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Romane

Die Verlobung in St. Domingo

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Über das Buch

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Haiti 1803: Inmitten des Aufstands der afrikanischen Sklaven gegen die französische Kolonialverwaltung entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen einem Europäer und einer Kreolin. Doch diese Liebe, die sich über die Grenzen der Kulturen und einer kolonialen Gesellschaft hinwegsetzt, trifft auf ein feindliches Unverständnis. Nie war Heinrich von Kleist aktueller als in dieser Novelle.

Editionen (15)

ISBN9783104018393
VerlagFISCHER E-Books
Erscheinungsdatum21.11.11
Seitenzahl50

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

2 Rezensionen

2,5

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  • ankeliest
    ankeliest

    63 Follower

    1,0

    Also...nein! Splatter von Kleist! mit seltsamer Wandlung zur plötzlichen Liebe und Treue irgendwie unmotiviert außerdem auf heute rassistischem Grundmotiv. In Zeiten des Hauses nach kolonialer Misshandlung entsteht die Liebe und endet sie auch, weil Vertrauen nicht möglich ist...aufgrund der Hautfarbe. Interessant aber das Kleist diesen Konflikt in Haiti um 1800 thematisiert hat und immerhin einige kritische Worte zu den Misshandlungen der Sklavenhaltergesellschaft gefunden hat

    15. Mai 2026

  • pixyl
    pixyl

    1 Follower

    3,0

    Romeo und Julia auf wish?

    Also das Buch hat schon sicher seinen Platz als "Literatur", aber die Tatsache, dass es Schullektüre ist, hat es wohl ein bisschen für mich verdorben. Und dann sind da auch noch Sätze, die ein Drittel der Seite einnehmen...

    30. Jan. 2026

Autorin / Autor

Über Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810 bis 1811 war er Herausgeber der ›Berliner Abendblätter‹, zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord.

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