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Romane

Bergkristall

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Über das Buch

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Am Heiligen Abend verirren sich die Geschwister Konrad und Sanna zwischen zwei Bergdörfern im Schnee. Um die Nacht zu überleben, suchen sie Zuflucht in einer schützenden Eishöhle. Als sie am nächsten Tag von den Dorfbewohnern gefunden werden, bedeutet dies nicht nur die Rettung der Kinder, sondern auch das Ende alter Feindseligkeiten …

Editionen (42)

ISBN9783104011943
VerlagFISCHER E-Books
Erscheinungsdatum11.11.10
Seitenzahl75

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

3 Rezensionen

3,5

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  • ribrob99
    ribrob99

    90 Follower

    3,5

    Eine detaillreiche Erzählung über zwei Geschwister, welche sich an Heiligabend im Gebirge verlaufen und damit die Bewohner zweier verfeindeter Dörfer näherbringen. Es war einfach zu lesen und man konnte sich sehr gut die Winterlandschaft vorstellen. Das Happy End glich einem kleinen Weihnachtswunder.

    23. Dez. 2024

  • eden
    eden

    15 Follower

    3,0

    Adalbert Stifters Erzählung ist eine schlichte, aber tiefgründige, Weihnachtsgeschichte, die gut zur Entschleunigung dient. Beim Lesen betritt man eine Welt, in der die Zeit langsam läuft und die Natur die Hauptrolle spielt.In der Bergkristall geht es um das Überleben, die Urgewalt der Natur und die Überwindung von sozialen Barrieren. Die Geschichte spielt in den Alpen und dreht sich um die Geschwister Konrad und Sanna, die am Heiligen Abend von ihrer Mutter aus dem Dorf Gschaid über einen Gebirgspass geschickt werden, um die Großeltern im Nachbardorf Millsdorf zu besuchen. Auf dem Rückweg setzt heftiges Schneetreiben ein. Die Kinder verlieren die Orientierung und geraten auf das ewige Eis eines Gletschers. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!ACHTUNG SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Stifter schildert die Natur nicht nur als idyllisch, sondern als majestätisch, gleichgültig und potenziell tödlich. Die Kinder überleben vor allem durch Disziplin, Ruhe und einen fast religiösen Schicksalsglauben. Ein Kernkonzept Stifters ist es, dass er glaubte, dass sich das Große (wie ein Schneesturm oder das Schicksal) im Kleinen (der Tugend der Kinder, dem Zusammenhalt) spiegelt.Die Atmosphäre ist besonders und wird von Stille und der Naturgewalt beherrscht. Stifter benutzt eine meditative Sprache und beschreibt die Alpenlandschaft mit einer Präzision, die an Malerei erinnert. Interessant ist der Kontrast zwischen der geborgenen Wärme des Bergdorfes und der bedrohlichen Stille des Gletschers. Dabei schleicht sich die Bedrohung leise an – vom sonnigen Nachmittag bis hin zum lautlosen, unaufhörlichen Schneefall.

    9. Mai 2026

  • eden
    eden

    15 Follower

    3,0

    Adalbert Stifters Erzählung ist eine schlichte, aber tiefgründige, Weihnachtsgeschichte, die gut zur Entschleunigung dient. Beim Lesen betritt man eine Welt, in der die Zeit langsam läuft und die Natur die Hauptrolle spielt. In der Bergkristall geht es um das Überleben, die Urgewalt der Natur und die Überwindung von sozialen Barrieren. Die Geschichte spielt in den Alpen und dreht sich um die Geschwister Konrad und Sanna, die am Heiligen Abend von ihrer Mutter aus dem Dorf Gschaid über einen Gebirgspass geschickt werden, um die Großeltern im Nachbardorf Millsdorf zu besuchen. Auf dem Rückweg setzt heftiges Schneetreiben ein. Die Kinder verlieren die Orientierung und geraten auf das ewige Eis eines Gletschers. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!ACHTUNG SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Stifter schildert die Natur nicht nur als idyllisch, sondern als majestätisch, gleichgültig und potenziell tödlich. Die Kinder überleben vor allem durch Disziplin, Ruhe und einen fast religiösen Schicksalsglauben. Ein Kernkonzept Stifters ist es, dass er glaubte, dass sich das Große (wie ein Schneesturm oder das Schicksal) im Kleinen (der Tugend der Kinder, dem Zusammenhalt) spiegelt. Die Atmosphäre ist besonders und wird von Stille und der Naturgewalt beherrscht. Stifter benutzt eine meditative Sprache und beschreibt die Alpenlandschaft mit einer Präzision, die an Malerei erinnert. Interessant ist der Kontrast zwischen der geborgenen Wärme des Bergdorfes und der bedrohlichen Stille des Gletschers. Dabei schleicht sich die Bedrohung leise an – vom sonnigen Nachmittag bis hin zum lautlosen, unaufhörlichen Schneefall.

    15. Dez. 2025

Autorin / Autor

Über Adalbert Stifter

Adalbert Stifter wurde am 23. Oktober 1805 in Oberplan in Böhmen geboren. Er wirkte als Hauslehrer und Redakteur und erlange ab den 1840er Jahren zunehmende Bekanntheit als Erzähler. Stifter malte auch, er ist darin ein Vorläufer impressionistischer Techniken. 1848 beteiligte er sich an der Revolution in Wien und war Abgeordneter in der Frankfurter Paulskirche. 1850 wurde er zum Schulrat in Linz, 1853 zum Landeskonservator für Oberösterreich ernannt. Stifter starb schwerkrank am 28. Januar 1868 in Linz durch eigene Hand.

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