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Zwischen Existenzialismus und schwarzem Humor. Kurzweilig und skurril. Großartiges Buch.
Hanio ist ein junger, erfolgreicher Werbetexter aus Tokyo. Er hat alles was man sich wünschen würde. Nur sieht er keinen Sinn in seinem Leben. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch entscheidet er, fortan fremdbestimmt zu leben und dabei zu sterben. Und so setzt er eine Annonce in die Zeitung: „Leben zu verkaufen. Verfügen Sie frei über mich. Ich bin männlich, 27 Jahre alt und kann Geheimnisse wahren. Keinerlei Unannehmlichkeiten." Durch diese Anzeige gerät Hanio an immer skurrilere Personen und erlebt irrwitzige Situationen, die die Handlung mal zu einem Krimi, mal zu einer Romanze und mal zu einem Märchen machen. Nur eines schafft der Protagonist nicht - zu sterben. „Leben zu verkaufen“ ist mein zweiter Roman von Yukio Mishima. „Bekenntnisse einer Maske“ hat mir gezeigt, über was für einen leichten Schreibstil und eine schöne Wortwahl der Autor verfügt. In diesem Spätwerk Mishimas überzeugt dieser mich zusätzlich mit einer wilden, episodenhaft erzählten Handlung, deren einzelne Geschichten geschickt und grade im richtigen Maß miteinander verwoben sind. Zwischen Existenzialismus à la „Der Fremde“ (Albert Camus), Ironie und schwarzem Humor bleibt genug Platz für Charakterentwicklung. Hanio wandelt zwischen Fremd- und Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Vorstellungen vom Glück und eigenen Bedürfnissen. Yukio Mishima gilt als einer der einflussreichsten japanischen Autoren des vergangenen Jahrhunderts. Nach dieser Lektüre bin ich gespannt darauf weitere Romane der japanischen Literatur zu lesen. Ganz tolles Buch.
25. Feb. 2026
Zwischen Existenzialismus und schwarzem Humor. Kurzweilig und skurril. Großartiges Buch.
Hanio ist ein junger, erfolgreicher Werbetexter aus Tokyo. Er hat alles was man sich wünschen würde. Nur sieht er keinen Sinn in seinem Leben. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch entscheidet er, fortan fremdbestimmt zu leben und dabei zu sterben. Und so setzt er eine Annonce in die Zeitung: „Leben zu verkaufen. Verfügen Sie frei über mich. Ich bin männlich, 27 Jahre alt und kann Geheimnisse wahren. Keinerlei Unannehmlichkeiten." Durch diese Anzeige gerät Hanio an immer skurrilere Personen und erlebt irrwitzige Situationen, die die Handlung mal zu einem Krimi, mal zu einer Romanze und mal zu einem Märchen machen. Nur eines schafft der Protagonist nicht - zu sterben. „Leben zu verkaufen“ ist mein zweiter Roman von Yukio Mishima. „Bekenntnisse einer Maske“ hat mir gezeigt, über was für einen leichten Schreibstil und eine schöne Wortwahl der Autor verfügt. In diesem Spätwerk Mishimas überzeugt dieser mich zusätzlich mit einer wilden, episodenhaft erzählten Handlung, deren einzelne Geschichten geschickt und grade im richtigen Maß miteinander verwoben sind. Zwischen Existenzialismus à la „Der Fremde“ (Albert Camus), Ironie und schwarzem Humor bleibt genug Platz für Charakterentwicklung. Hanio wandelt zwischen Fremd- und Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Vorstellungen vom Glück und eigenen Bedürfnissen. Yukio Mishima gilt als einer der einflussreichsten japanischen Autoren des vergangenen Jahrhunderts. Nach dieser Lektüre bin ich gespannt darauf weitere Romane der japanischen Literatur zu lesen. Ganz tolles Buch.
25. Feb. 2026






