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Romane

Der blonde Eckbert · Der Runenberg

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Über das Buch

Zwei Musterbeispiele des romantischen Kunstmärchens, dessen Gattung durch Tiecks »Blonden Eckbert« geradezu begründet wurde. »Im ›Blonden Eckbert‹«, schrieb A. W. Schlegel, »werden Schauer erregt, an denen keine Hässlichkeit der Erscheinung teilhat, und die umso überraschender treffen, weil sie nicht mit großen Zurüstungen herbeigeführt werden.«

Editionen (26)

ISBN9783150077320
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum31.01.86
Seitenzahl57

Merkmale

1 Bewertungen

MittelKomplexPoetischNachdenklichVerstörendSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

72 Bewertungen

4 Rezensionen

3,3

Tippen zum Filtern

  • ankeliest
    ankeliest

    63 Follower

    4,0

    Ein misshandeltes Mädchen wird von einer seltsamen Alten in Waldeinsamkeit aufgenommen und freundlich behandelt. Als dieses Mädchen in der Pubertät mit 14 Jahren angeregt durch Rittergeschichten und Liebe von Sehnsucht nach der Welt und dem Leben überwältigt wird, wird sie quasi kriminell. Soweit... Am Schluss sind wieder alle auf magische Art bestraft, auch ihr Mann. Diese Romantiker!

    26. Sept. 2025

  • lq1ura
    lq1ura

    12 Follower

    2,0

    Hab die Story und die Aussage irgendwie garnicht verstanden

    31. Aug. 2025

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ludwig Tieck

(Johann) Ludwig Tieck (31.5.1773 Berlin – 28.4.1853 Berlin) zählt zusammen mit Novalis und den Schlegel-Brüdern zu den wesentlichen Protagonisten der literarischen Romantik. Neben seiner Tätigkeit als freier Schriftsteller war er ab 1825 in Dresden als Hofrat und Dramaturg am Hoftheater tätig. 1842 folgte er dem Ruf König Friedrich Wilhelms IV. als Theatermacher nach Berlin, wo er auch seinen Lebensabend verbrachte. Tieck begann bereits auf dem Gymnasium mit dem Verfassen von Dramen und Erzählungen. Der Briefroman »William Lovell«, in dem er den Niedergang eines enterbten jungen Briten beschreibt, steht am Beginn seines romantischen Schaffens. Besondere Bekanntheit erlangte Tieck mit dem Verfassen von Märchen: In den Bereich des Schauerromans begibt er sich mit »Der blonde Eckbert«, während »Der Runenberg“ in romantischer Manier mit der Unvereinbarkeit von Realität und idyllischer Verklärung spielt. »Der gestiefelte Kater« – sein wohl bekanntestes Märchenspiel – löste, aufgrund des sprechenden Katers als Protagonist und dem fiktiven unerbittlichen Publikum auf der Bühne, bei seiner Uraufführung einen öffentlichen, aber auch von Tieck kalkulierten Eklat aus.

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