Schauspiel eines Schauspiels konzipiert, ist ein Balanceakt auf einem Grenzpunkt zwischen Tiefsinn und Unsinn, ein geistreich-witziges Spiel mit der Illusion, mit mehreren Spielebenen und Rollendimensionen. Es realisiert romantische Ironie als Spiegelung des Stücks im Stück: Inhalt ist ein mißglückter Theaterabend, der halb scheiternde Versuch einer fiktiven Theatertruppe, das Märchenstück eines fiktiven Autors vor einem fiktiven Publikum aufzuführen. Text in neuer Rechtschreibung

Editionen (14)

ISBN9783150089163
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum31.01.01
Seitenzahl88

Rezensionen & Bewertungen

44 Bewertungen

6 Rezensionen

3,6

Tippen zum Filtern

  • books_ofjuliet
    books_ofjuliet

    76 Follower

    2,5

    Nettes Buch, jedoch zwischenzeitlich echt verwirrend geschrieben

    9. Aug. 2024

  • tini99
    tini99

    124 Follower

    3,0

    Verwirrend aber lustig

    Kann man mal gelesen haben, ich fand die Metaebene mit dem Dichter und der Storyline eigentlich ganz lustig, aber dadurch ist irgendwie die Handlung so in den Hintergrund gerückt. Die Story um den gestiefelten Kater Hinze mochte ich aber schon immer.

    9. Jan. 2026

  • jonana
    jonana

    6 Follower

    4,5

    Kann man machen

    Das Buch wurde mir im Studium vorgeschlagen Und ich muss sagen Liest sich gut Ist kurz Macht spaß

    30. Juni 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ludwig Tieck

(Johann) Ludwig Tieck (31.5.1773 Berlin – 28.4.1853 Berlin) zählt zusammen mit Novalis und den Schlegel-Brüdern zu den wesentlichen Protagonisten der literarischen Romantik. Neben seiner Tätigkeit als freier Schriftsteller war er ab 1825 in Dresden als Hofrat und Dramaturg am Hoftheater tätig. 1842 folgte er dem Ruf König Friedrich Wilhelms IV. als Theatermacher nach Berlin, wo er auch seinen Lebensabend verbrachte. Tieck begann bereits auf dem Gymnasium mit dem Verfassen von Dramen und Erzählungen. Der Briefroman »William Lovell«, in dem er den Niedergang eines enterbten jungen Briten beschreibt, steht am Beginn seines romantischen Schaffens. Besondere Bekanntheit erlangte Tieck mit dem Verfassen von Märchen: In den Bereich des Schauerromans begibt er sich mit »Der blonde Eckbert«, während »Der Runenberg“ in romantischer Manier mit der Unvereinbarkeit von Realität und idyllischer Verklärung spielt. »Der gestiefelte Kater« – sein wohl bekanntestes Märchenspiel – löste, aufgrund des sprechenden Katers als Protagonist und dem fiktiven unerbittlichen Publikum auf der Bühne, bei seiner Uraufführung einen öffentlichen, aber auch von Tieck kalkulierten Eklat aus.

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