Fast Abend, immer noch hell
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Beschreibung
Für Fans von Sally Rooney und »Call Me By Your Name«: Die Sommer-Sensation aus Dänemark
Eine Woche in einem Haus am See. Fünf Freund*innen und die Geheimnisse, Verheißungen und Verwicklungen eines Sommers
An der Uni waren Sylvia und ihre Freunde unzertrennlich, jetzt haben sie Jobs, Beziehungen, manche sogar Kinder. Doch eine Sommerwoche wollen sie gemeinsam verbringen, in einem Haus am See. Im Mittsommerlicht, beim Kochen und Krebse fangen, in Gesprächen über Liebe, Queerness und das Leben, kehrt die alte Vertrautheit schnell zurück. Doch als zwei von ihnen Heiratspläne verkünden, lassen sich verborgene Sehnsüchte immer schwerer unterdrücken. Leben sie alle wirklich so frei und glücklich, wie sie es sich immer erträumt haben?
Sylvia ist eine notorische Tagträumerin. Sie ist mit Charlie zusammen. Und sie ist verwirrt und fragt sich, was (und wen) sie will.
Kvæde ist charmant. Der einzige Single unter Pärchen. Und erlebt als Transmann gerade seine zweite Pubertät.
Gry ist eine Göttin der Mütterlichkeit. Sie ist mit Adam verheiratet, sie haben zwei Kinder.
Esben ist Schriftsteller. Höflich, gut erzogen, ein bisschen zurückhaltend. Verlobt mit Karen.
Karen ist groß, eindrucksvoll, wunderschön. Eine richtige Königin.
Charlie ist Sylvias Freundin und die absolute Traum-Partnerin. Sieht aus wie ein Märchenprinz.
Adam ist Beamter, wie aus dem Ei gepellt. Vater von zwei Kindern, Partner von Gry. Auch er sieht einem Märchenprinz nicht ganz unähnlich.
»Fast Abend, immer noch hell« von Linea Maja Ernst ist ein sehr zeitgemäßer Roman über Fragen, die aktuell und uralt sind: Wieso kann man nicht in einen Freund verliebt und trotzdem mit seiner Partnerin glücklich sein? Muss man auf allen Spaß verzichten, nur weil man Kinder hat? Und vor allem: Muss man all seine Träume aufgeben, wenn man erwachsen wird?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Linea Maja Ernst wurde 1988 geboren und schreibt für die dänische Zeitung Weekendavisen über Literatur und Popkultur. Sie spricht in Podcasts und schreibt über queeres und polyamouröses Leben und die Suche nach alternativen Lebensstilen. Ihr Debütroman »Fast Abend, immer noch hell« wurde von der internationalen Presse gefeiert, stand auf Platz 1 der dänischen Bestsellerliste und erscheint in 12 Ländern.
Beiträge
Einige Jahre sind vergangen als Sylvia und ihre Freundesgruppe von der Uni zuletzt viel Zeit miteinander verbracht haben. An einem Haus am See, soll das für ein paar Tage nachgeholt werden. Alle leben sehr unterschiedlich, haben verschiedene Lebensmodelle. Jetzt treffen sie aufeinander, philosophieren über das Leben, Queerness und ihr eigenes Glück. Spontan verkündet ein Paar, dass es heiraten möchte. Das wirft viele Fragen auf. Alte Gefühle sind wieder da, neue Gefühle kommen auf und alle hinterfragen sich: Lebe ich wirklich so, wie ich es möchte? Ein atmosphärischer Roman über moderne Beziehungen, Freundschaft und Begehren. Leben die Menschen, die sich den gesellschaftlichen Normen beugen, wirklich besser? Braucht jeder Kinder, Haus und einen festen Partner? Oder sind diejenigen, die alternative Lebensformen gewählt haben, wirklich glücklich damit? Oder wollen sie nur nicht so sein wie alle? Die Stärke des Romans ist eindeutig die Stimmung. Die Gruppe verliert sich in Gesprächen, schwelgt in Erinnerungen und philosophiert. Doch unter der idyllischen Oberfläche brodelt es. Ungelöste Konflikte und Sehnsüchte gibt es genügend. Eine Anspannung schwingt immer mit. Zugang zu einigen Charakteren konnte ich nur schwer finden. Mehr Schein als Sein, pseudointellekte Menschen, die sich um sich selbst drehen. Das war für mich manchmal schwierig auszuhalten. Die Protagonisten waren zum Glück nicht alle so. Die große Frage ist am Ende wahrscheinlich was wirklich Freiheit bedeutet. Hoffentlich gehört dazu auch, mit den Mitmenschen fair umzugehen und andere Meinungen, Lebenseinstellungen zu respektieren. Ein klug beobachteter Roman über Menschen, die nach dem perfekten Lebensmodell streben aber auch nur unsicher sind, ob das jetzt so richtig ist. Definitiv ein Buch, dass im Kopf bleibt und ich euch gern empfehle.
Grundidee cool, Umsetzung etwas top much. Gedankengänge, Drama, interessantes Psychogramm. Diverse Figuren,atmosphärisch
Ein dänischer Nr1-Titel, übersetzt von Ursel Allenstein. Die Autorin beschäftigt sich in diesem Roman stark mit alternativen Lebensformen, queerer Liebe und aufbrechenden Konventionen. In Form einer Figurenkonstellation, die als eine Art Psychogramm vor den Augen drr Lesenden sich entfaltet. Eine Gruppe von Freunden, die sich nach dem Studium alle ein wenig aus den Augen verloren haben, nur noch sporadisch zueinander finden, alle ihren Weg einschlagen, treffen sich an Mittsommer in einem Klischee von einem Haus- in der dänischen Einöde, mit nichts um sie herum als Wald, an einem See, in dem Mann früh morgens Krebse fischen kann. Dazu das Mittaommerlicht- es ist ein atmosphärischer Traum! Nachdem die Wiedersehensfreude riesig ist, die erste Euphorie sich legt, entstehen die Gedanken, die dir Protagonisten sich wirklich über ihr eigenes Leben und die darin befindlichen Personen sich machen. Jetzt wo man vergleichen kann, mit den anderen sich messen. Die Gruppe ist recht divers, wir haben zwei gemischte Paare, eine lesbische Beziehung und eine trans-Person, außerdem 2 Kinder (lediglich Nebendarsteller). Die Autorin konzentriert sich besonders auf das Innenleben von Sylvia und Kvæde, die sich beide am stärksten an den Normen stoßen. Als es zu einem starken Ausbruch von Gefühlen in der Runde kommt, verschiebt sich etwas, das die Gruppe verändert. Der Roman war mir unbekannt als ich ihn kaufte. Vorgestellt hatte ich mir eine leichtere, sommerliche, atmosphärische Geschichte (Cover 😍) mit etwas Drama. Der Text ist jedoch relativ bedeutungsschwer und voller innerer Dramatik. Die Autorin und Übersetzung schafft hier auf relativ wenigen Seiten ein beeindruckendes Psychogramm. Jedoch hat mich der Text auch nicht so richtig abgeholt. Die Konstellation an sich fand ich schon sehr konstruiert, die Gedankengänge und Dialoge ständig aufgeladen mit Drama und es schwang oft ein bissiger Unterton mit. Die spicy Szenen sind überwiegend geschmackvoll geschrieben, aber nehmen auch viel Raum ein. Ich bin also ein wenig zwiegespalten mit dem Buch. Die Grundidee finde ich cool, literarischer Bezüge runden die Geschichte ab, die Umsetzung war mir persönlich jedoch ein wenig too much.
ABGEBROCHEN
Leider musste ich das Buch abbrechen. Durch die Vielzahl an Charakteren fiel es mir schwer, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten und dem Geschehen dauerhaft zu folgen. Dabei fand ich die Figuren mit ihren jeweiligen Geschichten und Besonderheiten eigentlich sehr spannend. Es gibt definitiv einen roten Faden, ich persönlich konnte ihm jedoch nicht gut folgen. Besonders positiv hervorheben möchte ich das wunderschöne Setting, das eine tolle Atmosphäre geschaffen hat.
Beschreibung
Für Fans von Sally Rooney und »Call Me By Your Name«: Die Sommer-Sensation aus Dänemark
Eine Woche in einem Haus am See. Fünf Freund*innen und die Geheimnisse, Verheißungen und Verwicklungen eines Sommers
An der Uni waren Sylvia und ihre Freunde unzertrennlich, jetzt haben sie Jobs, Beziehungen, manche sogar Kinder. Doch eine Sommerwoche wollen sie gemeinsam verbringen, in einem Haus am See. Im Mittsommerlicht, beim Kochen und Krebse fangen, in Gesprächen über Liebe, Queerness und das Leben, kehrt die alte Vertrautheit schnell zurück. Doch als zwei von ihnen Heiratspläne verkünden, lassen sich verborgene Sehnsüchte immer schwerer unterdrücken. Leben sie alle wirklich so frei und glücklich, wie sie es sich immer erträumt haben?
Sylvia ist eine notorische Tagträumerin. Sie ist mit Charlie zusammen. Und sie ist verwirrt und fragt sich, was (und wen) sie will.
Kvæde ist charmant. Der einzige Single unter Pärchen. Und erlebt als Transmann gerade seine zweite Pubertät.
Gry ist eine Göttin der Mütterlichkeit. Sie ist mit Adam verheiratet, sie haben zwei Kinder.
Esben ist Schriftsteller. Höflich, gut erzogen, ein bisschen zurückhaltend. Verlobt mit Karen.
Karen ist groß, eindrucksvoll, wunderschön. Eine richtige Königin.
Charlie ist Sylvias Freundin und die absolute Traum-Partnerin. Sieht aus wie ein Märchenprinz.
Adam ist Beamter, wie aus dem Ei gepellt. Vater von zwei Kindern, Partner von Gry. Auch er sieht einem Märchenprinz nicht ganz unähnlich.
»Fast Abend, immer noch hell« von Linea Maja Ernst ist ein sehr zeitgemäßer Roman über Fragen, die aktuell und uralt sind: Wieso kann man nicht in einen Freund verliebt und trotzdem mit seiner Partnerin glücklich sein? Muss man auf allen Spaß verzichten, nur weil man Kinder hat? Und vor allem: Muss man all seine Träume aufgeben, wenn man erwachsen wird?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Linea Maja Ernst wurde 1988 geboren und schreibt für die dänische Zeitung Weekendavisen über Literatur und Popkultur. Sie spricht in Podcasts und schreibt über queeres und polyamouröses Leben und die Suche nach alternativen Lebensstilen. Ihr Debütroman »Fast Abend, immer noch hell« wurde von der internationalen Presse gefeiert, stand auf Platz 1 der dänischen Bestsellerliste und erscheint in 12 Ländern.
Beiträge
Einige Jahre sind vergangen als Sylvia und ihre Freundesgruppe von der Uni zuletzt viel Zeit miteinander verbracht haben. An einem Haus am See, soll das für ein paar Tage nachgeholt werden. Alle leben sehr unterschiedlich, haben verschiedene Lebensmodelle. Jetzt treffen sie aufeinander, philosophieren über das Leben, Queerness und ihr eigenes Glück. Spontan verkündet ein Paar, dass es heiraten möchte. Das wirft viele Fragen auf. Alte Gefühle sind wieder da, neue Gefühle kommen auf und alle hinterfragen sich: Lebe ich wirklich so, wie ich es möchte? Ein atmosphärischer Roman über moderne Beziehungen, Freundschaft und Begehren. Leben die Menschen, die sich den gesellschaftlichen Normen beugen, wirklich besser? Braucht jeder Kinder, Haus und einen festen Partner? Oder sind diejenigen, die alternative Lebensformen gewählt haben, wirklich glücklich damit? Oder wollen sie nur nicht so sein wie alle? Die Stärke des Romans ist eindeutig die Stimmung. Die Gruppe verliert sich in Gesprächen, schwelgt in Erinnerungen und philosophiert. Doch unter der idyllischen Oberfläche brodelt es. Ungelöste Konflikte und Sehnsüchte gibt es genügend. Eine Anspannung schwingt immer mit. Zugang zu einigen Charakteren konnte ich nur schwer finden. Mehr Schein als Sein, pseudointellekte Menschen, die sich um sich selbst drehen. Das war für mich manchmal schwierig auszuhalten. Die Protagonisten waren zum Glück nicht alle so. Die große Frage ist am Ende wahrscheinlich was wirklich Freiheit bedeutet. Hoffentlich gehört dazu auch, mit den Mitmenschen fair umzugehen und andere Meinungen, Lebenseinstellungen zu respektieren. Ein klug beobachteter Roman über Menschen, die nach dem perfekten Lebensmodell streben aber auch nur unsicher sind, ob das jetzt so richtig ist. Definitiv ein Buch, dass im Kopf bleibt und ich euch gern empfehle.
Grundidee cool, Umsetzung etwas top much. Gedankengänge, Drama, interessantes Psychogramm. Diverse Figuren,atmosphärisch
Ein dänischer Nr1-Titel, übersetzt von Ursel Allenstein. Die Autorin beschäftigt sich in diesem Roman stark mit alternativen Lebensformen, queerer Liebe und aufbrechenden Konventionen. In Form einer Figurenkonstellation, die als eine Art Psychogramm vor den Augen drr Lesenden sich entfaltet. Eine Gruppe von Freunden, die sich nach dem Studium alle ein wenig aus den Augen verloren haben, nur noch sporadisch zueinander finden, alle ihren Weg einschlagen, treffen sich an Mittsommer in einem Klischee von einem Haus- in der dänischen Einöde, mit nichts um sie herum als Wald, an einem See, in dem Mann früh morgens Krebse fischen kann. Dazu das Mittaommerlicht- es ist ein atmosphärischer Traum! Nachdem die Wiedersehensfreude riesig ist, die erste Euphorie sich legt, entstehen die Gedanken, die dir Protagonisten sich wirklich über ihr eigenes Leben und die darin befindlichen Personen sich machen. Jetzt wo man vergleichen kann, mit den anderen sich messen. Die Gruppe ist recht divers, wir haben zwei gemischte Paare, eine lesbische Beziehung und eine trans-Person, außerdem 2 Kinder (lediglich Nebendarsteller). Die Autorin konzentriert sich besonders auf das Innenleben von Sylvia und Kvæde, die sich beide am stärksten an den Normen stoßen. Als es zu einem starken Ausbruch von Gefühlen in der Runde kommt, verschiebt sich etwas, das die Gruppe verändert. Der Roman war mir unbekannt als ich ihn kaufte. Vorgestellt hatte ich mir eine leichtere, sommerliche, atmosphärische Geschichte (Cover 😍) mit etwas Drama. Der Text ist jedoch relativ bedeutungsschwer und voller innerer Dramatik. Die Autorin und Übersetzung schafft hier auf relativ wenigen Seiten ein beeindruckendes Psychogramm. Jedoch hat mich der Text auch nicht so richtig abgeholt. Die Konstellation an sich fand ich schon sehr konstruiert, die Gedankengänge und Dialoge ständig aufgeladen mit Drama und es schwang oft ein bissiger Unterton mit. Die spicy Szenen sind überwiegend geschmackvoll geschrieben, aber nehmen auch viel Raum ein. Ich bin also ein wenig zwiegespalten mit dem Buch. Die Grundidee finde ich cool, literarischer Bezüge runden die Geschichte ab, die Umsetzung war mir persönlich jedoch ein wenig too much.
ABGEBROCHEN
Leider musste ich das Buch abbrechen. Durch die Vielzahl an Charakteren fiel es mir schwer, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten und dem Geschehen dauerhaft zu folgen. Dabei fand ich die Figuren mit ihren jeweiligen Geschichten und Besonderheiten eigentlich sehr spannend. Es gibt definitiv einen roten Faden, ich persönlich konnte ihm jedoch nicht gut folgen. Besonders positiv hervorheben möchte ich das wunderschöne Setting, das eine tolle Atmosphäre geschaffen hat.








