Blick ins Buch

Fantasy

Die Leoniden - Spektrum (#1)

3,8(80)
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Über das Buch

Freundschaft, Liebe, Geheimnisse und eine Zeitreise mit Folgen: »Die Leoniden« ist der fesselnde Auftakt der Fantasy-Mystery-Reihe SPEKTRUM

Emilie hat eines Nachts einen seltsamen Traum von einem Jungen mit türkisfarbenen Augen und einem geheimnisvollen Prisma-Amulett. Am nächsten Tag ist sie schockiert, als dieser Junge namens Noah als reale Kopie ihres Traums in der Schule auftaucht. Als sie und fünf andere für eine Gruppenarbeit über das Universum eingeteilt werden, geschehen weitere unerklärliche Dinge, und die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen zusehends. Die Gruppe sieht sich plötzlich mit übernatürlichen Fähigkeiten, unheilvollen Vorahnungen, einem Zeitreisekompass und dem lebensbedrohlichen Horror Vacui konfrontiert. Emilie versucht verzweifelt, dem Chaos zu entkommen, und muss herausfinden, wer auf ihrer Seite steht – und ob sie überhaupt sich selbst vertrauen kann.

»Ohne Zweifel eines der besten YA-Bücher des Jahres.«
WEEKENDAVISEN

Bd. 2 "Die Geminiden": 12.02.2025

Bd. 3 "Die Ursiden": 10.09.2025

Editionen (1)

ISBN9783038801825
VerlagArctis ein Imprint der Atrium Verlag AG
Erscheinungsdatum11.09.24
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

80 Bewertungen

23 Rezensionen

3,8

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  • east
    east

    827 Follower

    4,0

    Wenn Asteroiden über den Himmel ziehen, verbiegt sich die Zeit

    Eigentlich hat Emilie genug damit zu tun, die tägliche Tortur namens Schule zu überstehen, als sie eines Nachts von einem seltsamen Jungen mit türkisen Augen träumt. Als der ihr dann am nächsten Tag prompt in der Schule begegnet, beginnt sie, an ihrem Verstand zu zweifeln. Doch das ist erst der Anfang, denn während ein Meteoritenschwarm über den Himmel zieht, geht ein wissenschaftliches Experiment entsetzlich schief und die seltsamsten Dinge geschehen, selbst die Zeit scheint nicht mehr linear zu laufen… „Die Leoniden“ ist der Auftakt der Spektrum-Reihe, einer Young Adult Science-Fiction aus Dänemark. Während die Protagonisten, die verschiedener kaum sein könnten, sich mit ihrem öden Schulalltag und sogar Mobbing herumschlagen, wird die ungleiche Gruppe durch einen abendlichen Besuch bei einem Astrophysiker, dessen Instrumente verrücktspielen, eng zusammengeschweißt. Denn nach und nach bemerken die sechs Teenager an sich seltsame Fähigkeiten, etwa Telepathie und Telekinese. Während die Gruppe noch an ihrem Verstand zweifelt, befindet sie sich bald auf der Flucht vor einer unerklärlichen Macht, die Raum und Zeit vernichtet. „Die Leoniden“ ist aber erst der Beginn der Reise, fast wie ein langer Prolog, also werden noch nicht allzu viele Antworten gegeben, das meiste bleibt mysteriös und unklar, in den nächsten Bänden wird es wohl mehr Enthüllungen geben. Stattdessen hält die Autorin die Spannung mit vielen Mystery-Aspekten und Verweisen zur Astrophysik hoch. Man muss sich allerdings darauf einlassen können, dass die Protagonisten eben doch alle recht jung sind. Sie verbringen eben die meiste Zeit in der Schule und fechten ihre Alltagskonflikte miteinander aus. Für ältere Leser bedeutet dieses Buch also eventuell eine eher unangenehme Rückkehr in die Mittel- oder Oberstufe, Teenie-Drama aller Art inklusive. Darüber kann man getrost die Augen verdrehen, der Rest der Geschichte ist es aber wert, darüber hinwegzusehen. Die langsam wachsende Dynamik der unfreiwillig Verbündeten auf der anderen Seite ist der Autorin sehr gut gelungen. Es gibt eine Menge Konfliktpotenzial, aber auch jede Menge Möglichkeiten für die Charaktere, zusammenzuwachsen und sich zu entwickeln, wovon man in den Folgebänden vermutlich noch einiges zu sehen bekommen wird. Eben auch durch dieses liebenswerte Chaos und der gut ausgearbeiteten Protagonisten, die alle auf ihre eigene Weise glaubwürdig unvollkommen sind, wird die Geschichte sehr lebendig. Vermutlich wird es in den nachfolgenden Büchern noch mindestens eine mehr oder weniger kitschige Liebesgeschichte geben, aber wenn der Rest der Handlung überzeugen kann, dann kann man damit auch leben. Der Fokus liegt nämlich eindeutig beim Fantasy/SciFi-Aspekt. Mit anderen Worten: „Die Leoniden“ ist ein vielversprechender Auftakt einer mysteriösen Science-Fiction-Mystery-Geschichte und ein tolles Jugendbuch, das – von ein paar anstrengenden Punkten mal abgesehen – auch ältere Leser sehr gut unterhalten kann und viel Lust auf mehr macht. Stellenweise erinnert es ein wenig an die Netflix-Serie DARK, nur für jüngeres Publikum. Die Geschichte hat also hohe Erwartungen zu erfüllen. Nun bleibt zu hoffen, dass der Verlag zeitnah die restlichen Bände ins Deutsche übersetzt.

    Wenn Asteroiden über den Himmel ziehen, verbiegt sich die Zeit

    31. März 2026

  • buecherhummel
    buecherhummel

    979 Follower

    5,0

    Wir begleiten Emilie. Sie träumt eines Nachts von einem Jungen mit türkisfarbenen Augen und er trägt ein seltsames Prisma-Amulett um den Hals, aber richtig merkwürdig wird es erst als dann dieser Junge am nächsten Tag in ihrer Klasse als der neue Schüler Noah vorgestellt wird. Warum ist dieser Junge so seltsam? Emilie wird kurz darauf mit fünf andere für eine Gruppenarbeit über das Universum eingeteilt was eigentlich etwas völlig normales ist sollte man meinen. Aber bei dieser Gruppenarbeit ist nichts völlig normal die Grenze zwischen Traum und Realität verschwimmt immer stärker. Die kleine Gruppe sieht sich plötzlich mit übernatürlichen Fähigkeiten, unheilvollen Vorahnungen, einem Zeitreisekompass und dem lebensbedrohlichen Horror Vacui konfrontiert. Emilie will nicht als diesem ganzen Chaos entkommen und ihre Ruhe haben aber leider ist das nicht so einfach und so muss sie herausfinden wer auf ihrer Seite ist und wem sie eigentlich überhaupt vertrauen kann. Dieses Buch ist ein wirklich gut gemachts YA Buch, es bietet alles was Bücher für diese Zielgruppe brauchen. Selbstzweifel,Vertrauen,Verrat,ein bisschen Liebe und ein bisschen Magie. Das Hörbuch lässt sich wirklich gut hören ohne irgendwie zu langatmig oder langweilig zu werden.

    12. Sept. 2024

  • gilraen
    gilraen

    132 Follower

    2,5

    Eher für Teenies

    Eigentlich eine gute Story-Idee mit den Zeitreisen, aber die Umsetzung hat mich nicht so ganz abgeholt. Das Buch ist schon sehr jugendlich geschrieben und man merkt einfach, dass es eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist. Der Schreibstil war mir persönlich ein bisschen zu einfach und die Charaktere blieben für mich dadurch auch eher blass. Für Zwischendurch war es ganz okay, aber mir hat der Tiefgang gefehlt,

    29. März 2026

3 von 23 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 469%
blacksheep.anne
blacksheep.anne23. Juni 2026

Also die Vorgeschichte ist schon richtig gut Mal ganz andere Themen Blindheit und der Umgang im Alltag Mobbing

Seite 10922%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Nanna Foss

Nanna Foss wurde 1985 geboren und studierte Journalismus sowie dänische Sprache und Medien. 2016 machte sie zudem ihren Abschluss an der „Writers' School for Children's Literature“. Bekannt wurde sie als Autorin der Fantasy-Serie ›Spektrum‹, die 2014 bis 2019 erstmals veröffentlicht wurde und 2020 in einer Neuausgabe bei Gyldendal erschienen. Nanna Foss unterrichtet literarisches Schreiben, hält Vorträge und Workshops an Schulen und ist Mutter von drei Kindern.

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