Blick ins Buch

Humor

Das Tagebuch von Edward dem Hamster 1990 - 1990

4,2(120)
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Über das Buch

Montag. Mein Name ist Edward, und ich bin ein Hamster. Dienstag. Heute kam der Tierarzt. Er hat mich angefasst. Offenbar bin ich eine Frau. Mittwoch. Doch keine Frau. Ich habe nachgesehen. Donnerstag. Habe heute beschlossen, das Rad nicht mehr zu benutzen. Freitag. Sie können mir die Freiheit nehmen, aber niemals die Seele … In seinem erschütternden Tagebuch beschreibt Edward sein Dasein zwischen Käfigstäben und Futternapf – wie er plötzlich dem Hamsterrad entkommt und sich auf das Abenteuer Leben einlässt … Ein Ereignis!

Editionen (1)

ISBN9783104023021
VerlagFISCHER E-Books
Erscheinungsdatum22.08.13
Seitenzahl96

Rezensionen & Bewertungen

120 Bewertungen

18 Rezensionen

4,2

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  • maxilottibyphine
    maxilottibyphine

    472 Follower

    4,0

    Die Gedanken eines Hamsters... 🐹

    Dienstag: Heute kam der Tierarzt. Er hat mich angefasst. Offenbar bin ich eine Frau Mittwoch: Doch keine Frau. Ich habe nachgesehen. Interessant, wie so ein Hamster denken könnte. Ich habe ein paarmal schmunzeln müssen. Es regt aber auch wirklich zum Nachdenken an über Käfighaltung, Tierquälerei, etc. Ganz niedlich und sehr trocken formuliert 🐹☺️

    Die Gedanken eines Hamsters... 🐹

    11. Juni 2025

  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    4,0

    Wer hätte gedacht, dass die tiefsinnigsten existenziellen Fragen des Lebens ausgerechnet von einem Hamster in einem Käfig gestellt werden? Miriam und Ezra Elias „Das Tagebuch von Edward dem Hamster 1990-1990“ ist ein ebenso kurzes wie geniales Büchlein, das mit trockenem Witz und unerwarteter philosophischer Tiefe begeistert. Eine Lektüre, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregt und vier von fünf Sternen mehr als verdient hat. Die Aufzeichnungen des titelgebenden Nagers Edward umfassen sein kurzes, aber ereignisreiches Leben. Von der anfänglichen Identitätskrise („Dienstag. Heute kam der Tierarzt. Er hat mich angefasst. Offenbar bin ich eine Frau. Mittwoch. Doch keine Frau. Ich habe nachgesehen.“) bis hin zu tiefgründigen Reflexionen über Freiheit, Sinn und das monotone Dasein im Hamsterrad, lässt uns Edward an seinen ebenso komischen wie tragischen Gedanken teilhaben. Sein Ton ist dabei stets leicht arrogant, zynisch und von einer Prise Weltschmerz geprägt – eine Persönlichkeit, die in einem flauschigen kleinen Körper für herrliche Kontraste sorgt. Die Stärke des Buches liegt in seinem schwarzen Humor und der Fähigkeit, die großen Fragen der Philosophie in den banalen Alltag eines Haustieres zu transportieren. Edwards Kampf gegen die Gitterstäbe seines Gefängnisses, sein Misstrauen gegenüber den „Riesen“ (seinen Besitzern) und seine verzweifelte Suche nach einem höheren Sinn im Dasein zwischen Futternapf und Laufrad sind eine wunderbare Parabel auf das menschliche Leben. Die kurzen, prägnanten Tagebucheinträge, ergänzt durch minimalistische, aber ausdrucksstarke Illustrationen, machen die Lektüre zu einem kurzweiligen Vergnügen. Warum also keine vollen fünf Sterne? Das Buch ist mit seinen knapp 100 Seiten sehr schnell ausgelesen. Man hätte sich gewünscht, noch länger an Edwards absurden und doch so treffenden Beobachtungen teilhaben zu können. Zudem ist der Humor sehr speziell und zielt auf Liebhaber des schwarzen, britischen Witzes ab. Wer leichtere Kost bevorzugt, könnte von Edwards zynischer Art mitunter vor den Kopf gestoßen werden.

    14. Juni 2025

  • 5,0

    Dienstag: Heute kam der Tierarzt. Er hat mich angefasst. Offenbar bin ich eine Frau. Mittwoch: Doch keine Frau. Ich habe nachgesehen.

    Auch wenn das Leben von Edward leider nicht besonders lang war- hatte er trotzdem viel der Welt mitzuteilen. Von philosophischem Gedankengut über einen Traum von Freiheit und einem Ausbruch aus seiner brutalen Gefangenschaft, einer Liebe wie keine Zweite, einem versuchten Mordanschlag, dem nervigsten Hamsterrad, das man sich ausmalen kann, einer der krassesten Hungerstreike überhaupt, einer Feindschaft wie sie im Buche steht bis hin zu einem tragischen Ableben Edwards. Ich musste sehr oft bei diesen 96 Seiten schmunzeln. Auch die Illustrationen in dem Buch unterstreichen die dargestellten Handlungen von Edward. 5⭐

    14. März 2026

3 von 18 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Miriam Elia

Miriam und ihr Bruder Ezra Elia waren einst stolze Besitzer eines ungewöhnlich melancholischen Hamsters namens Edward. Sein Tod hinterließ bleibende Spuren in ihrer kollektiven Psyche, denn er war das einzige Lebewesen, das sie je in ihrer Obhut hatten. Seitdem sind Miriam und Ezra egoistisch und unglücklich und leben ein zurückgezogenes Leben in völligem Schweigen, das nur vom Kratzen der Schreib- und Zeichenstifte gestört wird.

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