Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Macbeth

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Über das Buch

»Macbeth« ist das kürzeste Stück Shakespeares und durch seine Figuren und Handlung besonders zugänglich: Macbeth ist ein tapferer Held, der durch eigenen Ehrgeiz und die Manipulationen seiner Frau dem Verbrechen verfällt, sich zum mehrfachen Mörder wandelt und schließlich von einer Allianz der Rechtschaffenen zum gerechten Fall gebracht wird. Das Stück macht die Versuchungen der Macht und ihre unentrinnbare Logik nachvollziehbar und zeigt drastisch ihre fatalen Folgen.

Die sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung, zu der August Wilhelm Schlegel und – unter Mitübersetzer- und Herausgeberschaft von Ludwig Tieck – auch Dorothea Tieck und Wolf Heinrich Graf Baudissin beigetragen haben, ist im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem eigenständigen deutschen Klassiker geworden. Indem sich die Übersetzer der Literatursprache der deutschen Klassik im Gefolge Goethes und Schillers bedienten, schufen sie ein poetisches Übersetzungswerk von großer sprachlicher Geschlossenheit und weitreichender Wirkung. – Text in neuer Rechtschreibung.

König Duncan von Schottland verleiht seinem Heerführer Macbeth – gemäß der Prophezeiung dreier Hexen – nach dem erfolgreichen Kampf gegen Aufständische den Titel ›Thane of Cawdor‹. Dem zweiten Teil der Prophezeiung, nämlich dass Macbeth König werde, glaubt Macbeth, zusätzlich überredet von seiner Frau, nachhelfen zu müssen, indem er König Duncan ermordet. Macbeth trachtet nun allen (vermeintlichen) Mitwissern, Konkurrenten und Gegnern nach dem Leben und schreckt auch vor Mord an deren Familien nicht zurück. Schließlich setzen König Duncans geflohener Sohn Malcolm und der Edelmann Macduff dem mörderischen Treiben Macbeths in einer Schlacht ein Ende.

»Selbst auf den einfachsten Nenner gebracht, war Shakespeares Problem in Macbeth ein gewaltiges: Da ist ein ›edler‹ Mann, voller Gewissensskrupel und ›Milch der Menschenliebe‹, der zu einem ›toten Bluthund‹ wird, der aber gleichzeitig die dominierende Rolle des tragischen Helden, welcher unser Mitgefühl beansprucht, bis zum Ende spielen muss. Ist es schon schwierig genug, moralische Entartung glaubhaft zu schildern, so ist es fast unmöglich, dies in einer Weise zu tun, die uneingeschränktes Mitleid erfordert.« Wayne Booth

Editionen (44)

ISBN9783150000175
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum31.01.86
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

493 Bewertungen

45 Rezensionen

3,7

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  • domi1012
    domi1012

    614 Follower

    2,0

    Schullektüre

    Ich finde es zwar nicht mehr so schlimm wie früher zum lesen, jedoch werde ich einfach mit der Sprache nicht warm. Klar mir ist bewusst dass es sich hier um ein sehr altes Buch handelt, jedoch gibt es auch alte Bücher welche mich mehr abgeholt haben als dieses hier. Die Geschichte sonst ist in Ordnung.

    19. Mai 2026

  • ecem
    ecem

    194 Follower

    3,5

    Achtung Spoiler

    Mein erster Shakespeare! Um in diese Geschichte reinzukommen, hat es lange gedauert. Auch die Sprache war eine andere, sodass das Lesen auch erschwerter war. An manchen Stellen war es verständlicher, sodass man auch mit der Handlung mitkommen konnte und auch Vergnügen verspürte. Das Ende war verwirrend, weil Freunde zu Feinden wurden und manch einer dem Wahnsinn Verfall.

    22. Sept. 2024

  • sofiareads
    sofiareads

    88 Follower

    4,5

    iconic

    probably my second favorite Shakespeare of all time (after Hamlet).

    iconic

    23. Mai 2026

3 von 45 Rezensionen

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