Ferryman - Der Seelenfahrer (Bd. 1)
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Beschreibung
Dylan hat ein schreckliches Zugunglück unverletzt überstanden. Das zumindest glaubt sie. Doch die trostlose Landschaft um sie herum sind nicht die schottischen Highlands. Es ist ein Niemandsland, das von Geistern heimgesucht wird, die nach menschlichen Seelen verlangen. Und der Fremde, der sie dort erwartet, ist kein gewöhnlicher Junge. Tristan ist ein Ferryman, dessen Aufgabe es ist, die Seelen der Verstorbenen sicher ins Jenseits zu überführen. Sie begeben sich auf eine Reise, die er eigentlich schon tausendmal gemacht hat. Doch diesmal wird alles anders und Dylan begreift, dass sie weder bei Tristan bleiben noch ihn verlassen kann …
Der internationale Überraschungs-Bestseller - große Kino-Verfilmung in Vorbereitung (2021).
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Claire McFall, geboren 1984, erhielt für ihr Debüt ›Ferryman‹ den Scottish Children’s Book Award, das Buch war zudem u. a. für die renommierte Carnegie-Medaille nominiert. Die Schottin war früher Lehrerin, seit dem Riesenerfolg von ›Ferryman‹ konzentriert sie sich aber voll auf das Schreiben. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Thornton, USA.
Beiträge
Was passiert mit jemandem nach dem Tod. Diese Frage muss sich die 15 jährige Dylan schneller stellen als ihr lieb ist
Mit 15 will man sich eigentlich nicht mit solch einem Thema auseinander setzten. Das Buch ist leicht geschrieben. Es geht auch mehr um die Liebesgeschichte zwischen Dylan und ihrem ferryman, welche wirklich niedlich ist. Also gerne was fürs jüngere Publikum. Keine großartige Auseinandersetzung mit dem endlich dasein und der eigentlichen Sinnfindung.
Ich vermute mal ganz stark, dass ich für dieses Buch einfach schon zu alt war. 😅 Tatsächlich strotze es nur so vor Monotonie. Immer wieder wiederholte sich dasselbe, Tag ein Tag aus, bis auf ein paar minimale Abweichungen. Dazu kommt das äußerst kindisch und unreife Verhalten des Hauptprotagonisten, welcher mir ziemlich schnell nur noch auf die Nerven ging, so sehr badete sich Dylan teilweise im Selbstmitleid. Das ganze Buch, der Plot, die Charaktere aber auch das Setting waren mir viel zu oberflächlich. Eine riesige Portion Tiefgang hätte hier schon gut getan. Das Ende war mir zu offen, zu viele Fragen waren noch ungeklärt. Ich weiß zwar, dass es noch einen weiteren Band geben wird, dennoch werde ich die Reihe nicjt weiter verfolgen
Wenn es um Geister oder Dämonen geht, bin ich eigentlich immer dafür zu haben. Und darum war der erste Band der Ferryman Reihe von Claire McFall absolut perfekt für mich. Der Schreibstil ist sehr angenehm und überaus fesselnd. Die Atmosphäre ist dabei recht düster gehalten. Tristan und Dylan machen hier im Großen und Ganzen die Handlung aus. Das mochte ich persönlich sehr gern, weil der Fokus auf ihnen lag, ganz besonders auf Dylan, deren Perspektive wir überwiegend erfahren. Aber auch die Nebencharaktere verstehen absolut zu überzeugen. Dylan hat scheinbar überhaupt keine Angst. Sie fokussiert sich auf ihr Ziel und lässt sich auch niemals davon abbringen. Tristan ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, auch wenn man gar nicht mal so viel über ihn erfährt, so spürt man doch mitunter, was ihn antreibt. Dabei ist es unglaublich interessant, auf welche Art und Weise er seine Seelen begleitet. Dabei sind mir manchmal fast die Tränen gekommen, so sehr hat es mich mitgenommen. In die Handlung kam ich sehr gut hinein. Der Plot ist einfach. Der Ferryman begleitet seine nächste Seele. Kompliziert wird es, als sie eine ganz besondere Verbindung entwickeln und sich sein Schützling förmlich an ihm festzuhalten beginnt. Und diese Verbindung zwischen den beiden spürt man unglaublich intensiv. Dadurch ist die Handlung auch etwas romantisiert. Man bekommt aber auch etwas über den ganzen Prozess des Seelenbegleitens mit. Mir persönlich hätte das Ganze gern noch mehr vertieft werden können. Denn besonders das Loslassen hat mich sehr interessiert. Es entwickelt sich eine ungeahnte Dynamik. Dabei geht es eher unaufgeregt, aber trotzdem sehr spannend zu. Denn man möchte unbedingt erfahren, wohin diese Reise Dylan und Tristan führt. Mir hat die Story unglaublich viel Spaß gemacht. Die Emotionen konnten sich wunderbar entfalten und man erkennt auch, dass Tristan nicht so gefühlskalt ist, wie es den Anschein hat. Insgesamt ein gelungener Auftakt, aber noch mit Luft nach oben. Fazit: Der Auftakt der Ferryman-Reihe von Claire McFall konnte mich wunderbar unterhalten und Emotionen in mir wecken. Ein sehr guter Auftakt, der aber noch Luft nach oben hat. Ich bin definitiv gespannt, wie es weitergeht.

Das Buch hat insgesamt eine gute Idee verfolgt. Mir hat das Konzept des Niemandslandes und der Reise nach dem Tod sehr gut gefallen, auch wenn diese sich teilweise gezogen hat. Leider blieben einige offene Fragen bei mir: Wer ist Caeli? Wie sähe Dylans Welt nach dem Tod aus? Wohin kommt man wenn die Dämonen einen schnappen? Da hätte es noch etwas ausführlicher geschrieben sein können um mehr Einblicke in die Welt zu verschaffen. Das Ende war zwar schon ein Happy End, allerdings nur sehr kurz ausgeführt und deshalb nur so halb befriedigend. Ein kleiner Epilog wäre schon gewesen und einen vollkommenen Abschluss zu erhalten und der Geschichte noch ein paar friedvolle Momente zu gönnen.
Wenn ich die ersten ca. 90 Seiten nicht so schleppend in die Geschichte gefunden hätte, hätte das Buch auf jeden Fall 5 Sterne verdient. Danach ist es sehr spannend und mitreißend, man fiebert regelrecht mit Dylan & Tristan mit. Ich bin wirklich begeistert von der detaillierten Beschreibung der Zwischenwelt, sowie den Seelen. Empfehlenswert!
Der Einstieg erfolgt ohne große Probleme. Nach und nach lernen wir Dylan kennen, ein ganz normales Mädchen mit normalen Teenie-Problemen. In einem plötzlichen Anflug von Selbstständigkeit will sie ihren Vater kennenlernen. Mama ist ungerecht, also ab zu Paps. Allerdings macht ihr etwas einen Strich durch die Rechnung, nämlich ihr Tod. Sie erwacht im Niemandsland, der Zwischenwelt auf dem Weg ins Jenseits. Und trifft auf ihren Seelenfahrer, in Gestalt eines blauäugigen und blonden Jugendlichen. Anfangs abweisend und ruppig, entfaltet sich zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Dylan ist anders, als die meisten Seelen. Und Tristan fühlt sich mehr und mehr zu ihr hingezogen. Dylan ist natürlich auch hin und weg. Der gefährliche Weg zum Tor ins Jenseits schweißt sie mehr und mehr zusammen. Doch Dylan will ohne Tristan nicht mehr sein. Hier entwickelt sich eine sehr zarte, unschuldige Romanze, die nicht aufdringlich im Vordergrund steht, dennoch den weiteren Verlauf der Geschichte stark beeinflusst. Bis zur Hälfte des Buches war ich sehr überzeugt von der Geschichte, aber was danach kam, war der trotzige Versuch eines verliebten Mädchens, ihren Willen durchzusetzen, ohne Rücksicht auf ihre "Mitmenschen" oder Regeln. War sie anfangs noch ein recht dickköpfiges, aber starkes Mädchen, ist sie mehr und mehr zu einem kleinen Hündchen geworden, das sich von ihrer Liebe zu sehr abhängig macht. Und was macht Dylan so besonders? Warum ausgerechnet sie? Dieser Aspekt hat mir hier leider gefehlt. Das Ende hat das Ruder meiner Meinung nach wieder herumgerissen und ich bin sehr auf die Fortsetzung der Geschichte gespannt.
Bei "Ferryman" hat mich der Klappentext sehr angesprochenen und war neugierig, auf die Geschichte und Charaktere. Außerdem hat es der Arctis Verlag herausgegeben, den ich toll finde und die auch mal etwas andere Bücher raus bringen. Nur konnte mich die Geschichte um Dylan und Tristan nicht komplett überzeugen. Die Idee dahinter, finde ich megagenial und auch das Ende fand ich klasse. Doch der Weg dahin war für mich etwas mühselig, da ich mit beiden Charakteren nicht richtig warm geworden bin. Dylan lernt man zuerst richtig kennen, die es gerade nicht leicht hat. In der Schule ist sie eher der Außenseiter und mit ihrer Mutter versteht sie sich auch nicht gut. Für mich kam sie leider, deswegen immer sehr pessimistisch und unsympathisch rüber, was ich recht schade fand. Als sie dann Tristan begegnet und der Leser ihn so nach und nach kennenlernt, wirkt auch er etwas schroff. Was man damit erklären könnte, dass er nur seinen Job macht, der ihm aber langsam eher auf die Nerven geht. Zumindest bin ich dann etwas mit den beiden warm geworden, bis zu dem Punkt, wo Dylan absolut klammert. Konnte leider nicht ganz verstehen, wie sie nach so wenigen Tagen, so an Tristan hängen kann und ihr jeder andere egal ist. Trotz, meines ganzen Gemeckers hat es mir irgendwie gefallen. Nicht so gut, wie ich es erhofft habe, aber die Geschichte hat Potenzial. Vor allem über die Welt hätte ich noch gerne viel, viel mehr erfahren, da diese interessant und anders war. Ob ich aber die Geschichte zwischen den beiden weiter verfolgen werde, bin ich mir gerade noch nicht sicher. Da ich den Mittelteil des Buches wirklich sehr lang gezogen fand. Ende war aber wirklich top und hatte eine überraschende Wendung. Fazit Eine nette Geschichte, die ihr Potenzial aber noch nicht ganz ausgeschöpft hat. Was mich, nach beenden des Buches leider etwas unbefriedigt zurückgelassen hat.
Beschreibung
Dylan hat ein schreckliches Zugunglück unverletzt überstanden. Das zumindest glaubt sie. Doch die trostlose Landschaft um sie herum sind nicht die schottischen Highlands. Es ist ein Niemandsland, das von Geistern heimgesucht wird, die nach menschlichen Seelen verlangen. Und der Fremde, der sie dort erwartet, ist kein gewöhnlicher Junge. Tristan ist ein Ferryman, dessen Aufgabe es ist, die Seelen der Verstorbenen sicher ins Jenseits zu überführen. Sie begeben sich auf eine Reise, die er eigentlich schon tausendmal gemacht hat. Doch diesmal wird alles anders und Dylan begreift, dass sie weder bei Tristan bleiben noch ihn verlassen kann …
Der internationale Überraschungs-Bestseller - große Kino-Verfilmung in Vorbereitung (2021).
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Claire McFall, geboren 1984, erhielt für ihr Debüt ›Ferryman‹ den Scottish Children’s Book Award, das Buch war zudem u. a. für die renommierte Carnegie-Medaille nominiert. Die Schottin war früher Lehrerin, seit dem Riesenerfolg von ›Ferryman‹ konzentriert sie sich aber voll auf das Schreiben. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Thornton, USA.
Beiträge
Was passiert mit jemandem nach dem Tod. Diese Frage muss sich die 15 jährige Dylan schneller stellen als ihr lieb ist
Mit 15 will man sich eigentlich nicht mit solch einem Thema auseinander setzten. Das Buch ist leicht geschrieben. Es geht auch mehr um die Liebesgeschichte zwischen Dylan und ihrem ferryman, welche wirklich niedlich ist. Also gerne was fürs jüngere Publikum. Keine großartige Auseinandersetzung mit dem endlich dasein und der eigentlichen Sinnfindung.
Ich vermute mal ganz stark, dass ich für dieses Buch einfach schon zu alt war. 😅 Tatsächlich strotze es nur so vor Monotonie. Immer wieder wiederholte sich dasselbe, Tag ein Tag aus, bis auf ein paar minimale Abweichungen. Dazu kommt das äußerst kindisch und unreife Verhalten des Hauptprotagonisten, welcher mir ziemlich schnell nur noch auf die Nerven ging, so sehr badete sich Dylan teilweise im Selbstmitleid. Das ganze Buch, der Plot, die Charaktere aber auch das Setting waren mir viel zu oberflächlich. Eine riesige Portion Tiefgang hätte hier schon gut getan. Das Ende war mir zu offen, zu viele Fragen waren noch ungeklärt. Ich weiß zwar, dass es noch einen weiteren Band geben wird, dennoch werde ich die Reihe nicjt weiter verfolgen
Wenn es um Geister oder Dämonen geht, bin ich eigentlich immer dafür zu haben. Und darum war der erste Band der Ferryman Reihe von Claire McFall absolut perfekt für mich. Der Schreibstil ist sehr angenehm und überaus fesselnd. Die Atmosphäre ist dabei recht düster gehalten. Tristan und Dylan machen hier im Großen und Ganzen die Handlung aus. Das mochte ich persönlich sehr gern, weil der Fokus auf ihnen lag, ganz besonders auf Dylan, deren Perspektive wir überwiegend erfahren. Aber auch die Nebencharaktere verstehen absolut zu überzeugen. Dylan hat scheinbar überhaupt keine Angst. Sie fokussiert sich auf ihr Ziel und lässt sich auch niemals davon abbringen. Tristan ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, auch wenn man gar nicht mal so viel über ihn erfährt, so spürt man doch mitunter, was ihn antreibt. Dabei ist es unglaublich interessant, auf welche Art und Weise er seine Seelen begleitet. Dabei sind mir manchmal fast die Tränen gekommen, so sehr hat es mich mitgenommen. In die Handlung kam ich sehr gut hinein. Der Plot ist einfach. Der Ferryman begleitet seine nächste Seele. Kompliziert wird es, als sie eine ganz besondere Verbindung entwickeln und sich sein Schützling förmlich an ihm festzuhalten beginnt. Und diese Verbindung zwischen den beiden spürt man unglaublich intensiv. Dadurch ist die Handlung auch etwas romantisiert. Man bekommt aber auch etwas über den ganzen Prozess des Seelenbegleitens mit. Mir persönlich hätte das Ganze gern noch mehr vertieft werden können. Denn besonders das Loslassen hat mich sehr interessiert. Es entwickelt sich eine ungeahnte Dynamik. Dabei geht es eher unaufgeregt, aber trotzdem sehr spannend zu. Denn man möchte unbedingt erfahren, wohin diese Reise Dylan und Tristan führt. Mir hat die Story unglaublich viel Spaß gemacht. Die Emotionen konnten sich wunderbar entfalten und man erkennt auch, dass Tristan nicht so gefühlskalt ist, wie es den Anschein hat. Insgesamt ein gelungener Auftakt, aber noch mit Luft nach oben. Fazit: Der Auftakt der Ferryman-Reihe von Claire McFall konnte mich wunderbar unterhalten und Emotionen in mir wecken. Ein sehr guter Auftakt, der aber noch Luft nach oben hat. Ich bin definitiv gespannt, wie es weitergeht.

Das Buch hat insgesamt eine gute Idee verfolgt. Mir hat das Konzept des Niemandslandes und der Reise nach dem Tod sehr gut gefallen, auch wenn diese sich teilweise gezogen hat. Leider blieben einige offene Fragen bei mir: Wer ist Caeli? Wie sähe Dylans Welt nach dem Tod aus? Wohin kommt man wenn die Dämonen einen schnappen? Da hätte es noch etwas ausführlicher geschrieben sein können um mehr Einblicke in die Welt zu verschaffen. Das Ende war zwar schon ein Happy End, allerdings nur sehr kurz ausgeführt und deshalb nur so halb befriedigend. Ein kleiner Epilog wäre schon gewesen und einen vollkommenen Abschluss zu erhalten und der Geschichte noch ein paar friedvolle Momente zu gönnen.
Wenn ich die ersten ca. 90 Seiten nicht so schleppend in die Geschichte gefunden hätte, hätte das Buch auf jeden Fall 5 Sterne verdient. Danach ist es sehr spannend und mitreißend, man fiebert regelrecht mit Dylan & Tristan mit. Ich bin wirklich begeistert von der detaillierten Beschreibung der Zwischenwelt, sowie den Seelen. Empfehlenswert!
Der Einstieg erfolgt ohne große Probleme. Nach und nach lernen wir Dylan kennen, ein ganz normales Mädchen mit normalen Teenie-Problemen. In einem plötzlichen Anflug von Selbstständigkeit will sie ihren Vater kennenlernen. Mama ist ungerecht, also ab zu Paps. Allerdings macht ihr etwas einen Strich durch die Rechnung, nämlich ihr Tod. Sie erwacht im Niemandsland, der Zwischenwelt auf dem Weg ins Jenseits. Und trifft auf ihren Seelenfahrer, in Gestalt eines blauäugigen und blonden Jugendlichen. Anfangs abweisend und ruppig, entfaltet sich zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Dylan ist anders, als die meisten Seelen. Und Tristan fühlt sich mehr und mehr zu ihr hingezogen. Dylan ist natürlich auch hin und weg. Der gefährliche Weg zum Tor ins Jenseits schweißt sie mehr und mehr zusammen. Doch Dylan will ohne Tristan nicht mehr sein. Hier entwickelt sich eine sehr zarte, unschuldige Romanze, die nicht aufdringlich im Vordergrund steht, dennoch den weiteren Verlauf der Geschichte stark beeinflusst. Bis zur Hälfte des Buches war ich sehr überzeugt von der Geschichte, aber was danach kam, war der trotzige Versuch eines verliebten Mädchens, ihren Willen durchzusetzen, ohne Rücksicht auf ihre "Mitmenschen" oder Regeln. War sie anfangs noch ein recht dickköpfiges, aber starkes Mädchen, ist sie mehr und mehr zu einem kleinen Hündchen geworden, das sich von ihrer Liebe zu sehr abhängig macht. Und was macht Dylan so besonders? Warum ausgerechnet sie? Dieser Aspekt hat mir hier leider gefehlt. Das Ende hat das Ruder meiner Meinung nach wieder herumgerissen und ich bin sehr auf die Fortsetzung der Geschichte gespannt.
Bei "Ferryman" hat mich der Klappentext sehr angesprochenen und war neugierig, auf die Geschichte und Charaktere. Außerdem hat es der Arctis Verlag herausgegeben, den ich toll finde und die auch mal etwas andere Bücher raus bringen. Nur konnte mich die Geschichte um Dylan und Tristan nicht komplett überzeugen. Die Idee dahinter, finde ich megagenial und auch das Ende fand ich klasse. Doch der Weg dahin war für mich etwas mühselig, da ich mit beiden Charakteren nicht richtig warm geworden bin. Dylan lernt man zuerst richtig kennen, die es gerade nicht leicht hat. In der Schule ist sie eher der Außenseiter und mit ihrer Mutter versteht sie sich auch nicht gut. Für mich kam sie leider, deswegen immer sehr pessimistisch und unsympathisch rüber, was ich recht schade fand. Als sie dann Tristan begegnet und der Leser ihn so nach und nach kennenlernt, wirkt auch er etwas schroff. Was man damit erklären könnte, dass er nur seinen Job macht, der ihm aber langsam eher auf die Nerven geht. Zumindest bin ich dann etwas mit den beiden warm geworden, bis zu dem Punkt, wo Dylan absolut klammert. Konnte leider nicht ganz verstehen, wie sie nach so wenigen Tagen, so an Tristan hängen kann und ihr jeder andere egal ist. Trotz, meines ganzen Gemeckers hat es mir irgendwie gefallen. Nicht so gut, wie ich es erhofft habe, aber die Geschichte hat Potenzial. Vor allem über die Welt hätte ich noch gerne viel, viel mehr erfahren, da diese interessant und anders war. Ob ich aber die Geschichte zwischen den beiden weiter verfolgen werde, bin ich mir gerade noch nicht sicher. Da ich den Mittelteil des Buches wirklich sehr lang gezogen fand. Ende war aber wirklich top und hatte eine überraschende Wendung. Fazit Eine nette Geschichte, die ihr Potenzial aber noch nicht ganz ausgeschöpft hat. Was mich, nach beenden des Buches leider etwas unbefriedigt zurückgelassen hat.













