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2,5 Sterne Ok, zwei LSD-Trips hintereinander sind erstmal genug. Die Geschichte war zwar weniger verworren als in UBIK, aber wenigstens fand ich die Idee dort spannend. Das Konzept hinter Marsianischer Zeitsturz war für mich einfach nicht greifbar und hat mich ratlos und unbefriedigt zurückgelassen. Es war in gewisser Weise "normaler" als Ubik aber gleichzeitig mit Passagen die wie psychedelische Trips gewirkt haben und diese seltsame Kombination hat mir nicht zugesagt. Die Abschnitte die aus Sicht der schizophrenen Personen geschildert werden sind interessant, lesen sich aber eher wie die Halluzinationen eines Drogensüchtigen als eines psychisch kranken Menschen. Was es wahrscheinlich auch ist, wenn man sich ein bisschen mit Philip K. Dicks Biografie beschäftigt. Die Schizophrenie war in den 60ern als das Buch geschrieben wurde, aber auch noch anders definiert als heute. Was mir bei Philip K. Dicks Büchern generell negativ auffällt und in Marsianischer Zeitsturz im Speziellem, ist das Frauenbild. Das ist doch sehr sexistisch geprägt, was natürlich auch der Zeit geschuldet ist. Aber Dick legt meines Erachtens nach sehr viel Wert darauf seine Frauenfiguren auszuschmücken und unterschiedliche Charaktere einzubringen, die letztendlich aber alle nur dieselben Klischees darstellen. Ich werde definitiv noch Weiteres von diesem Autor lesen, aber erstmal brauche ich eine Pause.
21. Jan. 2023
2,5 Sterne Ok, zwei LSD-Trips hintereinander sind erstmal genug. Die Geschichte war zwar weniger verworren als in UBIK, aber wenigstens fand ich die Idee dort spannend. Das Konzept hinter Marsianischer Zeitsturz war für mich einfach nicht greifbar und hat mich ratlos und unbefriedigt zurückgelassen. Es war in gewisser Weise "normaler" als Ubik aber gleichzeitig mit Passagen die wie psychedelische Trips gewirkt haben und diese seltsame Kombination hat mir nicht zugesagt. Die Abschnitte die aus Sicht der schizophrenen Personen geschildert werden sind interessant, lesen sich aber eher wie die Halluzinationen eines Drogensüchtigen als eines psychisch kranken Menschen. Was es wahrscheinlich auch ist, wenn man sich ein bisschen mit Philip K. Dicks Biografie beschäftigt. Die Schizophrenie war in den 60ern als das Buch geschrieben wurde, aber auch noch anders definiert als heute. Was mir bei Philip K. Dicks Büchern generell negativ auffällt und in Marsianischer Zeitsturz im Speziellem, ist das Frauenbild. Das ist doch sehr sexistisch geprägt, was natürlich auch der Zeit geschuldet ist. Aber Dick legt meines Erachtens nach sehr viel Wert darauf seine Frauenfiguren auszuschmücken und unterschiedliche Charaktere einzubringen, die letztendlich aber alle nur dieselben Klischees darstellen. Ich werde definitiv noch Weiteres von diesem Autor lesen, aber erstmal brauche ich eine Pause.
21. Jan. 2023





